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Energie & Management > Vbw-Energiepreisindex - Irankrieg führt zu starker Preissteigerung
Vbw-Energiepreisindex

Irankrieg führt zu starker Preissteigerung

Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) ist im März 2026 um über 20 Prozent gestiegen.
Infolge des Irankriegs ist der VBW-Energiepreisindex im März 2026 stark gestiegen. Gegenüber Februar 2026 lag er um 22,6 Prozent höher, bei 132,6 Punkten. Das war der stärkste relative Anstieg des Index seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2005. 
 
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Quelle: VBW

Überdurchschnittlich stark stieg im März der Teilindex für Primärenergie. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index um über ein Drittel beziehungsweise um 33,5 Prozent auf 131,1 Punkte zu. 

Verantwortlich für den Anstieg des Teilindex gegenüber dem Vormonat war vor allem Erdöl. Während die inländischen Erzeugerpreise um 14,8 Prozent stiegen, verteuerte sich importiertes Erdöl um 45,9 Prozent. Neben den Einfuhrpreisen für Erdöl stiegen auch die Einfuhrpreise für Erdgas (+19,6 Prozent) und Steinkohle (+8,5 Prozent) merklich an. Die Erzeugerpreise für Braunkohle (±0,0 Prozent) veränderten sich gegenüber Februar hingegen nicht.

Der Teilindex für Sekundärenergie stieg im März um 13,4 Prozent auf 134,1 Punkte. Für den deutlichen Anstieg des Index gegenüber dem Vormonat waren vor allem die auf Erdöl basierenden Sekundärenergieträger Leichtes Heizöl (+53,4 Prozent), Diesel (+25,3 Prozent) und Flüssiggas (+18,5 Prozent) verantwortlich.

Die Strompreise entwickelten sich hingegen moderat, Fernwärme wurde gegenüber dem Vormonat (-0,1 Prozent) sogar minimal günstiger. Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist, lag im März 2026 bei 107,9 Punkten. Das waren 1,4 Prozent mehr als im Februar. Gegenüber März 2025 lagen die Strompreise hingegen etwas niedriger (-5,9 Prozent).

 
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Quelle: VBW

Für die VBW ist klar: Die Strompreise am Standort sind schon seit langem zu hoch. „Die Unternehmen brauchen dringend echte Entlastungen. Die Einführung eines Industriestrompreises ist ein wichtiger Schritt. Entscheidend ist eine energiepolitische Strategie, die Versorgungssicherheit, Klimaziele und internationale Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen in Einklang bringt“, sagt VBW Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
 

Zum Hintergrund

Basisjahr für den vbw Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex finden Sie unter www.vbw-bayern.de/Energiepreisindex.
 

Dienstag, 19.05.2026, 13:52 Uhr
Redaktion
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Vbw-Energiepreisindex
Irankrieg führt zu starker Preissteigerung
Der Energiepreisindex der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) ist im März 2026 um über 20 Prozent gestiegen.
Infolge des Irankriegs ist der VBW-Energiepreisindex im März 2026 stark gestiegen. Gegenüber Februar 2026 lag er um 22,6 Prozent höher, bei 132,6 Punkten. Das war der stärkste relative Anstieg des Index seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2005. 
 
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Überdurchschnittlich stark stieg im März der Teilindex für Primärenergie. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index um über ein Drittel beziehungsweise um 33,5 Prozent auf 131,1 Punkte zu. 

Verantwortlich für den Anstieg des Teilindex gegenüber dem Vormonat war vor allem Erdöl. Während die inländischen Erzeugerpreise um 14,8 Prozent stiegen, verteuerte sich importiertes Erdöl um 45,9 Prozent. Neben den Einfuhrpreisen für Erdöl stiegen auch die Einfuhrpreise für Erdgas (+19,6 Prozent) und Steinkohle (+8,5 Prozent) merklich an. Die Erzeugerpreise für Braunkohle (±0,0 Prozent) veränderten sich gegenüber Februar hingegen nicht.

Der Teilindex für Sekundärenergie stieg im März um 13,4 Prozent auf 134,1 Punkte. Für den deutlichen Anstieg des Index gegenüber dem Vormonat waren vor allem die auf Erdöl basierenden Sekundärenergieträger Leichtes Heizöl (+53,4 Prozent), Diesel (+25,3 Prozent) und Flüssiggas (+18,5 Prozent) verantwortlich.

Die Strompreise entwickelten sich hingegen moderat, Fernwärme wurde gegenüber dem Vormonat (-0,1 Prozent) sogar minimal günstiger. Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist, lag im März 2026 bei 107,9 Punkten. Das waren 1,4 Prozent mehr als im Februar. Gegenüber März 2025 lagen die Strompreise hingegen etwas niedriger (-5,9 Prozent).

 
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Für die VBW ist klar: Die Strompreise am Standort sind schon seit langem zu hoch. „Die Unternehmen brauchen dringend echte Entlastungen. Die Einführung eines Industriestrompreises ist ein wichtiger Schritt. Entscheidend ist eine energiepolitische Strategie, die Versorgungssicherheit, Klimaziele und internationale Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen in Einklang bringt“, sagt VBW Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
 

Zum Hintergrund

Basisjahr für den vbw Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex finden Sie unter www.vbw-bayern.de/Energiepreisindex.
 

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