• Strom: Sonne und Wind trumpfen noch einmal auf
  • Gas: Bullishe Faktoren geben den Ton an
  • Beim Windkraftausbau ist noch ganz viel Luft nach oben
  • "Die Energiewende muss sichtbar sein dürfen!"
  • RWE nimmt neue US-Windparks in Betrieb
  • Ausbau auch jenseits der EEG-Förderung ist möglich
  • Neuer Energiebeirat stößt auf Kritik
  • Neu: die E&M weekly!
  • Offshore-Wind mit neuem Erzeugungshoch
  • Gebäudefassaden erweitern Potenzial für die Solarenergie
Enerige & Management > Kernkraft - Umweltministerium: Atomkraft trägt kaum zum Klimaschutz bei
Bild: Fotolia.com, T. Michel
KERNKRAFT:
Umweltministerium: Atomkraft trägt kaum zum Klimaschutz bei
Das Bundesumweltministerium sieht Atomkraft nicht als wichtigen Baustein beim weltweiten Klimaschutz.
 

(dpa) − „Global gesehen kann die Atomkraft −ungeachtet ihrer vielen Nachteile − mit zwischen vier bis fünf Prozent am weltweiten Energieverbrauch keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin des Ministeriums, Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor hatte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, gesagt, ein Erreichen der globalen Klimaziele sei ohne Atomkraft praktisch ausgeschlossen.

„Was die Rolle der Atomkraft betrifft, entscheidet jedes Land natürlich frei über seinen Energiemix“, sagte Schwarzelühr-Sutter. Deutschland sei mit dem Atomausstieg nicht alleine. Für den Klimaschutz braucht es aus Sicht des Umweltministeriums vor allem Strom aus Wind und Sonne. „Und der ist nicht nur nachhaltig und ungefährlich, er lässt sich längst auch viel schneller und kostengünstiger ausbauen als neue Atomkraftwerke.“

Atomkraft habe erhebliche Risiken für Mensch und Umwelt und sei keine nachhaltige Form der Energieversorgung, unter anderem, weil die Frage nach einem Endlager für Atommüll noch nicht abschließend geklärt sei.

Grossi hatte darauf verwiesen, dass Atomkraftwerke einen geringen Kohlendioxid-Ausstoß verursachten und ein Drittel der sauberen Energie aus nuklearen Quellen stamme.

 

dpa
© 2021 Energie & Management GmbH
Dienstag, 27.10.2020, 10:51 Uhr

Mehr zum Thema