E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Regenerative - BEE stellt Energiewenderechner vor
Energiewenderechner Quelle: BEE
Regenerative

BEE stellt Energiewenderechner vor

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat in Berlin den Energiewenderechner vorgestellt. Das Tool bündelt Energiedaten bis auf Landkreisebene.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat am 15. September den Energiewenderechner vorgestellt. Das digitale Planungstool bündelt Daten zu Energieerzeugung und Energiebedarf und macht Entwicklungen bis auf die Ebene von Landkreisen und Kommunen sichtbar. Nach Angaben des BEE soll die Plattform damit eine gemeinsame Datengrundlage für die Planung der weiteren Energiewende schaffen.

Der Energiewenderechner verknüpft verschiedene Datenbanken auf einer zentralen Plattform. Nutzende können über eine frei navigierbare Karte die Entwicklung der Energiewende in deutschen Kommunen und Landkreisen betrachten. Neben aktuellen Daten zur Energieerzeugung und zum Energiebedarf enthält das Tool wissenschaftlich fundierte Prognosen zur weiteren Entwicklung.

Damit soll der Energiewenderechner eine Verbindung zwischen der lokalen Planung und der Entwicklung des Energiesystems auf Bundesebene herstellen. Nach Angaben des BEE können Akteure damit unter anderem den künftigen Bedarf an Netzen, Erzeugungsanlagen, Speichern und neuen Verbrauchern besser abschätzen.

Status Quo und Entwicklung abgebildet

BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser sagte: „Der Energiewenderechner schafft eine belastbare Datengrundlage für die Planung.“ Der Status quo und die Ausbauperspektiven der Energiewende würden für alle Regionen bis auf Landkreisebene als Echtzeitsimulation sichtbar. Das schaffe Transparenz, die heute auf vielen Ebenen fehle, sagte sie.

Nach Einschätzung des BEE ist die regionale Datengrundlage insbesondere angesichts der zunehmenden Komplexität des Energiesystems relevant. Kommunen, Projektierer, Netzbetreiber und politische Entscheidungsträger müssten Entscheidungen über künftige Projekte treffen, während zentrale energiepolitische Rahmenbedingungen teilweise noch offen seien. Der Energiewenderechner soll dabei helfen, regionale Entwicklungen in einen übergeordneten Zusammenhang einzuordnen.

Matthias Stark, Leiter der Abteilung Erneuerbare Energiesysteme beim BEE, erklärte, erstmals sei eine gesammelte Datengrundlage mit hoher Qualität für unterschiedliche Akteure der Energiewende zugänglich. Dazu gehörten Kommunen und Projektierer ebenso wie Netzbetreiber und politische Entscheidungsträger. Damit entstehe Planbarkeit bis auf die unteren Ebenen.

 
Abstimmung im Energiewenderechner.
Zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken
Quelle: BEE

Entwickelt beim Fraunhofer IEE

Das Tool entstand in der Fachabteilung des BEE mit wissenschaftlicher Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) mit Sitz in Kassel. Das Institut forscht unter anderem zu Energiesystemen, erneuerbaren Energien und deren Integration in das Energiesystem.

An der Entwicklung des Energiewenderechners waren nach Angaben des BEE mehr als 300 Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung beteiligt. Zu den Beteiligten zählten Betreiber und Projektierer, Verbände, Netzbetreiber und Stadtwerke sowie Landesenergieagenturen und Landesministerien. Auch Hersteller, wissenschaftliche Institute, Stiftungen, Finanzierer und Dienstleister wirkten demnach an der Entwicklung mit.

Neben der Darstellung regionaler Daten soll der Energiewenderechner auch als Simulations- und Kommunikationsebene für die Energiewende dienen. Der BEE will damit unterschiedliche regionale Entwicklungen auf einer einheitlichen Datenbasis vergleichbar machen. Nach Angaben des Verbandes entsteht so erstmals eine gemeinsame Grundlage für die Planung und Diskussion der Energiewende im gesamten Bundesgebiet.

