Freiflächen-PV-Anlage. Quelle: Shutterstock / Bilanol
Die Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen zum Gebotstermin 1. Juli 2026 fand viele Bewerber. Dies teilte die Bundesnetzagentur mit den Zuschlägen mit.
Die Bundesnetzagentur hat am 18.
August die erfolgreichen Gebote der Ausschreibung des Gebotstermins zum 1.
Juli 2026 bekanntgegeben. Diese betreffen PV-Freiflächenanlagen und Solaranlagen, die auf baulichen Anlagen errichtet werden, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind.
Der Präsident der Behörde, Klaus Müller, kommentierte: „Im Vergleich zur Vorrunde sind die Zuschlagswerte leicht gefallen.“ Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte reichen von 4,38
Cent/kWh bis 4,97
Cent/kWh. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt mit 4,79
Cent/kWh unterhalb des Wertes der Vorrunde (4,94
Cent/kWh).
Bei einer ausgeschriebenen Menge von 2.135 MW wurden 401 Gebote mit einer Gebotsmenge von 3.170 MW eingereicht. Die Bundesnetzagentur musste demnach in dieser Runde 48 Gebote vom Zuschlagsverfahren ausschließen. Insgesamt haben 261 Gebote einen Zuschlag erhalten.
Die meisten Zuschläge entfallen auf Gebote für Standorte in Bayern (429
MW, 75 Zuschläge), gefolgt von Baden-Württemberg (266
MW, 41 Zuschläge), Niedersachsen (225
MW, 28 Zuschläge), Rheinland-Pfalz (239
MW, 25 Zuschläge) und Nordrhein-Westfalen (233
MW, 21 Zuschläge). Die nächste Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen wird zum 1.
Dezember 2026 durchgeführt.
Informationen zur
PV-Ausschreibung zum 1. Juli stehen auf der Internetseite der Bundesnetzagentur bereit.
(sh)
Dienstag, 18.08.2026, 13:51 Uhr
© 2026 Energie & Management GmbH