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Energie & Management > Kernkraft - AKW Paks ging wieder mit Maximalleistung ans Netz
Quelle: Pixabay / Ulrike Leone
Kernkraft

AKW Paks ging wieder mit Maximalleistung ans Netz

Dank des gestiegenen Donaupegels und Baumaßnahmen sind alle vier Reaktoren des ungarischen Kernkraftwerkes Paks wieder voll in Betrieb.
Die acht Dampfturbinen arbeiten mit ihrer vollen Kapazität von 2.000 MW, erklärte der ungarische Regierungschef Peter Magyar. Im Zuge dieser Entspannung hatte der Betreiber des ungarischen Stromnetzes, Mavir, nach eigenen Angaben die Einstufung als Krisensituation aufgehoben. Angesichts der verfügbaren Erzeugungskapazitäten und Reserven könne das Gleichgewicht des ungarischen Stromnetzes sowie die Versorgung im Normalbetrieb gewährleistet werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wegen des historisch niedrigen Donaupegels und der damit verbundenen Probleme der Kühlung der Reaktoren stand das AKW Anfang August knapp vor einem vollständigen Ausfall. Nur Block 2 arbeitete mit stark gedrosselter Leistung von 25 Prozent. Ungarn war gezwungen, die ausgefallene Stromerzeugung durch erhebliche Importe aus den Nachbarländern auszugleichen, zumal auch die Laufwasserkraftwerke an der Donau bei den niedrigen Pegelständen ihre Leistung einschränken mussten.
 
Im Hintergrund des schrittweisen Wiederanfahrens der acht Dampfturbinen des Kernkraftwerks stehen Notfallmaßnahmen, wie das Versenken von zwei 80 Meter langen Lastkähnen, und der begonnene, zügige Bau einer Sohlschwelle bei Einsatz von rund 150.000 Kubikmetern Gestein.

Ungarn betreibt seit 1982 in der südungarischen Stadt Paks das von der damaligen Sowjetunion gelieferte Kernkraftwerk, das rund 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs deckt. Gleichzeitig ist der umstrittene Bau zweier neuer Reaktorblöcke (Paks II) mittels russischem Darlehen und unter Leitung des russischen Staatskonzerns Rosatom in Planung und Ausführung. (mkl)

Freitag, 28.08.2026, 16:40 Uhr
Martin Klingsporn
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AKW Paks ging wieder mit Maximalleistung ans Netz
Dank des gestiegenen Donaupegels und Baumaßnahmen sind alle vier Reaktoren des ungarischen Kernkraftwerkes Paks wieder voll in Betrieb.
Die acht Dampfturbinen arbeiten mit ihrer vollen Kapazität von 2.000 MW, erklärte der ungarische Regierungschef Peter Magyar. Im Zuge dieser Entspannung hatte der Betreiber des ungarischen Stromnetzes, Mavir, nach eigenen Angaben die Einstufung als Krisensituation aufgehoben. Angesichts der verfügbaren Erzeugungskapazitäten und Reserven könne das Gleichgewicht des ungarischen Stromnetzes sowie die Versorgung im Normalbetrieb gewährleistet werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wegen des historisch niedrigen Donaupegels und der damit verbundenen Probleme der Kühlung der Reaktoren stand das AKW Anfang August knapp vor einem vollständigen Ausfall. Nur Block 2 arbeitete mit stark gedrosselter Leistung von 25 Prozent. Ungarn war gezwungen, die ausgefallene Stromerzeugung durch erhebliche Importe aus den Nachbarländern auszugleichen, zumal auch die Laufwasserkraftwerke an der Donau bei den niedrigen Pegelständen ihre Leistung einschränken mussten.
 
Im Hintergrund des schrittweisen Wiederanfahrens der acht Dampfturbinen des Kernkraftwerks stehen Notfallmaßnahmen, wie das Versenken von zwei 80 Meter langen Lastkähnen, und der begonnene, zügige Bau einer Sohlschwelle bei Einsatz von rund 150.000 Kubikmetern Gestein.

Ungarn betreibt seit 1982 in der südungarischen Stadt Paks das von der damaligen Sowjetunion gelieferte Kernkraftwerk, das rund 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs deckt. Gleichzeitig ist der umstrittene Bau zweier neuer Reaktorblöcke (Paks II) mittels russischem Darlehen und unter Leitung des russischen Staatskonzerns Rosatom in Planung und Ausführung. (mkl)

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