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Energie & Management > Wärmemarkt - Heizbedarf im Februar völlig uneinheitlich
Quelle: Fotolia / sasel77
Wärmemarkt

Heizbedarf im Februar völlig uneinheitlich

Laut Gradtagszahlen musste im Februar in der einen Stadt mehr geheizt werden als im Vorjahresmonat, in der anderen Stadt wesentlich weniger.
Die am 3. März vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlichten Gradtagszahlen vom Februar 2026 zeigen in fünf ausgewählten Großstädten einen uneinheitlichen Heizbedarf.

Gemäß der Daten, die die Rohstoffdaten-Plattform Matflixx vom DWD bezogen hat und nach Berechnungen dieser Redaktion war der Februar in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Essen schon mal durchgehend wärmer als der Januar 2026.

Den Heizrekord seit 2018 hält in allen fünf Städten der Februar 2018, während genauso überall im Februar 2024 der relativ geringste Heizbedarf herrschte.

Im Vergleich zum Februar 2025 stiegen die Gradtagszahlen in Berlin und Hamburg. In Essen, Frankfurt am Main und München sanken sie dagegen. Am Messpunkt Essen-Bredeney war es sogar ein regelrechter Absturz von 448,9 Gradtagen auf 392,6 Gradtage.

Gradtagszahlen

Gradtagszahlen sind ein täglich in Kelvintagen erhobenes und auf Monate kumuliertes Maß für den monatlichen Heizbedarf, geht aus Erläuterungen des DWD hervor. Sie ergeben sich aus der Differenz der Norm-Innentemperatur im Wohnhaus von 20 Grad Celsius und der örtlichen Außentemperatur in Kelvin. Bei Außentemperaturen von +15 Grad oder wärmer lautet die tägliche Gradtagszahl auf null. 

Wird der Erdgasverbrauch wie üblich nur einmal im Jahr abgelesen, dann wird er nach den Gradtagen auf die Monate verteilt, damit sich unterjährige Preisanpassungen oder Vertragswechsel verbrauchsgerecht zuordnen lassen.
 
 
Die Gradtagszahlen vom Februar 2026 in fünf deutschen Großstädten im Vergleich zum Vorjahresmonat und zum Schnitt, zum Maximum und zum Minimum der Februare seit 2018.
Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken
Quelle: DWD / Matflixx
 
Die Gradtagszahlen vom März 2023 bis zum Februar 2026 (Messpunkte: B=Berlin-Tempelhof, HH=Hamburg-Fuhlsbüttel, M=München Stadt, F=Frankfurt am Main, E=Essen-Bredeney.
Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken
Quelle: DWD / Matflixx

Dienstag, 3.03.2026, 16:56 Uhr
Georg Eble
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Heizbedarf im Februar völlig uneinheitlich
Laut Gradtagszahlen musste im Februar in der einen Stadt mehr geheizt werden als im Vorjahresmonat, in der anderen Stadt wesentlich weniger.
Die am 3. März vom Deutschen Wetterdienst (DWD) veröffentlichten Gradtagszahlen vom Februar 2026 zeigen in fünf ausgewählten Großstädten einen uneinheitlichen Heizbedarf.

Gemäß der Daten, die die Rohstoffdaten-Plattform Matflixx vom DWD bezogen hat und nach Berechnungen dieser Redaktion war der Februar in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Essen schon mal durchgehend wärmer als der Januar 2026.

Den Heizrekord seit 2018 hält in allen fünf Städten der Februar 2018, während genauso überall im Februar 2024 der relativ geringste Heizbedarf herrschte.

Im Vergleich zum Februar 2025 stiegen die Gradtagszahlen in Berlin und Hamburg. In Essen, Frankfurt am Main und München sanken sie dagegen. Am Messpunkt Essen-Bredeney war es sogar ein regelrechter Absturz von 448,9 Gradtagen auf 392,6 Gradtage.

Gradtagszahlen

Gradtagszahlen sind ein täglich in Kelvintagen erhobenes und auf Monate kumuliertes Maß für den monatlichen Heizbedarf, geht aus Erläuterungen des DWD hervor. Sie ergeben sich aus der Differenz der Norm-Innentemperatur im Wohnhaus von 20 Grad Celsius und der örtlichen Außentemperatur in Kelvin. Bei Außentemperaturen von +15 Grad oder wärmer lautet die tägliche Gradtagszahl auf null. 

Wird der Erdgasverbrauch wie üblich nur einmal im Jahr abgelesen, dann wird er nach den Gradtagen auf die Monate verteilt, damit sich unterjährige Preisanpassungen oder Vertragswechsel verbrauchsgerecht zuordnen lassen.
 
 
Die Gradtagszahlen vom Februar 2026 in fünf deutschen Großstädten im Vergleich zum Vorjahresmonat und zum Schnitt, zum Maximum und zum Minimum der Februare seit 2018.
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Quelle: DWD / Matflixx
 
Die Gradtagszahlen vom März 2023 bis zum Februar 2026 (Messpunkte: B=Berlin-Tempelhof, HH=Hamburg-Fuhlsbüttel, M=München Stadt, F=Frankfurt am Main, E=Essen-Bredeney.
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