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Energie & Management > Wirtschaft - Energiesparte bleibt wichtigste Ergebnisstütze der SWU
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
Wirtschaft

Energiesparte bleibt wichtigste Ergebnisstütze der SWU

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Überschuss von 7,3 Millionen Euro abgeschlossen. 
„Das Geschäftsjahr 2025 war für die SWU ein starkes und zugleich herausforderndes Jahr“, bilanziert SWU-Geschäftsführer Klaus Eder. „Trotz hoher Investitionen und eines weiterhin angespannten Energiemarktes haben wir unsere wirtschaftliche Stabilität bewahrt und wichtige Zukunftsprojekte vorangebracht.“ 

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 7,3 Millionen Euro abgeschlossen. Verglichen zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung um 56 Prozent. Der Umsatz sank hingegen leicht von 674 auf 655 Millionen Euro. Vor allem die Energiesparte habe sich erneut zur wichtigsten Ergebnisstütze der SWU herausgestellt. 

An Strom setzten die SWU im vergangenen Jahr 857,8 Millionen kWh ab, und damit etwas weniger als im Vorjahr mit 861 Millionen kWh. Der Erdgasverkauf lag bei 981,8 Millionen kWh und stieg damit verglichen zum Jahr 2024 mit 932 Millionen Euro. Beim Fernwärmeverkauf konnte der Versorger 106,4 Millionen kWh absetzen und ebenfalls etwas mehr als im Vorjahr mit 96,7 Millionen kWh. 

Stromvermarktung sehr profitabel

Den größten Beitrag zum Jahresergebnis lieferte erneut die Energiesparte. Die SWU profitierten insbesondere von der Vermarktung des Stroms aus eigenen Erzeugungsanlagen sowie von der Vermarktung von Strommengen Dritter. Dabei setzt das Unternehmen unter anderem auf langfristige Stromabnahmeverträge mit Industriekunden, die feste Mengen und Preise vereinbaren.

Zusätzliche Entlastung brachte die Entwicklung an den Großhandelsmärkten, teilte der Ulm/Neu-Ulmer Versorger dazu weiter mit. Nach den extremen Preisbewegungen der Vorjahre entspannte sich die Situation im Energieeinkauf spürbar. Auch Beteiligungen wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus. Aus der Beteiligung am Gaskraftwerk Hamm erhielten die SWU Ausschüttungen in Höhe von 3,7 Millionen Euro. Die Beteiligung an Bayerngas brachte zusätzliche Erträge von 1,5 Millionen Euro.

Nach Angaben des Unternehmens gewann SWU zudem neue Kunden außerhalb ihres angestammten Versorgungsgebiets. Das wertet die Geschäftsführung als Hinweis auf die Wettbewerbsfähigkeit der Angebote im Energiemarkt.

Außerdem setzten die SWU die Elektrifizierung ihrer Busflotte fort. Von derzeit 75 Fahrzeugen fahren 14 rein elektrisch. Im Jahr 2026 sollen weitere 37 E-Busse ausgeliefert und in Betrieb genommen werden. Damit würde mehr als die Hälfte der Busflotte elektrisch unterwegs sein. Für die Fahrzeugflotte investierten die SWU 2025 rund 20 Millionen Euro.

Rechenzentrum belastet Ergebnis 

Die Telekommunikationstochter „SWU TeleNet“ schloss das Geschäftsjahr mit einem Minus von 300.000 Euro ab. Hauptgrund dafür ist nach Unternehmensangaben der Bau eines neuen Rechenzentrums. Die SWU betrachten die Investition als langfristige Grundlage für zusätzliche Erlöse. Bereits im laufenden Geschäftsjahr soll die Vermarktung neuer Dienstleistungen zur wirtschaftlichen Stabilisierung beitragen.

Die Stadtwerke setzten die Investitionsstrategie 2025 weiter fort. Das Gesamtvolumen lag bei mehr als 104 Millionen Euro. Davon entfielen 33 Millionen Euro auf Stromnetze, 14 Millionen Euro auf den Ausbau der Fernwärme und 6 Millionen Euro auf die Erweiterung des Glasfasernetzes. Weitere 23 Millionen Euro flossen in die Verkehrsinfrastruktur.

Die SWU beziffern die regionale Wertschöpfung im Geschäftsjahr 2025 auf 246,1 Millionen Euro. Auch die Beteiligung der Bürger an Projekten der Energiewende spielte für das Unternehmen eine wichtige Rolle. Bei der Photovoltaikanlage im Örlinger Tal wurden nach Angaben der SWU innerhalb kurzer Zeit Beteiligungen im Wert von 3 Millionen Euro gezeichnet.

