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Energie & Management > Regenerative - N-Ergie belohnt Gemeinden für Erneuerbaren-Pachtflächen
Quelle: Shutterstock / Jevanto Productions
Regenerative

N-Ergie belohnt Gemeinden für Erneuerbaren-Pachtflächen

N-Ergie beteiligt Kommunen an den Gewinnen aus regenerativer Stromerzeugung. Und zwar nicht nur bei neuen Kraftwerken. Damit will der Nürnberger Versorger die Energiewende voranbringen.
N-Ergie setzt beim Ausbau der Erneuerbaren in der Region auf die Partnerschaft mit Kommunen: Städte und Gemeinden, die Flächen für eine Photovoltaik- oder Windkraftanlage zur Verfügung gestellt haben, bekommen von dem Unternehmen künftig eine freiwillige Sonderzahlung von jährlich 0,2 Ct/kWh erzeugten PV-Stroms.

Bei Solarparks können die Gemeinden mit rund 2.000 Euro/MW rechnen, dem Betrag für den „Solar-Euro“, dessen Entrichtung 2025 im Land Brandenburg verpflichtend werden soll, auch wenn die Pachtfläche nicht von der Gemeinde kommt (wir berichteten). Bei Windkraftanlagen ist die tatsächliche Höhe der N-Ergie-Zahlung abhängig von der deutlich volatileren Erzeugung.

Maik Render, Vorstandssprecher der N-Ergie, erklärte dazu: „Die regionale Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Nur durch intensiven Austausch und koordiniertes Vorgehen über Gemeinde-, Landkreis- und Bezirksgrenzen hinweg, kommen wir zum Erfolg.“ Zudem biete man auch Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich zu beteiligen.

Wie N-Ergie mitteilt, hat das Unternehmen bereits mit drei bayerischen Kommunen entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen: Seinsheim und Martinsheim (beide Landkreis Kitzingen) sowie Langenaltheim (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Darüber hinaus besteht ein Vertrag mit der Gemeinde Röthlein (Landkreis Schweinfurt) und dem Betreiber des dortigen Solarkraftwerks, der Ökostrom Franken (ein Zusammenschluss der N-Ergie mit fünf weiteren fränkischen Stadtwerken). Die Vereinbarungen können auch für Solar- und Windkraftanlagen geschlossen werden, die schon seit längerer Zeit bestehen.
 
 
Aktuell betreibt die N-Ergie nach eigenen Angaben 30 Solarparks und ist an sieben Windparks mit zusammen 37 Windrädern beteiligt. Das Portfolio an regenerativer Erzeugung soll in den nächsten zehn Jahren auf 700 MW erhöht werden.

Freitag, 2.02.2024, 16:09 Uhr
Günter Drewnitzky
Energie & Management > Regenerative - N-Ergie belohnt Gemeinden für Erneuerbaren-Pachtflächen
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Regenerative
N-Ergie belohnt Gemeinden für Erneuerbaren-Pachtflächen
N-Ergie beteiligt Kommunen an den Gewinnen aus regenerativer Stromerzeugung. Und zwar nicht nur bei neuen Kraftwerken. Damit will der Nürnberger Versorger die Energiewende voranbringen.
N-Ergie setzt beim Ausbau der Erneuerbaren in der Region auf die Partnerschaft mit Kommunen: Städte und Gemeinden, die Flächen für eine Photovoltaik- oder Windkraftanlage zur Verfügung gestellt haben, bekommen von dem Unternehmen künftig eine freiwillige Sonderzahlung von jährlich 0,2 Ct/kWh erzeugten PV-Stroms.

Bei Solarparks können die Gemeinden mit rund 2.000 Euro/MW rechnen, dem Betrag für den „Solar-Euro“, dessen Entrichtung 2025 im Land Brandenburg verpflichtend werden soll, auch wenn die Pachtfläche nicht von der Gemeinde kommt (wir berichteten). Bei Windkraftanlagen ist die tatsächliche Höhe der N-Ergie-Zahlung abhängig von der deutlich volatileren Erzeugung.

Maik Render, Vorstandssprecher der N-Ergie, erklärte dazu: „Die regionale Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Nur durch intensiven Austausch und koordiniertes Vorgehen über Gemeinde-, Landkreis- und Bezirksgrenzen hinweg, kommen wir zum Erfolg.“ Zudem biete man auch Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich zu beteiligen.

Wie N-Ergie mitteilt, hat das Unternehmen bereits mit drei bayerischen Kommunen entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen: Seinsheim und Martinsheim (beide Landkreis Kitzingen) sowie Langenaltheim (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Darüber hinaus besteht ein Vertrag mit der Gemeinde Röthlein (Landkreis Schweinfurt) und dem Betreiber des dortigen Solarkraftwerks, der Ökostrom Franken (ein Zusammenschluss der N-Ergie mit fünf weiteren fränkischen Stadtwerken). Die Vereinbarungen können auch für Solar- und Windkraftanlagen geschlossen werden, die schon seit längerer Zeit bestehen.
 
 
Aktuell betreibt die N-Ergie nach eigenen Angaben 30 Solarparks und ist an sieben Windparks mit zusammen 37 Windrädern beteiligt. Das Portfolio an regenerativer Erzeugung soll in den nächsten zehn Jahren auf 700 MW erhöht werden.

Freitag, 2.02.2024, 16:09 Uhr
Günter Drewnitzky

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