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Um Mieterstrom- und E-Mobilitätsprojekte umzusetzen, setzt die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH künftig auf eine eigene Gesellschaft.
Die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH plant, in eine „sozial gerechte, wirtschaftlich stabile und klimafreundliche Energieversorgung ihrer Mieterschaft“ zu investieren. Dazu hat die GWW zum 1. Januar die GWW Immo Service GmbH gegründet, teilte die Gesellschaft am 20. Februar mit.
Die neue Gesellschaft soll wohnbegleitende Dienstleistungen für die Wohnungswirtschaft mit dem Schwerpunkt auf der Versorgung der Mieterschaft mit im Bestand erzeugtem Strom übernehmen. Darüber hinaus wird sie laut der GWW Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden koordinieren. Und sie verantwortet den Betrieb von Ladeinfrastruktur sowie die Lieferung von Energie und energienahen Produkten und plant, errichtet und betreibt die dafür notwendige technische Infrastruktur.
Ziel der Neugründung ist es nun vorrangig, Strom aus Photovoltaikanlagen im eigenen Bestand künftig direkt für die Mieterinnen und Mieter nutzbar zu machen. Bislang werde der erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist, ohne dass die Mieterschaft hiervon unmittelbar profitiert. Mit der GWW Immo Service GmbH sollen die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um Mieterstrommodelle umzusetzen, Energieeffizienz systematisch zu organisieren und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aufzubauen.
Durch die klare Trennung vom Kerngeschäft der GWW sollen zudem spezialisierte Prozess-, Abrechnungs- und IT-Strukturen entstehen, die den besonderen Anforderungen dieses Geschäftsfeldes gerecht werden und eine rechtssichere Umsetzung ermöglichen. Die GWW betreibt derzeit rund 50 Photovoltaikanlagen. Künftige Anlagen sollen gezielt für Mieterstrommodelle ausgelegt werden.
„Wir machen aus lokal erzeugtem Sonnenstrom einen zusätzlichen Mehrwert für unsere Mieterinnen und Mieter“, sagt Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW. „Mit der GWW Immo Service GmbH können wir Photovoltaikstrom sinnvoll nutzen, was die Wirtschaftlichkeit stärkt und uns zugleich ermöglicht, faire und langfristig stabile Preise für die Mieterschaft zu bieten.“
Freitag, 20.02.2026, 11:19 Uhr
Heidi Roider
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