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Energie & Management > Vbw-Energiepreisindex - Energiepreise gehen weiter zurück
Quelle: E&M
Vbw-Energiepreisindex

Energiepreise gehen weiter zurück

Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) hat im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat erneut nachgegeben.
Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) ist im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat um 6,3 Prozent auf 126,9 Punkte gesunken. Damit gab der Index deutlich nach, nachdem er zwischen Februar und April infolge des Irankriegs um gut 25 Prozent gestiegen war. Gegenüber Juni 2025 lag der Energiepreisindex noch 13,2 Prozent höher.
 
Quelle: VBW

Überdurchschnittlich ging der Teilindex für Primärenergie zurück. Er sank im Juni gegenüber Mai um 8,4 Prozent auf 128,1 Punkte. Das Vorjahresniveau wurde damit noch um 22,4 Prozent überschritten.

Für den Rückgang gegenüber dem Vormonat waren vor allem niedrigere Erdölpreise verantwortlich. Die Erzeugerpreise für in Deutschland gefördertes Erdöl sanken um 8,0 Prozent, importiertes Erdöl verbilligte sich um 12,6 Prozent. Die Einfuhrpreise für Steinkohle stiegen dagegen um 1,3 Prozent, in Deutschland gewonnene Braunkohle verteuerte sich um 6,3 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen insbesondere die Ölpreise weiterhin deutlich höher. Für importiertes Erdöl wurden 32,1 Prozent mehr verlangt, der Preis für in Deutschland gewonnenes Erdöl lag 51,6 Prozent höher.

Der Teilindex für Sekundärenergie sank im Juni um 4,2 Prozent auf 125,6 Punkte. Das Vorjahresniveau wurde noch um 5,1 Prozent überschritten.

Für den Rückgang gegenüber Mai waren vor allem auf Erdöl basierende Sekundärenergieträger verantwortlich. Die Erzeugerpreise für Flüssiggas gingen um 15,3 Prozent zurück, Leichtes Heizöl verbilligte sich um 13,8 Prozent und Diesel um 9,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Preise für Flüssiggas um 30,2 Prozent, für Leichtes Heizöl um 23,6 Prozent und für Diesel um 13,9 Prozent höher.

Der Strompreisindex, der im Teilindex für Sekundärenergie enthalten ist, lag im Juni 2026 bei 108,5 Punkten. Entgegen dem allgemeinen Trend stieg der Index gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent. Gegenüber Juni 2025 lagen die Strompreise dagegen um 2,1 Prozent niedriger.
 
Quelle: VBW

Um die Unternehmen in Bayern zu entlasten, fordert die VBW eine deutliche Senkung der Energiekosten. „Dazu gehören eine dauerhafte Absenkung der Stromsteuer für die gesamte Wirtschaft sowie das Aussetzen des nationalen CO2-Preises. Die hohen Energiepreise sind ein massiver Standortnachteil. Wir müssen von der Deindustrialisierung zur Reindustrialisierung übergehen“, sagt VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Zum Hintergrund

Basisjahr für den VBW-Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum Energiepreisindex finden Sie unter www.vbw-bayern.de/Energiepreisindex.
 

Freitag, 14.08.2026, 16:00 Uhr
Redaktion
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Vbw-Energiepreisindex
Energiepreise gehen weiter zurück
Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) hat im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat erneut nachgegeben.
Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) ist im Juni 2026 gegenüber dem Vormonat um 6,3 Prozent auf 126,9 Punkte gesunken. Damit gab der Index deutlich nach, nachdem er zwischen Februar und April infolge des Irankriegs um gut 25 Prozent gestiegen war. Gegenüber Juni 2025 lag der Energiepreisindex noch 13,2 Prozent höher.
 
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Überdurchschnittlich ging der Teilindex für Primärenergie zurück. Er sank im Juni gegenüber Mai um 8,4 Prozent auf 128,1 Punkte. Das Vorjahresniveau wurde damit noch um 22,4 Prozent überschritten.

Für den Rückgang gegenüber dem Vormonat waren vor allem niedrigere Erdölpreise verantwortlich. Die Erzeugerpreise für in Deutschland gefördertes Erdöl sanken um 8,0 Prozent, importiertes Erdöl verbilligte sich um 12,6 Prozent. Die Einfuhrpreise für Steinkohle stiegen dagegen um 1,3 Prozent, in Deutschland gewonnene Braunkohle verteuerte sich um 6,3 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen insbesondere die Ölpreise weiterhin deutlich höher. Für importiertes Erdöl wurden 32,1 Prozent mehr verlangt, der Preis für in Deutschland gewonnenes Erdöl lag 51,6 Prozent höher.

Der Teilindex für Sekundärenergie sank im Juni um 4,2 Prozent auf 125,6 Punkte. Das Vorjahresniveau wurde noch um 5,1 Prozent überschritten.

Für den Rückgang gegenüber Mai waren vor allem auf Erdöl basierende Sekundärenergieträger verantwortlich. Die Erzeugerpreise für Flüssiggas gingen um 15,3 Prozent zurück, Leichtes Heizöl verbilligte sich um 13,8 Prozent und Diesel um 9,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Preise für Flüssiggas um 30,2 Prozent, für Leichtes Heizöl um 23,6 Prozent und für Diesel um 13,9 Prozent höher.

Der Strompreisindex, der im Teilindex für Sekundärenergie enthalten ist, lag im Juni 2026 bei 108,5 Punkten. Entgegen dem allgemeinen Trend stieg der Index gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent. Gegenüber Juni 2025 lagen die Strompreise dagegen um 2,1 Prozent niedriger.
 
Quelle: VBW

Um die Unternehmen in Bayern zu entlasten, fordert die VBW eine deutliche Senkung der Energiekosten. „Dazu gehören eine dauerhafte Absenkung der Stromsteuer für die gesamte Wirtschaft sowie das Aussetzen des nationalen CO2-Preises. Die hohen Energiepreise sind ein massiver Standortnachteil. Wir müssen von der Deindustrialisierung zur Reindustrialisierung übergehen“, sagt VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Zum Hintergrund

Basisjahr für den VBW-Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum Energiepreisindex finden Sie unter www.vbw-bayern.de/Energiepreisindex.
 

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