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Energie & Management > Windkraft Onshore - Von ausgebrannter Turbine geht weiter Gefahr aus
Quelle: Pixabay / Simon
Windkraft Onshore

Von ausgebrannter Turbine geht weiter Gefahr aus

Eine in Brand geratene Windkraftanlage hat Polizei und Feuerwehr in Unterfranken über mehrere Tage in Atem gehalten. Nach dem Feuer geht nun noch von zwei Rotoren Gefahr aus.
Rauchzeichen aus einer Windturbine sind selten ein Grund zur Freude. Nicht anders ist es im Falle einer Turbine, die in der Nähe des bayerischen Kitzingen auf einem Feld nahe der Autobahn 7 steht. Die Gondel war am Abend des 23. Mai in Brand geraten und ließ sich nicht löschen.

Erst am 25. Mai meldete die Feuerwehr, dass das Feuer im Maschinenhaus erloschen war. Ohne Zutun der Brandbekämpfer, weil keine Mittel für einen Einsatz in gut 100 Metern Höhe zur Verfügung standen. Damit blieb den zunächst mit einem Großaufgebot angerückten Einsatzkräften nichts anderes übrig, als das Ausbrennen der Anlage bis zum Schluss zu überwachen.

Nach der ersten Rauchentwicklung gegen 18.50 Uhr stand die Gondel schnell in Flammen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei Unterfranken. Trümmer fielen in der Folge zu Boden. Dabei muss es sich auch um einen Rotor gehandelt haben. Denn nach dem Ende des Brandes sind am Maschinenhaus nur noch zwei Blätter zu sehen. Von denen nach wie vor Gefahr ausgehe, so die Polizei.

Sie warnte die Bevölkerung „eindringlich“ davor, sich der havarierten Anlage zu nähern. Weitere Teile könnten herabstürzen, dadurch bestehe erhöhte Verletzungs- und Lebensgefahr. Bislang blieb es bei geringen Beeinträchtigungen – die A7 blieb am 23. Mai zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Marktbreit für etwas mehr als drei Stunden gesperrt, um Gefahren für den Verkehr auszuschließen. Der Ursache für den Brand wollen Sachverständige und Anlagenbetreiber nun auf den Grund gehen.

Dienstag, 26.05.2026, 19:29 Uhr
Volker Stephan
Energie & Management > Windkraft Onshore - Von ausgebrannter Turbine geht weiter Gefahr aus
Quelle: Pixabay / Simon
Windkraft Onshore
Von ausgebrannter Turbine geht weiter Gefahr aus
Eine in Brand geratene Windkraftanlage hat Polizei und Feuerwehr in Unterfranken über mehrere Tage in Atem gehalten. Nach dem Feuer geht nun noch von zwei Rotoren Gefahr aus.
Rauchzeichen aus einer Windturbine sind selten ein Grund zur Freude. Nicht anders ist es im Falle einer Turbine, die in der Nähe des bayerischen Kitzingen auf einem Feld nahe der Autobahn 7 steht. Die Gondel war am Abend des 23. Mai in Brand geraten und ließ sich nicht löschen.

Erst am 25. Mai meldete die Feuerwehr, dass das Feuer im Maschinenhaus erloschen war. Ohne Zutun der Brandbekämpfer, weil keine Mittel für einen Einsatz in gut 100 Metern Höhe zur Verfügung standen. Damit blieb den zunächst mit einem Großaufgebot angerückten Einsatzkräften nichts anderes übrig, als das Ausbrennen der Anlage bis zum Schluss zu überwachen.

Nach der ersten Rauchentwicklung gegen 18.50 Uhr stand die Gondel schnell in Flammen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei Unterfranken. Trümmer fielen in der Folge zu Boden. Dabei muss es sich auch um einen Rotor gehandelt haben. Denn nach dem Ende des Brandes sind am Maschinenhaus nur noch zwei Blätter zu sehen. Von denen nach wie vor Gefahr ausgehe, so die Polizei.

Sie warnte die Bevölkerung „eindringlich“ davor, sich der havarierten Anlage zu nähern. Weitere Teile könnten herabstürzen, dadurch bestehe erhöhte Verletzungs- und Lebensgefahr. Bislang blieb es bei geringen Beeinträchtigungen – die A7 blieb am 23. Mai zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Marktbreit für etwas mehr als drei Stunden gesperrt, um Gefahren für den Verkehr auszuschließen. Der Ursache für den Brand wollen Sachverständige und Anlagenbetreiber nun auf den Grund gehen.

Dienstag, 26.05.2026, 19:29 Uhr
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