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Das EEG-Konto zeigt Anfang März einen Kontostand von rund 1,15 Milliarden Euro auf. Zum Jahresanfang standen mehr als 1,5 Milliarden Euro auf der Habenseite.
Sowohl im Januar als auch im Februar steht ein negativer Saldo. Das EEG-Konto der vier Übertragungsnetzbetreiber hat zum Monatsanfang März einen Kontostand von 1,15 Milliarden Euro. Das vergangene Jahr wurde mit einem Guthaben von 1,54 Milliarden Euro abgeschlossen. Das geht aus dem jüngsten Kontoabschluss des EEG-Kontos hervor, das die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) treuhänderisch führen.
Im Januar beliefen sich die Einnahmen auf insgesamt rund 482 Millionen Euro, und die Ausgaben lagen bei 841 Millionen Euro. Der Saldo lag entsprechend bei knapp minus 359 Millionen Euro. Im Februar beziffern die Übertragungsnetzbetreiber in ihrer Übersicht das Plus auf 623 Millionen Euro, auf der Ausgabenseite wurden 648 Millionen Euro verbucht. Der Saldo ist für den Februar damit ebenfalls negativ und liegt bei 25 Millionen Euro.
Auf der Einnahmenseite überwies der Bund im Januar 291 Millionen Euro und im Februar 452 Millionen Euro. Von den Einnahmen, die für beide Monate bei etwas mehr als 1 Milliarde Euro liegen, kamen damit 743 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt. Der Großteil der restlichen Einnahmen wurde über die Vermarktung der Anlagen eingenommen.
Die deutschen Netzbetreiber gaben im vergangenen Jahr treuhänderisch knapp 19,6 Milliarden Euro für das Erneuerbaren-Fördersystem aus. Davon entfielen auf den Zuschuss des Bundes 16,5 Milliarden Euro. Dies geht aus dem EEG-Kontoabschluss zum 31. Dezember 2025 hervor, den die Übertragungsnetzbetreiber am 12. Januar veröffentlichten.
Mittwoch, 11.03.2026, 12:27 Uhr
Heidi Roider
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