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Frisches Kapital für Stromnetze, Wasserstoff und Wärmenetze hat EWE über eine grüne Anleihe eingesammelt. Die Emission stieß auf hohe Nachfrage.
Das Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE aus Oldenburg (Niedersachsen) hat eine zweite grüne Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro platziert. Die Anleihe läuft bis Mai 2034 und hat einen Zinscoupon von 3,875 Prozent. Dies gibt die EWE in einer Mitteilung vom 20. Mai bekannt.
Das Unternehmens setzt damit eigenen Angaben nach seine nachhaltige Finanzierungsstrategie weiter fort. Die Mittel sollen, wie es weiter heißt, unter anderem in Stromverteilnetze, Wasserstoffproduktion und -speicherung, Nah- und Fernwärmenetze sowie Ladeinfrastruktur für Elektromobilität fließen.
Finanzvorstand Frank Reiners erklärte, die starke Nachfrage der Investoren bestätige den Wachstumskurs des Unternehmens. Mit dem Green Bond wolle EWE den Ausbau moderner Energieinfrastrukturen und klimaneutraler Technologien finanzieren.
Grundlage der Emission ist das im April 2026 aktualisierte „Green Finance Framework“ von EWE. Danach dürfen die Mittel ausschließlich in Investitionen fließen, die mit der EU-Taxonomie vereinbar sind. Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem der Europäischen Union für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.
An der Emission beteiligt waren laut EWE die Banken ABN AMRO, BNP Paribas, Commerzbank, DZ Bank und UniCredit.
Donnerstag, 21.05.2026, 13:06 Uhr
Davina Spohn
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