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Energie & Management > Windkraft Offshore - Erster Strom aus Nordseecluster A
Die erste Anlage im Nordseecluster A liefert Strom Quelle: RWE / Matthias Ibeler
Windkraft Offshore

Erster Strom aus Nordseecluster A

Der Energiekonzern RWE hat erstmals Strom aus dem Offshore-Windpark Nordseecluster A in das deutsche Netz eingespeist. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Anfang 2027 geplant.
Am 22. Juli meldet RWE die erste Stromeinspeisung aus dem Offshore-Windpark Nordseecluster A in das deutsche Netz. Damit erreicht das Unternehmen einen weiteren Baufortschritt bei seinem Offshore-Projekt in der deutschen Nordsee, rund 50 km nördlich der Insel Juist. Erst wenige Wochen zuvor hatte RWE die erste Windkraftanlage des Projekts installiert.

Laut RWE schreitet die Installation der Windkraftanlagen planmäßig voran. Parallel dazu erfolgen Tests und die Inbetriebnahme der einzelnen Anlagen schrittweise. Nordseecluster A soll Anfang 2027 vollständig ans Netz gehen und dann eine installierte Leistung von 660 MW haben.

Der Strom der insgesamt 44 Windenergieanlagen wird zunächst in zwei Offshore-Umspannwerken gesammelt und auf 155 kV für den Weitertransport hochtransformiert. Anschließend gelangt er über die Offshore-Konverterplattform des Übertragungsnetzbetreibers Tennet an Land, wo er in der Konverterstation Emden/Ost in das Höchstspannungsnetz eingespeist wird. Zwei Offshore-Umspannwerke seien erforderlich, da Nordseecluster A über zwei separate Netzanschlusspunkte verfüge, heißt es in einer Mitteilung von RWE.

Projekt A liegt im Plan

Sven Utermöhlen, CEO von RWE Offshore Wind, bezeichnete die erste Stromeinspeisung als planmäßigen Fortschritt des 1,6-GW-Projekts. An das erste Teilprojekt soll sich Nordseecluster B anschließen. Dadurch erhöht sich die Leistung nach Unternehmensangaben um weitere 900 MW. Die Produktion einzelner Komponenten habe bereits begonnen. Die Errichtung der Fundamente soll 2027 starten, die Installation der 60 Windkraftanlagen des Herstellers Vestas ist für 2028 vorgesehen. Eine Inbetriebnahme von Nordseecluster B plant RWE für Anfang 2029.

Laut RWE werden beide Ausbaustufen zusammen künftig rund 6,5 Milliarden kWh Strom pro Jahr erzeugen. RWE will den erzeugten Strom nach eigenen Angaben nutzen, um Industriekunden bei der Dekarbonisierung mit entsprechenden Energielösungen zu versorgen.

Das Nordseecluster ist ein Gemeinschaftsprojekt von RWE und Norges Bank Investment Management. RWE hält einen Anteil von 51 Prozent und verantwortet den Bau sowie den Betrieb der Offshore-Windparks über deren gesamten Lebenszyklus. Norges Bank Investment Management ist mit 49 Prozent an dem Projekt beteiligt. (sh)

Mittwoch, 22.07.2026, 14:39 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Windkraft Offshore - Erster Strom aus Nordseecluster A
Die erste Anlage im Nordseecluster A liefert Strom Quelle: RWE / Matthias Ibeler
Windkraft Offshore
Erster Strom aus Nordseecluster A
Der Energiekonzern RWE hat erstmals Strom aus dem Offshore-Windpark Nordseecluster A in das deutsche Netz eingespeist. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Anfang 2027 geplant.
Am 22. Juli meldet RWE die erste Stromeinspeisung aus dem Offshore-Windpark Nordseecluster A in das deutsche Netz. Damit erreicht das Unternehmen einen weiteren Baufortschritt bei seinem Offshore-Projekt in der deutschen Nordsee, rund 50 km nördlich der Insel Juist. Erst wenige Wochen zuvor hatte RWE die erste Windkraftanlage des Projekts installiert.

Laut RWE schreitet die Installation der Windkraftanlagen planmäßig voran. Parallel dazu erfolgen Tests und die Inbetriebnahme der einzelnen Anlagen schrittweise. Nordseecluster A soll Anfang 2027 vollständig ans Netz gehen und dann eine installierte Leistung von 660 MW haben.

Der Strom der insgesamt 44 Windenergieanlagen wird zunächst in zwei Offshore-Umspannwerken gesammelt und auf 155 kV für den Weitertransport hochtransformiert. Anschließend gelangt er über die Offshore-Konverterplattform des Übertragungsnetzbetreibers Tennet an Land, wo er in der Konverterstation Emden/Ost in das Höchstspannungsnetz eingespeist wird. Zwei Offshore-Umspannwerke seien erforderlich, da Nordseecluster A über zwei separate Netzanschlusspunkte verfüge, heißt es in einer Mitteilung von RWE.

Projekt A liegt im Plan

Sven Utermöhlen, CEO von RWE Offshore Wind, bezeichnete die erste Stromeinspeisung als planmäßigen Fortschritt des 1,6-GW-Projekts. An das erste Teilprojekt soll sich Nordseecluster B anschließen. Dadurch erhöht sich die Leistung nach Unternehmensangaben um weitere 900 MW. Die Produktion einzelner Komponenten habe bereits begonnen. Die Errichtung der Fundamente soll 2027 starten, die Installation der 60 Windkraftanlagen des Herstellers Vestas ist für 2028 vorgesehen. Eine Inbetriebnahme von Nordseecluster B plant RWE für Anfang 2029.

Laut RWE werden beide Ausbaustufen zusammen künftig rund 6,5 Milliarden kWh Strom pro Jahr erzeugen. RWE will den erzeugten Strom nach eigenen Angaben nutzen, um Industriekunden bei der Dekarbonisierung mit entsprechenden Energielösungen zu versorgen.

Das Nordseecluster ist ein Gemeinschaftsprojekt von RWE und Norges Bank Investment Management. RWE hält einen Anteil von 51 Prozent und verantwortet den Bau sowie den Betrieb der Offshore-Windparks über deren gesamten Lebenszyklus. Norges Bank Investment Management ist mit 49 Prozent an dem Projekt beteiligt. (sh)

Mittwoch, 22.07.2026, 14:39 Uhr
Susanne Harmsen

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