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Energie & Management > Regenerative - Enertrag mit deutlichem Ergebnisplus
Quelle: Shutterstock / Jevanto Productions
Regenerative

Enertrag mit deutlichem Ergebnisplus

Das Energieunternehmen Enertrag kann sein Ergebnis deutlich steigern. Die Vorstandsstruktur wird neu geordnet.
Für das vergangene Geschäftsjahr 2025/2026 erwartet Enertrag einen Jahresüberschuss von rund 34 Millionen Euro und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert von 25 Millionen Euro. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 10. April hervor. In Deutschland sicherte sich das Unternehmen demnach Auktionszuschläge für Windprojekte mit einer Gesamtleistung von über 300 MW. Aktuell befinden sich Projekte mit rund 500 MW im Bau. Als weiterer Meilenstein wird die Vollplatzierung von Festzinsanleihen mit einem Volumen von 16 Millionen Euro in nur gut zwei Monaten angeführt. 

Erwähnung finden im Rückblick auf das Geschäftsjahr auch der unternehmensweite Ausbau der Digitalisierung, das Richtfest für die neue Service-Halle am Firmensitz in Dauerthal (Brandenburg) sowie die Eröffnung eines neuen Büros im niedersächsischen Edemissen. Die Inbetriebnahme des Wasserstoffwerks Wensickendorf, für das der erste Spatenstich erfolgte, ist für Ende 2026 geplant. Von hier aus soll die Heidekrautbahn mit Wasserstoff versorgt werden.

35.000 MW Projektpipeline

Zum neuen Geschäftsjahr hat Enertrag auch seinen Vorstand neu aufgestellt. Tobias Bischof-Niemz, der als Vorstand für Projekte International & Technologie zur Expansion und zur Weiterentwicklung zentraler Wasserstoffprojekte beigetragen habe, verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31. Mai 2026, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen, heißt es in der Mitteilung. Gunar Hering, CEO von Enertrag, erklärte dazu: „Dr. Bischof-Niemz hat in seiner Zeit für Enertrag Außergewöhnliches geleistet. Mit seiner Klarheit im Denken und seiner Gestaltungskraft hat er unser Unternehmen entscheidend vorangebracht.“

Seit dem 1. April 2026 führt ein dreiköpfiger Vorstand mit klarer Aufgabenverteilung das Unternehmen: CEO Gunar Hering, der 2023 als „Energiemanager des Jahres“ - ein Preis, der von E&M initiiert wurde und von der Kanzlei Becker Büttner Held, der Beratungsgesellschaft m3 sowie dem Nachrichtendienst MBI mitgetragen wird - ausgezeichnet wurde, verantwortet das Projektgeschäft. Anne Bendzulla (COO) ist für Erzeugung, Engineering und Projektumsetzung zuständig und Simon Hagedorn (CFO) für Finanzen, Energiewirtschaft und das kommerzielle Projektgeschäft. 

Enertrag arbeitet in neun Ländern an Wind-, Solar-, Speicher- und Wasserstoffprojekten. Die Projektpipeline gibt das Unternehmen mit 35.000 MW an.

Freitag, 10.04.2026, 17:09 Uhr
Günter Drewnitzky
Energie & Management > Regenerative - Enertrag mit deutlichem Ergebnisplus
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Regenerative
Enertrag mit deutlichem Ergebnisplus
Das Energieunternehmen Enertrag kann sein Ergebnis deutlich steigern. Die Vorstandsstruktur wird neu geordnet.
Für das vergangene Geschäftsjahr 2025/2026 erwartet Enertrag einen Jahresüberschuss von rund 34 Millionen Euro und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert von 25 Millionen Euro. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 10. April hervor. In Deutschland sicherte sich das Unternehmen demnach Auktionszuschläge für Windprojekte mit einer Gesamtleistung von über 300 MW. Aktuell befinden sich Projekte mit rund 500 MW im Bau. Als weiterer Meilenstein wird die Vollplatzierung von Festzinsanleihen mit einem Volumen von 16 Millionen Euro in nur gut zwei Monaten angeführt. 

Erwähnung finden im Rückblick auf das Geschäftsjahr auch der unternehmensweite Ausbau der Digitalisierung, das Richtfest für die neue Service-Halle am Firmensitz in Dauerthal (Brandenburg) sowie die Eröffnung eines neuen Büros im niedersächsischen Edemissen. Die Inbetriebnahme des Wasserstoffwerks Wensickendorf, für das der erste Spatenstich erfolgte, ist für Ende 2026 geplant. Von hier aus soll die Heidekrautbahn mit Wasserstoff versorgt werden.

35.000 MW Projektpipeline

Zum neuen Geschäftsjahr hat Enertrag auch seinen Vorstand neu aufgestellt. Tobias Bischof-Niemz, der als Vorstand für Projekte International & Technologie zur Expansion und zur Weiterentwicklung zentraler Wasserstoffprojekte beigetragen habe, verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31. Mai 2026, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen, heißt es in der Mitteilung. Gunar Hering, CEO von Enertrag, erklärte dazu: „Dr. Bischof-Niemz hat in seiner Zeit für Enertrag Außergewöhnliches geleistet. Mit seiner Klarheit im Denken und seiner Gestaltungskraft hat er unser Unternehmen entscheidend vorangebracht.“

Seit dem 1. April 2026 führt ein dreiköpfiger Vorstand mit klarer Aufgabenverteilung das Unternehmen: CEO Gunar Hering, der 2023 als „Energiemanager des Jahres“ - ein Preis, der von E&M initiiert wurde und von der Kanzlei Becker Büttner Held, der Beratungsgesellschaft m3 sowie dem Nachrichtendienst MBI mitgetragen wird - ausgezeichnet wurde, verantwortet das Projektgeschäft. Anne Bendzulla (COO) ist für Erzeugung, Engineering und Projektumsetzung zuständig und Simon Hagedorn (CFO) für Finanzen, Energiewirtschaft und das kommerzielle Projektgeschäft. 

Enertrag arbeitet in neun Ländern an Wind-, Solar-, Speicher- und Wasserstoffprojekten. Die Projektpipeline gibt das Unternehmen mit 35.000 MW an.

Freitag, 10.04.2026, 17:09 Uhr
Günter Drewnitzky

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