E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Stromnetz - Moderne Umspannwerke kommen aus Riesa
Richtfest des neuen WT-Standorts: Die drei WT-Geschäftsführer mit Ministerpräsident Michael Kretschmer. Quelle: WT Energiesysteme / Norbert Neumann
Stromnetz

Moderne Umspannwerke kommen aus Riesa

Das Netztechnikunternehmen WT Energiesysteme erweitert seinen Standort in Riesa für rund 40 Millionen Euro und integriert die Elektroanlagenbau Schneider in die Unternehmensgruppe.
Die WT Energiesysteme hat am 7. Mai das Richtfest für den weiteren Ausbau ihres Standorts in Riesa (Sachsen) gefeiert. Das auf Energie- und Netztechnik spezialisierte Unternehmen investiert insgesamt rund 40 Millionen Euro in neue Produktions-, Büro- und Schulungskapazitäten. Gleichzeitig integriert die Unternehmensgruppe die bislang in Meißen ansässige Elektroanlagenbau Schneider GmbH (EAS).

Laut WT schreitet das Bauprojekt seit dem Spatenstich im April 2025 planmäßig voran. Die ersten beiden Bauabschnitte mit Werkhalle, Büro-Zwischenbau und Lagerhalle seien bereits abgeschlossen und in Betrieb. Mit dem Richtfest seien nun die Rohbauten der Bauabschnitte drei und vier erreicht worden. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für November 2026 vorgesehen.

Politische Unterstützung beim Richtfest

Auch Vertreter aus Politik und Verwaltung begleiteten das Richtfest. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erklärte, WT leiste mit dem Ausbau moderner Umspannwerke einen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien und zur Versorgungssicherheit. „Der Neubau schafft nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze, sondern auch ein Zentrum für Zukunftstechnologien für die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte im Bereich der Netzinfrastruktur“, hob Kretschmer hervor.

Der Landrat des Landkreises Meißen, Ralf Hänsel (CDU), bezeichnete die Investition als Signal für industrielle Kompetenz und Fachkräfteentwicklung in der Region. Riesas Oberbürgermeister Marco Müller (VDU) erklärte, WT stärke mit dem Ausbau moderne Industriearbeitsplätze und technisches Know-how am Standort Riesa.

Fertigungshalle für mehr Kapazität

Im dritten Bauabschnitt entsteht ein Büro- und Verwaltungskomplex mit rund 2.700 Quadratmetern Nutzfläche und mehr als 75 Arbeitsplätzen. Dort sollen künftig Planung, Projektentwicklung und Arbeitsvorbereitung gebündelt werden. Parallel baut WT eine neue Fertigungshalle. Zudem plant das Unternehmen ein Schulungszentrum mit Trainingsumspannwerk. Dort sollen künftig Montage und Netzanschluss von Umspannwerken praxisnah trainiert werden.

WT-Geschäftsführer Marek Reschke erklärte, der Standort Riesa verbinde Tradition und Wachstumsperspektiven. „Mit der neuen Fertigungshalle schaffen wir zusätzliche Voraussetzungen, um die steigende Nachfrage der Kunden bedienen zu können“, so Reschke. Die Integration der EAS solle Kapazitäten und Kompetenzen bündeln.

Die Elektroanlagenbau Schneider GmbH war 1994 in Meißen gegründet worden und ist auf Schaltschrankprojekte spezialisiert. Künftig soll das Unternehmen als Marke innerhalb der WT-Gruppe in Riesa angesiedelt werden. Geschäftsführer Ronald Metzig erklärte, die Integration eröffne Kunden und Beschäftigten zusätzliche Möglichkeiten durch moderne Infrastruktur und größere Kapazitäten.

Nach Angaben von WT bleibt Nachhaltigkeit ein zentrales Element des Projekts. Geplant seien Photovoltaikanlagen auf allen Dächern, begrünte Außenanlagen sowie Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und Batteriespeicher. Geschäftsführer Michael Bohnefeld erklärte, der neue Standort solle die energetische Unabhängigkeit des Unternehmens stärken und gleichzeitig effizientere Arbeitsabläufe ermöglichen.

