Die Stadtwerke Langenfeld loten mit Partnern eine Kooperation aus. Quelle: SWL
Drei kommunale Versorger aus der Nachbarschaft Düsseldorfs planen ihre Zukunft gemeinsam. Mit der engeren Kooperation wollen sie die Herausforderungen der Energiewende besser meistern.
Im Süden des Landkreises Mettmann sind drei Versorger bereit, ihre Unabhängigkeit in Teilen aufzugeben. Die Stadtwerke Langenfeld/Verbandswasserwerk, die Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH (MEGA Monheim) und die Stadtwerke Hilden streben eine engere Zusammenarbeit an. Sie versprechen sich davon mehr Schlagkraft bei den anstehenden Aufgaben zum Umbau der Energieversorgung.
In einer Mitteilung verleihen die kommunalen Unternehmen aus dem Speckgürtel von Düsseldorf der Hoffnung Ausdruck, gemeinsam ihre Leistungsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Dafür wollen sie Synergien nutzen und Kompetenzen bündeln. Für kleine, dezentrale Einheiten sehen sie wachsende Herausforderungen, die Investitionen und gesetzlichen Anforderungen der Energiewende meistern zu können.
Außerdem wollen sie sich nicht länger Konkurrenz um die für den Umbau des Energiesystems erforderlichen Fachkräfte machen. Dies erschwere notwendige Transformationsprozesse zusätzlich. Schon jetzt seien viel Personal und Geld nötig, um die Betriebsabläufe mit Back-up-Lösungen sicher und stabil zu halten.
Die Südkreis-Versorger sehen eine gewachsene Vertrauensbasis für ihre kommende Zusammenarbeit. Sie kennen sich aus früheren Projekten in unterschiedlicher Zusammensetzung, Langenfeld etwa versorgt auch Monheim über das Verbandswasserwerk mit Trinkwasser. Nach dem Auftakt der Gespräche, in die auch die Aufsichtsgremien und Gesellschafter der drei Energieversorger einbezogen waren, beraten die Stadtwerke nun im nächsten Schritt über mögliche Modelle der Kooperation.
Dienstag, 23.06.2026, 12:05 Uhr
Volker Stephan
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