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WIRTSCHAFT:
Eon-Chef kündigt Jobabbau bei Innogy-Integration an
Eon-Chef Johannes Teyssen hat in einem Interview für 2019 erste organisatorische Veränderungen im Zuge der Innogy-Übernahme angekündigt. 
 
„Die Baustelle wird 2019 eröffnet“, sagte Teyssen in einem Gespräch mit der Tageszeitung Westfälische Rundschau mit Blick auf die Innogy-Übernahme vom RWE-Konzern. Er rechne dabei mit ersten organisatorischen Zusammenführungen: „Es wird Überschneidungen in den Organisationen von Eon und Innogy geben, und an bestimmten Stellen gehen bei einer erfolgreichen Übernahme auch Arbeitsplätze verloren“, so Teyssen. Entscheidend sei, den Umbau sozialverträglich und anständig zu gestalten. 

Diese Entscheidungen würden 2019 fallen, allerdings wohl nicht vor dem Sommer. Derzeit plane man, die notwendigen Unterlagen für die Transaktion in Kürze bei der europäischen Kartellbehörde einzureichen.

Allerdings sind offenbar keine Standortschließungen geplant, obwohl der Vertrieb von Eon aus München gesteuert wird, und der Innogy-Vertrieb in Dortmund sitzt: „Ich kann mir schwer vorstellen, wie es ohne einen dieser beiden Standort gehen sollte“, sagte Teyssen in dem Interview.

Innogy hatte Mitte Juli 2018 mit Eon einerseits und mit dem Mutterkonzern RWE andererseits Vereinbarungen zur geplanten Integration von Innogy in Eon und zur geplanten Integration des Geschäftsbereichs Erneuerbare Energien von Innogy in RWE geschlossen.
 

Peter Koller
Redakteur
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Mittwoch, 02.01.2019, 10:37 Uhr

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