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Eine Eigenkapitalerhöhung soll Amprions Energiewende-Investitionsprogramm sichern. Vorangegangen war der Einstieg eines US-Investors bei dem Übertragungsnetzbetreiber.
Auf Investoreneinstieg folge Eigenkapitalerhöhung: Nach dem Einstieg des New Yorker Investors Apollo Global Management hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion jetzt eine geplante Eigenkapitalerhöhung in Höhe von 2,2 Milliarden Euro vollzogen.
Im November hatten RWE und Apollo ein Joint Venture gegründet. Dieses hält jetzt unter dem Namen RWE Alkaios Holding GmbH die bis dato von RWE gehaltenen Anteile an Amprion in Höhe von 25,1 Prozent. Die genaue prozentuale Verteilung innerhalb des Joint Ventures wurde nicht veröffentlicht. RWE bleibt aber operativ verantwortlich für die Beteiligung und konsolidiert diese weiterhin vollständig im eigenen Geschäftsabschluss, hieß es anlässlich der Gründung (wir berichteten).
Die RWE Alkaios Holding habe sich ebenso wie die M31 Beteiligungsgesellschaft, die 74,9 Prozent der Amprion-Anteile hält, plangemäß an der Kapitalerhöhungsmaßnahme beteiligt, teilt Amprion mit. „Die regelmäßigen Eigenkapitalzuführungen sind fester Bestandteil unserer Finanzierungsstrategie und sichern die Umsetzung unseres Investitionsprogramms“, lässt sich Amprion CFO Peter Rüth zitieren: „Die Investitionen in unsere Projekte und deren planmäßiger Abschluss sind eine wichtige Voraussetzung zur Transformation des Energiesystems in Deutschland.“
Amprion verfolge ein langfristiges Investitionsprogramm zur Umsetzung der Energiewende. Neben Eigenkapitalzuführungen sieht das Unternehmen die Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmens und eine international wettbewerbsfähige Eigenkapitalverzinsung als zentrale Voraussetzungen für künftige Investitionen, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung.
Die M31-Beteiligungsgesellschaft ist ein Konsortium von Versorgungswerken und institutionellen Anlegern aus der Versicherungswirtschaft – überwiegend aus Deutschland, wie Amprion auf seiner Internetseite erläutert. Dazu zählen etwa die Ärztliche Beteiligungsgesellschaft (AEBG), die Meag Munich Ergo, Swiss Life und Talanx.
Mittwoch, 17.12.2025, 11:53 Uhr
Katia Meyer-Tien
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