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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Thyssenkrupp Nucera wollen die Entwicklung der Märkte für grünen Wasserstoff in Indien voranbringen.
Die auf der „India Energy Week“ in Goa angekündigte Partnerschaft vereine internationale Entwicklungszusammenarbeit und technologisches Know-how des Privatsektors, um Chancen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Indien zu erschließen, heißt es in einer Mitteilung von GIZ und Nucera.
Die Partnerschaft soll im Rahmen des Programms „International Hydrogen Ramp-Up“ (H2Uppp) umgesetzt werden. Es unterstützt unternehmerisches Engagement beim Ausbau der Wasserstoffnutzung im globalen Süden und ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).
Dabei ist die GIZ – ein bundeseigenes Unternehmen für internationale Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Entwicklung – für die Umsetzung verantwortlich. Thyssenkrupp Nucera, ein führender Anbieter von Elektrolysetechnologien, bringt sein technologisches Wissen und seine globale Marktkompetenz im Bereich Wasserstoff ein.
Vielversprechender Zukunftsmarkt
„Indien zählt zu den vielversprechendsten Zukunftsmärkten für grünen Wasserstoff. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, unser Verständnis des lokalen Marktes zu vertiefen und uns enger mit dem indischen Wasserstoff-Ökosystem zu vernetzen. Sie unterstreicht auch unser starkes Engagement für Indiens ambitionierte National Green Hydrogen Mission“, erklärte dazu Paul Joseph, CEO von Thyssenkrupp Nucera India. „Mit ihrem starken Netzwerk, ihrem tiefen Verständnis der lokalen Gegebenheiten und ihrer langjährigen Erfahrung ist die GIZ ein hervorragender Partner für diesen nächsten Schritt.“
„Grüner Wasserstoff bietet ein erhebliches Potenzial für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und ein klimafreundliches industrielles Wachstum in Indien“, betonte Regine Dietz, Project Director H2Uppp/GIZ. „Durch diese Zusammenarbeit werden wir deutsches Fachwissen mit lokalen Akteuren verbinden. Damit unterstützen wir Indiens Ambitionen, sich zu einem globalen Zentrum für grünen Wasserstoff zu entwickeln.“
Donnerstag, 29.01.2026, 12:39 Uhr
Günter Drewnitzky
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