Freitag, 8.05.2026, 11:10 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Stromnetz - Moderne Umspannwerke kommen aus Riesa
Richtfest des neuen WT-Standorts: Die drei WT-Geschäftsführer mit Ministerpräsident Michael Kretschmer. Quelle: WT Energiesysteme / Norbert Neumann
Stromnetz
Moderne Umspannwerke kommen aus Riesa
Das Netztechnikunternehmen WT Energiesysteme erweitert seinen Standort in Riesa für rund 40 Millionen Euro und integriert die Elektroanlagenbau Schneider in die Unternehmensgruppe.
Die WT Energiesysteme hat am 7. Mai das Richtfest für den weiteren Ausbau ihres Standorts in Riesa (Sachsen) gefeiert. Das auf Energie- und Netztechnik spezialisierte Unternehmen investiert insgesamt rund 40 Millionen Euro in neue Produktions-, Büro- und Schulungskapazitäten. Gleichzeitig integriert die Unternehmensgruppe die bislang in Meißen ansässige Elektroanlagenbau Schneider GmbH (EAS).

Laut WT schreitet das Bauprojekt seit dem Spatenstich im April 2025 planmäßig voran. Die ersten beiden Bauabschnitte mit Werkhalle, Büro-Zwischenbau und Lagerhalle seien bereits abgeschlossen und in Betrieb. Mit dem Richtfest seien nun die Rohbauten der Bauabschnitte drei und vier erreicht worden. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für November 2026 vorgesehen.

Politische Unterstützung beim Richtfest

Auch Vertreter aus Politik und Verwaltung begleiteten das Richtfest. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erklärte, WT leiste mit dem Ausbau moderner Umspannwerke einen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien und zur Versorgungssicherheit. „Der Neubau schafft nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze, sondern auch ein Zentrum für Zukunftstechnologien für die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte im Bereich der Netzinfrastruktur“, hob Kretschmer hervor.

Der Landrat des Landkreises Meißen, Ralf Hänsel (CDU), bezeichnete die Investition als Signal für industrielle Kompetenz und Fachkräfteentwicklung in der Region. Riesas Oberbürgermeister Marco Müller (VDU) erklärte, WT stärke mit dem Ausbau moderne Industriearbeitsplätze und technisches Know-how am Standort Riesa.

Fertigungshalle für mehr Kapazität

Im dritten Bauabschnitt entsteht ein Büro- und Verwaltungskomplex mit rund 2.700 Quadratmetern Nutzfläche und mehr als 75 Arbeitsplätzen. Dort sollen künftig Planung, Projektentwicklung und Arbeitsvorbereitung gebündelt werden. Parallel baut WT eine neue Fertigungshalle. Zudem plant das Unternehmen ein Schulungszentrum mit Trainingsumspannwerk. Dort sollen künftig Montage und Netzanschluss von Umspannwerken praxisnah trainiert werden.

WT-Geschäftsführer Marek Reschke erklärte, der Standort Riesa verbinde Tradition und Wachstumsperspektiven. „Mit der neuen Fertigungshalle schaffen wir zusätzliche Voraussetzungen, um die steigende Nachfrage der Kunden bedienen zu können“, so Reschke. Die Integration der EAS solle Kapazitäten und Kompetenzen bündeln.

Die Elektroanlagenbau Schneider GmbH war 1994 in Meißen gegründet worden und ist auf Schaltschrankprojekte spezialisiert. Künftig soll das Unternehmen als Marke innerhalb der WT-Gruppe in Riesa angesiedelt werden. Geschäftsführer Ronald Metzig erklärte, die Integration eröffne Kunden und Beschäftigten zusätzliche Möglichkeiten durch moderne Infrastruktur und größere Kapazitäten.

Nach Angaben von WT bleibt Nachhaltigkeit ein zentrales Element des Projekts. Geplant seien Photovoltaikanlagen auf allen Dächern, begrünte Außenanlagen sowie Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und Batteriespeicher. Geschäftsführer Michael Bohnefeld erklärte, der neue Standort solle die energetische Unabhängigkeit des Unternehmens stärken und gleichzeitig effizientere Arbeitsabläufe ermöglichen.

Freitag, 8.05.2026, 11:10 Uhr
Susanne Harmsen

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.