Der Energiewenderechner ist auf der Seite des BEE verfügbar. (sh) 

Dienstag, 15.09.2026, 11:50 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Regenerative - BEE stellt Energiewenderechner vor
Energiewenderechner Quelle: BEE
Regenerative
BEE stellt Energiewenderechner vor
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat in Berlin den Energiewenderechner vorgestellt. Das Tool bündelt Energiedaten bis auf Landkreisebene.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat am 15. September den Energiewenderechner vorgestellt. Das digitale Planungstool bündelt Daten zu Energieerzeugung und Energiebedarf und macht Entwicklungen bis auf die Ebene von Landkreisen und Kommunen sichtbar. Nach Angaben des BEE soll die Plattform damit eine gemeinsame Datengrundlage für die Planung der weiteren Energiewende schaffen.

Der Energiewenderechner verknüpft verschiedene Datenbanken auf einer zentralen Plattform. Nutzende können über eine frei navigierbare Karte die Entwicklung der Energiewende in deutschen Kommunen und Landkreisen betrachten. Neben aktuellen Daten zur Energieerzeugung und zum Energiebedarf enthält das Tool wissenschaftlich fundierte Prognosen zur weiteren Entwicklung.

Damit soll der Energiewenderechner eine Verbindung zwischen der lokalen Planung und der Entwicklung des Energiesystems auf Bundesebene herstellen. Nach Angaben des BEE können Akteure damit unter anderem den künftigen Bedarf an Netzen, Erzeugungsanlagen, Speichern und neuen Verbrauchern besser abschätzen.

Status Quo und Entwicklung abgebildet

BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser sagte: „Der Energiewenderechner schafft eine belastbare Datengrundlage für die Planung.“ Der Status quo und die Ausbauperspektiven der Energiewende würden für alle Regionen bis auf Landkreisebene als Echtzeitsimulation sichtbar. Das schaffe Transparenz, die heute auf vielen Ebenen fehle, sagte sie.

Nach Einschätzung des BEE ist die regionale Datengrundlage insbesondere angesichts der zunehmenden Komplexität des Energiesystems relevant. Kommunen, Projektierer, Netzbetreiber und politische Entscheidungsträger müssten Entscheidungen über künftige Projekte treffen, während zentrale energiepolitische Rahmenbedingungen teilweise noch offen seien. Der Energiewenderechner soll dabei helfen, regionale Entwicklungen in einen übergeordneten Zusammenhang einzuordnen.

Matthias Stark, Leiter der Abteilung Erneuerbare Energiesysteme beim BEE, erklärte, erstmals sei eine gesammelte Datengrundlage mit hoher Qualität für unterschiedliche Akteure der Energiewende zugänglich. Dazu gehörten Kommunen und Projektierer ebenso wie Netzbetreiber und politische Entscheidungsträger. Damit entstehe Planbarkeit bis auf die unteren Ebenen.

 
Abstimmung im Energiewenderechner.
Zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken
Quelle: BEE

Entwickelt beim Fraunhofer IEE

Das Tool entstand in der Fachabteilung des BEE mit wissenschaftlicher Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) mit Sitz in Kassel. Das Institut forscht unter anderem zu Energiesystemen, erneuerbaren Energien und deren Integration in das Energiesystem.

An der Entwicklung des Energiewenderechners waren nach Angaben des BEE mehr als 300 Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung beteiligt. Zu den Beteiligten zählten Betreiber und Projektierer, Verbände, Netzbetreiber und Stadtwerke sowie Landesenergieagenturen und Landesministerien. Auch Hersteller, wissenschaftliche Institute, Stiftungen, Finanzierer und Dienstleister wirkten demnach an der Entwicklung mit.

Neben der Darstellung regionaler Daten soll der Energiewenderechner auch als Simulations- und Kommunikationsebene für die Energiewende dienen. Der BEE will damit unterschiedliche regionale Entwicklungen auf einer einheitlichen Datenbasis vergleichbar machen. Nach Angaben des Verbandes entsteht so erstmals eine gemeinsame Grundlage für die Planung und Diskussion der Energiewende im gesamten Bundesgebiet.

Der Energiewenderechner ist auf der Seite des BEE verfügbar. (sh) 

Dienstag, 15.09.2026, 11:50 Uhr
Susanne Harmsen

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.