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Enerige & Management > Personalie - Schucht heuert bei Atomunternehmen an
Bild: Fotolia.com, Gina Sanders
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Schucht heuert bei Atomunternehmen an
Vom Übertragungsnetzbetreiber zum Kernbrennstoff-Lieferanten: Boris Schucht, Ex-Chef von 50 Hertz, wird CEO des in London ansässigen Urananreicherungs-Unternehmens Urenco.
 
Schucht werde seine neue Position bei Urenco im Mai antreten, gab das britische Unternehmen in einer Mitteilung bekannt. "Urenco spielt eine herausragende Rolle bei der Bereitstellung CO2-armer Kernenergie. Angesichts des steigenden Strombedarfs ist eine sichere Energieversorgung essenziell", wird Schucht in der Mitteilung zitiert.

Urenco konnte 2017 einen Umsatz von 1,9 Mrd. Euro verzeichnen und betreibt Uran-Aufbereitungsanlagen in Großbritannien, Deutschland, Niederlande und den USA.

Boris Schucht ist aktuell noch Vorsitzender der Geschäftsführung des ostdeutschen Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz. Er hatte Anfang Dezember 2018 angekündigt, das Unternehmen nur noch bis zum 28. Februar 2019 zu führen. 

Als Hintergrund seines Abgangs bei 50 Hertz gilt der Einstieg der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Sommer 2018. Die Bundesregierung wollte damit verhindern, dass sich der chinesische Netzbetreiber State Grid Corporation of China (SGCC) einkauft.

Boris Schucht gilt als einer der profiliertesten deutschen Energiemanager. Im Jahr 2017 wurde er mit dem E&M-Preis "Energiemanager des Jahres" ausgezeichnet.
 

Peter Koller
Redakteur
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Dienstag, 22.01.2019, 10:42 Uhr

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