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Energie & Management > Elektrofahrzeuge - Auch Münsters Stadtwerke-Partner schaffen erste E-Busse an
Die Busflotten in und um Münster werden zunehmend elektrisch. Quelle: Stadtwerke Münster
Elektrofahrzeuge

Auch Münsters Stadtwerke-Partner schaffen erste E-Busse an

E-Busse sind längst das vorherrschende Fortbewegungsmittel im öffentlichen Nahverkehr von Münster. Das Aussortieren von Diesel-Bussen greift nun auch bei den Stadtwerke-Partnern.
Die Stadtwerke Münster sind vergleichsweise schnell, was den Umstieg auf elektrisch betriebene Busse in ihrem Nahverkehrsangebot anbelangt. Mehr als drei Viertel der 120 Linienfahrzeuge großen Flotte verfügen inzwischen über einen rein batterieelektrischen Antrieb. In absoluten Zahlen sind dies 97. 2029 soll kein Bus mehr eine Diesel-Zapfstelle anfahren müssen.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Versorger nicht alle Linien und Services in der westfälischen Domstadt selbst anbieten kann und dafür auf Partnerunternehmen angewiesen ist. Und diese wagen aus unterschiedlichen Motiven erst nach und nach den Schritt in Richtung Stromer. Ein Grund sind die Anschaffungskosten.

Jetzt gibt es allerdings auch hier erste Bewegung. Die Westfalen teilen mit, dass zwei der insgesamt sieben mittelständischen Partnerunternehmen mit ihren aktuell insgesamt 90 Bussen die Elektrifizierung angehen. Zwei Solobusse hat der Reisedienst Bils aus Telgte geordert, beim Altenberger Unternehmen Erfmann-Reisen sind es im ersten Schritt gar elf elektrische Gelenkbusse. Dabei wachsen die Auftragsbücher von Mercedes, weil jeweils „eCitraro“-Modelle bestellt sind.

Die Altenberger gehen mit ihren Investitionen noch einen Schritt weiter. Sie haben inzwischen einen E-Bus-Carport auf einem zusätzlichen Betriebshof eröffnet, der mit 20 Schnelllade-Möglichkeiten ausgestattet ist. Auch hier – wie bei den Ausgaben der Stadtwerke Münster – hilft die öffentliche Hand. Mehr als 3,2 Millionen Euro, heißt es in der Mitteilung, kommen vom Bund.

Auch der Versorger aus Münster leistet Anschubhilfe. So stellen die Stadtwerke den Partnern Lademöglichkeiten an den Endhaltestellen ihrer E-Bus-Linien in Münster zur Verfügung. Bilanziell stillt dort Ökostrom den Batteriedurst. Den Dieselbus hält Frank Gäfgen, Stadtwerke-Geschäftsführer für die Mobilität, für ein „Auslaufmodell“, sofern die Fördermittel aus öffentlichen Quellen nicht versiegten.

Dienstag, 24.03.2026, 14:53 Uhr
Volker Stephan
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Die Busflotten in und um Münster werden zunehmend elektrisch. Quelle: Stadtwerke Münster
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Auch Münsters Stadtwerke-Partner schaffen erste E-Busse an
E-Busse sind längst das vorherrschende Fortbewegungsmittel im öffentlichen Nahverkehr von Münster. Das Aussortieren von Diesel-Bussen greift nun auch bei den Stadtwerke-Partnern.
Die Stadtwerke Münster sind vergleichsweise schnell, was den Umstieg auf elektrisch betriebene Busse in ihrem Nahverkehrsangebot anbelangt. Mehr als drei Viertel der 120 Linienfahrzeuge großen Flotte verfügen inzwischen über einen rein batterieelektrischen Antrieb. In absoluten Zahlen sind dies 97. 2029 soll kein Bus mehr eine Diesel-Zapfstelle anfahren müssen.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Versorger nicht alle Linien und Services in der westfälischen Domstadt selbst anbieten kann und dafür auf Partnerunternehmen angewiesen ist. Und diese wagen aus unterschiedlichen Motiven erst nach und nach den Schritt in Richtung Stromer. Ein Grund sind die Anschaffungskosten.

Jetzt gibt es allerdings auch hier erste Bewegung. Die Westfalen teilen mit, dass zwei der insgesamt sieben mittelständischen Partnerunternehmen mit ihren aktuell insgesamt 90 Bussen die Elektrifizierung angehen. Zwei Solobusse hat der Reisedienst Bils aus Telgte geordert, beim Altenberger Unternehmen Erfmann-Reisen sind es im ersten Schritt gar elf elektrische Gelenkbusse. Dabei wachsen die Auftragsbücher von Mercedes, weil jeweils „eCitraro“-Modelle bestellt sind.

Die Altenberger gehen mit ihren Investitionen noch einen Schritt weiter. Sie haben inzwischen einen E-Bus-Carport auf einem zusätzlichen Betriebshof eröffnet, der mit 20 Schnelllade-Möglichkeiten ausgestattet ist. Auch hier – wie bei den Ausgaben der Stadtwerke Münster – hilft die öffentliche Hand. Mehr als 3,2 Millionen Euro, heißt es in der Mitteilung, kommen vom Bund.

Auch der Versorger aus Münster leistet Anschubhilfe. So stellen die Stadtwerke den Partnern Lademöglichkeiten an den Endhaltestellen ihrer E-Bus-Linien in Münster zur Verfügung. Bilanziell stillt dort Ökostrom den Batteriedurst. Den Dieselbus hält Frank Gäfgen, Stadtwerke-Geschäftsführer für die Mobilität, für ein „Auslaufmodell“, sofern die Fördermittel aus öffentlichen Quellen nicht versiegten.

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