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Energie & Management > Ppa - Stickstoffwerke wollen grüner werden
Quelle: Fotolia / frenta
Ppa

Stickstoffwerke wollen grüner werden

Die Stickstoffwerke SKW Piesteriz in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) haben einen langfristigen Grünstrom-Liefervertrag (PPA) mit dem Energiekonzern RWE abgeschlossen.
Die SKW Piesteriz GmbH will ihren Strombedarf in der Grundlast innerhalb der nächsten fünf Jahre vollständig auf grünen Strom umstellen. Mit dem Energiehandelsunternehmen RWE Supply & Trading wurde dazu, wie die Unternehmen mitteilen, ein zehnjähriger Liefervertrag über 175 Millionen kWh pro Jahr abgeschlossen.

Der Vertrag beginnt 2025, dann will SKW mindestens 40 Prozent des Strombedarfs mit zertifiziertem grünem Strom aus Wasserkraft decken können. Damit, so heißt es weiter, sei man „auf einem guten Weg, künftig nachhaltig produzierte ‚grüne‘ Düngemittel und Industriechemikalien ‚made in Germany‘ anbieten zu können“.

CEO Petr Cingr erklärte weiter: „Der grüne Strom aus Wasserkraft ist für uns ein wichtiger Baustein unserer grünen Transformation und ergänzt geeignet den künftigen nachhaltigen Energiemix.“ Allein durch das Nutzen dieser erneuerbaren Energie würden pro Jahr rund 70.000 Tonnen CO2–Emissionen eingespart.

Hendrik Niebaum, Head of Commodity Solutions bei RWE Supply & Trading: „Das große Interesse an grünem Strom zeigt, wie wichtig dieser für die deutsche Industrie inzwischen ist. Wir investieren daher weiter Milliarden in den Ausbau unseres Erneuerbaren-Portfolios.“

Die SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH ist ein Tochterunternehmen der Prager „AGROFERT“. Das Produktportfolio umfasst Erzeugnisse der Industrie- und der Agrochemie. SKW ist nach eigenen Angaben einer der größten Ammoniak- und Harnstoffproduzenten Deutschlands und einer der größten Hersteller von Ad Blue. Das Unternehmen beschäftigte 2021 mehr als 860 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von rund 860 Millionen Euro.

Montag, 8.05.2023, 14:08 Uhr
Gnter Drewnitzky
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Stickstoffwerke wollen grüner werden
Die Stickstoffwerke SKW Piesteriz in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) haben einen langfristigen Grünstrom-Liefervertrag (PPA) mit dem Energiekonzern RWE abgeschlossen.
Die SKW Piesteriz GmbH will ihren Strombedarf in der Grundlast innerhalb der nächsten fünf Jahre vollständig auf grünen Strom umstellen. Mit dem Energiehandelsunternehmen RWE Supply & Trading wurde dazu, wie die Unternehmen mitteilen, ein zehnjähriger Liefervertrag über 175 Millionen kWh pro Jahr abgeschlossen.

Der Vertrag beginnt 2025, dann will SKW mindestens 40 Prozent des Strombedarfs mit zertifiziertem grünem Strom aus Wasserkraft decken können. Damit, so heißt es weiter, sei man „auf einem guten Weg, künftig nachhaltig produzierte ‚grüne‘ Düngemittel und Industriechemikalien ‚made in Germany‘ anbieten zu können“.

CEO Petr Cingr erklärte weiter: „Der grüne Strom aus Wasserkraft ist für uns ein wichtiger Baustein unserer grünen Transformation und ergänzt geeignet den künftigen nachhaltigen Energiemix.“ Allein durch das Nutzen dieser erneuerbaren Energie würden pro Jahr rund 70.000 Tonnen CO2–Emissionen eingespart.

Hendrik Niebaum, Head of Commodity Solutions bei RWE Supply & Trading: „Das große Interesse an grünem Strom zeigt, wie wichtig dieser für die deutsche Industrie inzwischen ist. Wir investieren daher weiter Milliarden in den Ausbau unseres Erneuerbaren-Portfolios.“

Die SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH ist ein Tochterunternehmen der Prager „AGROFERT“. Das Produktportfolio umfasst Erzeugnisse der Industrie- und der Agrochemie. SKW ist nach eigenen Angaben einer der größten Ammoniak- und Harnstoffproduzenten Deutschlands und einer der größten Hersteller von Ad Blue. Das Unternehmen beschäftigte 2021 mehr als 860 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von rund 860 Millionen Euro.

Montag, 8.05.2023, 14:08 Uhr
Gnter Drewnitzky

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