Netzplus geht als Tochter der Stadtwerke Versmold an den Start. Quelle: Stadtwerke Versmold
Die Stadtwerke Versmold haben das von ihr verantwortete Leitungssystem einer eigenen Netzgesellschaft übertragen. Das neue Unternehmen betritt am 1. Januar 2026 den Markt.
Nachwuchs kündigt sich bei den Stadtwerken Versmold (SWV) an. Am 1. Januar 2026 erblickt das Tochterunternehmen „netzplus GmbH & Co. KG“ das Licht der Welt. Der ostwestfälische Regionalversorger bündelt in der neuen Gesellschaft sein Leitungsnetz und macht bislang drei verschiedene Netzgebiete zu einem einzigen mit identischen Verbraucherpreisen.
Offiziell ist die Netzplus GmbH der „netzplus Verwaltungsgesellschaft mbH“ untergeordnet, die wiederum den SWV gehört. Vertretungsberechtigter ist Jörg Kogelheide – das allerdings nur vorübergehend.
Denn er bildet nur noch bis Ende Januar 2026 mit Co-Geschäftsführer Manuel Drossard das Führungsgespann bei den Versmoldern (wir berichteten). Danach tritt er in den Ruhestand, wodurch Manuel Drossard dann die Alleinverantwortung bei Netzgesellschaft und SWV übernimmt.
Laut einer Mitteilung müsse die Kundschaft sich nicht auf Änderungen einstellen. Nur der Name sei neu, die Kontakte blieben auch in Zukunft die gewohnten. In vier Kommunen, die zum Kreis Gütersloh (Versmold und Harsewinkel) in Nordrhein-Westfalen sowie zum Landkreis Osnabrück (Bad Rothenfelde und Dissen am Teutoburger Wald) in Südniedersachsen gehören, ist der Regionalversorger aktiv und unterhält dort auch Kundenzentren.
In den Händen der Netzgesellschaft liegen verschiedene Versorgungsleitungen, für deren Betrieb, Wartung und Ausbau sie künftig die verantwortliche Unternehmenseinheit ist. In Versmold betreut Netzplus die Infrastruktur für Strom, Erdgas, Wasser und Straßenbeleuchtung, in Harsewinkel für Strom, in Bad Rothenfelde für Strom und Erdgas sowie in Dissen für Strom, Erdgas, Wärme und (als Dienstleistung) Wasser.
Dienstag, 16.12.2025, 16:53 Uhr
Volker Stephan
© 2026 Energie & Management GmbH