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Die fünf öffentlichen Anlagen in Österreich lassen sich dem Bericht einer Tageszeitung zufolge nicht rentabel betreiben. Es fehle an entsprechend betriebenen Pkw.
Der österreichische Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV schließt bis Ende September seine fünf öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen, berichtet die Tageszeitung Die Presse. Ihr zufolge sieht das Unternehmen keine Möglichkeit, die Anlagen rentabel zu betreiben, weil es an Wasserstoffautos fehlt. Nach Angaben der Statistik Austria waren Ende 2025 österreichweit nur 53 mit Wasserstoff betriebene Pkw zugelassen. Zum Vergleich: Der gesamte Pkw-Bestand belief sich auf 5,29 Millionen Fahrzeuge.
Die schon 2012 in Betrieb gegangene Wasserstofftankstelle der OMV in Wien wurde bereits geschlossen, heißt es in dem Bericht der Presse. Vorgesehen sei, auch die Anlagen in Graz, der Landeshauptstadt der Steiermark, und der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck stillzulegen. Gleiches gelte für die beiden Tankstellen in Wiener Neudorf wenige Kilometer südlich von Wien sowie Asten rund sieben Kilometer südöstlich von Linz, der Landeshauptstadt Oberösterreichs.
Mittwoch, 8.04.2026, 16:06 Uhr
Klaus Fischer
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