Donnerstag, 21.05.2026, 15:20 Uhr
Heidi Roider
Energie & Management > Wirtschaft - Energiesparte bleibt wichtigste Ergebnisstütze der SWU
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
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Energiesparte bleibt wichtigste Ergebnisstütze der SWU
Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Überschuss von 7,3 Millionen Euro abgeschlossen. 
„Das Geschäftsjahr 2025 war für die SWU ein starkes und zugleich herausforderndes Jahr“, bilanziert SWU-Geschäftsführer Klaus Eder. „Trotz hoher Investitionen und eines weiterhin angespannten Energiemarktes haben wir unsere wirtschaftliche Stabilität bewahrt und wichtige Zukunftsprojekte vorangebracht.“ 

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 7,3 Millionen Euro abgeschlossen. Verglichen zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung um 56 Prozent. Der Umsatz sank hingegen leicht von 674 auf 655 Millionen Euro. Vor allem die Energiesparte habe sich erneut zur wichtigsten Ergebnisstütze der SWU herausgestellt. 

An Strom setzten die SWU im vergangenen Jahr 857,8 Millionen kWh ab, und damit etwas weniger als im Vorjahr mit 861 Millionen kWh. Der Erdgasverkauf lag bei 981,8 Millionen kWh und stieg damit verglichen zum Jahr 2024 mit 932 Millionen Euro. Beim Fernwärmeverkauf konnte der Versorger 106,4 Millionen kWh absetzen und ebenfalls etwas mehr als im Vorjahr mit 96,7 Millionen kWh. 

Stromvermarktung sehr profitabel

Den größten Beitrag zum Jahresergebnis lieferte erneut die Energiesparte. Die SWU profitierten insbesondere von der Vermarktung des Stroms aus eigenen Erzeugungsanlagen sowie von der Vermarktung von Strommengen Dritter. Dabei setzt das Unternehmen unter anderem auf langfristige Stromabnahmeverträge mit Industriekunden, die feste Mengen und Preise vereinbaren.

Zusätzliche Entlastung brachte die Entwicklung an den Großhandelsmärkten, teilte der Ulm/Neu-Ulmer Versorger dazu weiter mit. Nach den extremen Preisbewegungen der Vorjahre entspannte sich die Situation im Energieeinkauf spürbar. Auch Beteiligungen wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus. Aus der Beteiligung am Gaskraftwerk Hamm erhielten die SWU Ausschüttungen in Höhe von 3,7 Millionen Euro. Die Beteiligung an Bayerngas brachte zusätzliche Erträge von 1,5 Millionen Euro.

Nach Angaben des Unternehmens gewann SWU zudem neue Kunden außerhalb ihres angestammten Versorgungsgebiets. Das wertet die Geschäftsführung als Hinweis auf die Wettbewerbsfähigkeit der Angebote im Energiemarkt.

Außerdem setzten die SWU die Elektrifizierung ihrer Busflotte fort. Von derzeit 75 Fahrzeugen fahren 14 rein elektrisch. Im Jahr 2026 sollen weitere 37 E-Busse ausgeliefert und in Betrieb genommen werden. Damit würde mehr als die Hälfte der Busflotte elektrisch unterwegs sein. Für die Fahrzeugflotte investierten die SWU 2025 rund 20 Millionen Euro.

Rechenzentrum belastet Ergebnis 

Die Telekommunikationstochter „SWU TeleNet“ schloss das Geschäftsjahr mit einem Minus von 300.000 Euro ab. Hauptgrund dafür ist nach Unternehmensangaben der Bau eines neuen Rechenzentrums. Die SWU betrachten die Investition als langfristige Grundlage für zusätzliche Erlöse. Bereits im laufenden Geschäftsjahr soll die Vermarktung neuer Dienstleistungen zur wirtschaftlichen Stabilisierung beitragen.

Die Stadtwerke setzten die Investitionsstrategie 2025 weiter fort. Das Gesamtvolumen lag bei mehr als 104 Millionen Euro. Davon entfielen 33 Millionen Euro auf Stromnetze, 14 Millionen Euro auf den Ausbau der Fernwärme und 6 Millionen Euro auf die Erweiterung des Glasfasernetzes. Weitere 23 Millionen Euro flossen in die Verkehrsinfrastruktur.

Die SWU beziffern die regionale Wertschöpfung im Geschäftsjahr 2025 auf 246,1 Millionen Euro. Auch die Beteiligung der Bürger an Projekten der Energiewende spielte für das Unternehmen eine wichtige Rolle. Bei der Photovoltaikanlage im Örlinger Tal wurden nach Angaben der SWU innerhalb kurzer Zeit Beteiligungen im Wert von 3 Millionen Euro gezeichnet.

Donnerstag, 21.05.2026, 15:20 Uhr
Heidi Roider

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