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519,8 Milliarden kWh betrug der Stromverbrauch im Jahr 2005. 2025 lag er bei 498,9 Milliarden kWh. Erneuerbare Energien deckten dabei fast 56 Prozent des Bruttostromverbrauchs.
Um 0,7 Prozent auf 519,8 Milliarden kWh erhöhte sich 2005 der Stromverbrauch in Deutschland gegenüber dem Vorjahr, teilte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) mit Sitz in Berlin im Janaur 2006 mit. Wichtigste Einflussfaktoren für die Entwicklung des Stromverbrauchs seien Witterung und Konjunktur gewesen.
„Effizientere Gerätetechnik und wachsendes Energiebewusstsein der Verbraucher sowie der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft dämpften die Zuwachsraten beim Stromverbrauch“, erklärte VDEW-Hauptgeschäftsführer Eberhard Meller.
Während der Zuwachs in den 1980er Jahren im Mittel jährlich noch etwa 2 Prozent betragen habe, lag er in den 1990er Jahren bei rund 1 Prozent im Jahresdurchschnitt. Künftig rechnet der Verband nur noch mit einem Plus von durchschnittlich 0,5 Prozent pro Jahr.
„In den Haushalten wächst zwar die Zahl der Elektrogeräte – diese werden allerdings immer effizienter und verbrauchen weniger Energie“, erläuterte Meller. Industrie und Gewerbe, auf die etwa die Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland entfalle, verringerten ihren Energiebedarf durch verbesserte Produktionsprozesse.Verstärkt werde dieser Trend durch eine veränderte Wirtschaftsstruktur mit mehr Dienstleistungen und weniger Industrieproduktion.
Freitag, 9.01.2026, 17:18 Uhr
Stefan Sagmeister
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