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Energie & Management > Windkraft Offshore - Windpark Gennaker genehmigt
Quelle: Shutterstock
Windkraft Offshore

Windpark Gennaker genehmigt

Mit 976,5 MW geplanter Leistung soll der Windpark Gennaker in der Ostsee soviel Strom erzeugen wie ein Kernkraftwerk. Nun ist ein weiterer Meilenstein erreicht. 
Der Offshore-Windpark Gennaker von Skyborn Renewables hat die Gesamtgenehmigung des Landes Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Mit 976,5 MW geplanter Leistung ist das Projekt eines der größten in der deutschen Ostsee. Der Baustart ist für Mitte 2027 angesetzt, die Inbetriebnahme für Ende 2028 vorgesehen – zwei Jahre später als ursprünglich geplant. 

Das Amt für Landwirtschaft und Umwelt in Stralsund hat die immissionsrechtliche Genehmigung am 16. Dezember 2025 erteilt und am 19. Dezember dem zuständigen Landesministerium in Rostock übergeben. Das geht aus einer Mitteilung des Projektierers hervor. Die Genehmigung erlaubt die Errichtung von 63 Windenergieanlagen der 15-MW-Klasse auf einer rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gelegenen Vorrangfläche für Offshore-Windenergie.

Die ursprüngliche Planung sah 103 kleinere Anlagen mit jeweils 9 MW Leistung vor. Die immissionsrechtliche Genehmigung dafür hatte Skyborn Renewables bereits im Jahr 2019 erhalten, dann aber gemeinsam mit dem Windturbinen-Hersteller Siemens Gamesa umgeplant (wir berichteten).

Das Projekt, benannt nach dem Vorwindsegel „Gennaker“, soll nach Fertigstellung jährlich etwa 4 Milliarden kWh Strom liefern. Das entspricht dem Jahresverbrauch von rund einer Million Haushalten. Skyborn verweist auf hohe Umweltstandards und sieht das Projekt als Beitrag zur Versorgungssicherheit und Diversifizierung des Energiemixes. 

„Mit der nun erteilten Genehmigung sind wir bestens aufgestellt, um den FID vorzubereiten und in die Bauphase einzutreten. Gennaker wird einer der größten Offshore Windparks Deutschlands und langfristig lokale Arbeitsplätze sichern“, sagt Lars Muck, Gesamtprojektleiter von Skyborn.

Montag, 22.12.2025, 11:45 Uhr
Katia Meyer-Tien
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Windpark Gennaker genehmigt
Mit 976,5 MW geplanter Leistung soll der Windpark Gennaker in der Ostsee soviel Strom erzeugen wie ein Kernkraftwerk. Nun ist ein weiterer Meilenstein erreicht. 
Der Offshore-Windpark Gennaker von Skyborn Renewables hat die Gesamtgenehmigung des Landes Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Mit 976,5 MW geplanter Leistung ist das Projekt eines der größten in der deutschen Ostsee. Der Baustart ist für Mitte 2027 angesetzt, die Inbetriebnahme für Ende 2028 vorgesehen – zwei Jahre später als ursprünglich geplant. 

Das Amt für Landwirtschaft und Umwelt in Stralsund hat die immissionsrechtliche Genehmigung am 16. Dezember 2025 erteilt und am 19. Dezember dem zuständigen Landesministerium in Rostock übergeben. Das geht aus einer Mitteilung des Projektierers hervor. Die Genehmigung erlaubt die Errichtung von 63 Windenergieanlagen der 15-MW-Klasse auf einer rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gelegenen Vorrangfläche für Offshore-Windenergie.

Die ursprüngliche Planung sah 103 kleinere Anlagen mit jeweils 9 MW Leistung vor. Die immissionsrechtliche Genehmigung dafür hatte Skyborn Renewables bereits im Jahr 2019 erhalten, dann aber gemeinsam mit dem Windturbinen-Hersteller Siemens Gamesa umgeplant (wir berichteten).

Das Projekt, benannt nach dem Vorwindsegel „Gennaker“, soll nach Fertigstellung jährlich etwa 4 Milliarden kWh Strom liefern. Das entspricht dem Jahresverbrauch von rund einer Million Haushalten. Skyborn verweist auf hohe Umweltstandards und sieht das Projekt als Beitrag zur Versorgungssicherheit und Diversifizierung des Energiemixes. 

„Mit der nun erteilten Genehmigung sind wir bestens aufgestellt, um den FID vorzubereiten und in die Bauphase einzutreten. Gennaker wird einer der größten Offshore Windparks Deutschlands und langfristig lokale Arbeitsplätze sichern“, sagt Lars Muck, Gesamtprojektleiter von Skyborn.

Montag, 22.12.2025, 11:45 Uhr
Katia Meyer-Tien

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