Bernd Adolph bleibt Chef der Energie-Sparte in Ulm/Neu-Ulm. Quelle: Heidi Roider
Vertrauensbeweise bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm: Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat die Verträge mit den Chefs von drei führenden Tochtergesellschaften verlängert.
Drei Männer haben nun Gewissheit darüber, wo sie bis Mitte oder Ende 2031 beruflich beschäftigt sind. Bernd Adolph, Ralf Gummersbach und Manfred Staib behalten ihre führenden Rollen im Konzern der baden-württembergischen Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU). Der Aufsichtsrat hat die Verträge der Geschäftsführer jeweils um fünf Jahre verlängert.
Für Bernd Adolph, den Verantwortlichen der SWU Energie GmbH, gilt das Arbeitspapier nunmehr bis Ende Juni 2031. Er ist seit Juli 2016 in diesem Amt und hat damit die zweite Vertragsverlängerung erhalten. Offiziell führt er die Erzeugungs- und Vertriebssparte gemeinsam mit Unternehmenschef Klaus Eder.
Eder ist auch Co-Geschäftsführer der SWU Verkehr GmbH an der Seite von Ralf Gummersbach, der nach seiner Bestellung im Januar 2022 nun in seine zweite Amtszeit geht. Gummersbach bleibt zugleich bis Ende 2031 kaufmännischer Geschäftsführer der SWU mobil GmbH. Dritter im Bunde ist der kaufmännische Geschäftsführer der SWU Netze GmbH, Manfred Staib. Er ist wie Bernd Adolph seit Mitte 2016 in Diensten des oberschwäbischen Versorgers.
Adolph spricht in einer Unternehmensmitteilung davon, dass die SWU Energie bis 2031 mehr als 150 Millionen Euro in Zukunftsprojekte stecken wolle. Das Geld sei für erneuerbare und innovative Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen, Großbatteriespeicher, E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und auch für die Trinkwasserversorgung vorgesehen.
Für SWU-Geschäftsführer Klaus Eder ist laut Mitteilung die Kontinuität in der Chefetage „ein positives Signal“. Es schaffe Planungssicherheit beim Umsetzen der langfristigen Unternehmensstrategie.
Donnerstag, 29.01.2026, 12:28 Uhr
Volker Stephan
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