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Energie & Management > Bilanz - Süwag bleibt auf Wachstumskurs
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
Bilanz

Süwag bleibt auf Wachstumskurs

Die Süwag-Gruppe investiert massiv in Netze, Digitalisierung und erneuerbare Energien und bestätigt ihren strategischen Wachstumskurs. 
Die Süwag-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Wachstumskurs fortgesetzt und dabei vor allem in Energienetze und deren Digitalisierung investiert. Bei der Hauptversammlung in Frankfurt verwiesen Vorstand und Aufsichtsrat auf operative Zuwächse in allen Geschäftsfeldern sowie auf eine klare Ausrichtung an den Anforderungen der Energiewende. 

Insgesamt steigerte die Unternehmensgruppe ihre Investitionen gegenüber dem Vorjahr um fast 30 Prozent auf 359 Millionen Euro. Der Schwerpunkt lag mit 311 Millionen Euro auf dem Ausbau und der Modernisierung der Netzinfrastruktur. Neben der Verstärkung von Hochspannungsanlagen investierte die Süwag vor allem in die Digitalisierung der Mittel- und Niederspannungsnetze. 

„Unsere Netze sind das Rückgrat der Energiewende“, betonte Vorstandsmitglied Sebastian Lührs. Ziel sei es, die Infrastruktur leistungsfähiger, digitaler und widerstandsfähiger auszubauen. Dazu gehört auch der Smart-Meter-Rollout: Die Netztochter Syna erreichte Ende 2025 bereits eine Einbauquote von 35 Prozent in den gesetzlich definierten Pflichteinbaufällen und lag damit deutlich über der 20-Prozent-Zielvorgabe.

Wachstum in Vertrieb und grünen Energien

Im Bereich erneuerbare Energien und Wärmelösungen setzte die Süwag ihren Ausbaukurs ebenfalls fort. Neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen, Batteriespeicherprojekte und die Weiterentwicklung klimafreundlicher Wärmekonzepte standen im Fokus. Ein wichtiger Schritt war 2025 der Abschluss einer Machbarkeitsstudie zur Dekarbonisierung des größten Süwag-Fernwärmenetzes in Schwalbach am Taunus. 

Wirtschaftlich entwickelte sich die Unternehmensgruppe trotz eines leicht rückläufigen Jahresüberschusses stabil: Das Ergebnis sank auf 153,6 Millionen Euro, vor allem aufgrund bilanzieller Effekte bei Pensionsrückstellungen, operativ hätten sich jedoch alle Geschäftsfelder positiv entwickelt, hieß es. Bis 2030 plant die Süwag Investitionen von mehr als 1,2 Milliarden Euro in den Ausbau und die Digitalisierung der Netze.
 

Freitag, 29.05.2026, 09:30 Uhr
Günter Drewnitzky
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Süwag bleibt auf Wachstumskurs
Die Süwag-Gruppe investiert massiv in Netze, Digitalisierung und erneuerbare Energien und bestätigt ihren strategischen Wachstumskurs. 
Die Süwag-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Wachstumskurs fortgesetzt und dabei vor allem in Energienetze und deren Digitalisierung investiert. Bei der Hauptversammlung in Frankfurt verwiesen Vorstand und Aufsichtsrat auf operative Zuwächse in allen Geschäftsfeldern sowie auf eine klare Ausrichtung an den Anforderungen der Energiewende. 

Insgesamt steigerte die Unternehmensgruppe ihre Investitionen gegenüber dem Vorjahr um fast 30 Prozent auf 359 Millionen Euro. Der Schwerpunkt lag mit 311 Millionen Euro auf dem Ausbau und der Modernisierung der Netzinfrastruktur. Neben der Verstärkung von Hochspannungsanlagen investierte die Süwag vor allem in die Digitalisierung der Mittel- und Niederspannungsnetze. 

„Unsere Netze sind das Rückgrat der Energiewende“, betonte Vorstandsmitglied Sebastian Lührs. Ziel sei es, die Infrastruktur leistungsfähiger, digitaler und widerstandsfähiger auszubauen. Dazu gehört auch der Smart-Meter-Rollout: Die Netztochter Syna erreichte Ende 2025 bereits eine Einbauquote von 35 Prozent in den gesetzlich definierten Pflichteinbaufällen und lag damit deutlich über der 20-Prozent-Zielvorgabe.

Wachstum in Vertrieb und grünen Energien

Im Bereich erneuerbare Energien und Wärmelösungen setzte die Süwag ihren Ausbaukurs ebenfalls fort. Neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen, Batteriespeicherprojekte und die Weiterentwicklung klimafreundlicher Wärmekonzepte standen im Fokus. Ein wichtiger Schritt war 2025 der Abschluss einer Machbarkeitsstudie zur Dekarbonisierung des größten Süwag-Fernwärmenetzes in Schwalbach am Taunus. 

Wirtschaftlich entwickelte sich die Unternehmensgruppe trotz eines leicht rückläufigen Jahresüberschusses stabil: Das Ergebnis sank auf 153,6 Millionen Euro, vor allem aufgrund bilanzieller Effekte bei Pensionsrückstellungen, operativ hätten sich jedoch alle Geschäftsfelder positiv entwickelt, hieß es. Bis 2030 plant die Süwag Investitionen von mehr als 1,2 Milliarden Euro in den Ausbau und die Digitalisierung der Netze.
 

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