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Seit dem Start der neuen E-Auto-Förderung im Mai hat die Bundesregierung mehr als 20.000 Anträge bewilligt. Rund 93 Prozent entfielen auf vollelektrische Fahrzeuge.
Seit dem Inkrafttreten des neuen Förderprogramms für Elektrofahrzeuge am 19. Mai haben Bürger insgesamt 84.828 Anträge gestellt. Bis zum Stichtag 16. Juli bewilligte die Bundesregierung davon 20.015 Anträge. 291 Anträge lehnte sie ab. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.
Die staatliche Förderung unterstützt den Kauf oder das Leasing von vollelektrischen Neufahrzeugen und Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) mit bis zu 6.000 Euro. Ihre Förderhöhe richtet sich nach Einkommen und Familienstand. Die Auszahlung erfolgt über das Portal des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) beziehungsweise der Förderzentrale Deutschland.
Von den bewilligten Anträgen entfielen laut Bundesregierung 18.550 auf batterieelektrische Fahrzeuge (BEV). Das entspricht rund 93 Prozent. Weitere 1.456 Bewilligungen betrafen PHEV und damit rund sieben Prozent der positiven Bescheide.
Unterschiedliche Nachfrage in den LändernDie Zahl der Bewilligungen unterscheidet sich deutlich zwischen den Bundesländern. Nordrhein-Westfalen führt die Statistik mit 4.980 positiven Bescheiden an. Dahinter folgen Bayern mit 3.834 Bewilligungen sowie Baden-Württemberg und Niedersachsen mit jeweils 2.327.
Die wenigsten Bewilligungen verzeichneten die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin. Dort wurden bis zum Stichtag 81, 156 beziehungsweise 267 Anträge positiv beschieden. Unter den Flächenländern weist Mecklenburg-Vorpommern mit 206 Bewilligungen den niedrigsten Wert auf. In Sachsen-Anhalt waren es 303.
Mit dem Förderprogramm will die Bundesregierung nach eigenen Angaben die Verbreitung elektrisch betriebener Pkw in der Breite der Gesellschaft erhöhen. Die Förderung sei deshalb sozial gestaffelt. Sie solle insbesondere Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen den Zugang zur Elektromobilität erleichtern und eine sozial ausgewogene Beteiligung am Markthochlauf ermöglichen.
Soziale StaffelungAuch bei den Bewilligungen nach Einkommensgruppen zeigt sich die soziale Ausrichtung des Programms. Bis Mitte Juli erhielten laut Bundesregierung 9.632 Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 45.000 Euro eine Förderzusage. Weitere 4.507 Bewilligungen entfielen auf Haushalte mit einem Einkommen von bis zu 60.000 Euro.
5.876 positive Bescheide gingen an Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 80.000 Euro beziehungsweise an Haushalte mit förderrelevanten Kindern und einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 90.000 Euro.
Damit hat die Bundesregierung innerhalb der ersten knapp zwei Monate seit Programmstart rund ein Viertel der gestellten Förderanträge bewilligt. Der überwiegende Teil der bewilligten Anträge betrifft reine Batterieelektrofahrzeuge. Die Zahlen bilden den Stand bis Mitte Juli ab und geben damit noch keinen vollständigen Überblick über die weitere Entwicklung des Förderprogramms.
Die
Förderanträge für die E-Auto-Prämie können online gestellt werden.
(sh)
Mittwoch, 19.08.2026, 12:46 Uhr
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