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Thermondo und der wettbewerbliche Messstellenbetreiber Energy Metering wollen 2026 mehrere Tausend intelligente Messsysteme bei Endkunden installieren.
Thermondo und der wettbewerbliche Messstellenbetreiber Energy Metering haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel sei es, den Einbau intelligenter Messsysteme in Eigenheimen voranzubringen. Für 2026 planen die Unternehmen laut einer Mitteilung der Unternehmen mehrere Tausend Installationen.
Künftig sollen Thermondo-Neukunden bereits vor der Installation einer Wärmepumpe ein intelligentes Messsystem erhalten. Energy Metering übernehme Finanzierung und Einbau. Für den Einbau selbst entstünden keine zusätzlichen Anschaffungskosten. Für den Betrieb fielen die gesetzlich festgelegten Entgelte an: 50 Euro jährlich für das intelligente Messsystem sowie weitere 50 Euro für die Steuerungseinrichtung, heißt es in der Mitteilung.
So wollen die Partner die Grundlage für dynamische Stromtarife und zeitvariable Netzentgelte legen. Thermondo veranschlagt die Einsparungen der Kunden mit dynamischen Tarifen gegenüber Fix-Tarifen mit bis zu 20 Prozent. Die Kooperation baue auf einer Pilotphase mit mehreren Hundert Installationen auf und werde nun bundesweit ausgeweitet.
Laut Thomas Kraker von Schwarzenfeld entgeht den Hausbesitzern ohne intelligentes Messsystem „bares Geld“, da sie in „intransparenten Fixstromtarifen gefangen“ seien. Nun könnten jedoch alle Wärmepumpen-Kunden des Anbieters schnell und kostenfrei einen Smart Meter erhalten, so der Chief Innovation Officer bei Thermondo. Und er verspricht: „Gemeinsam öffnen wir tausenden Eigenheimen die Tür zum Energiemarkt der Zukunft.“
Und Bastian Gierull erklärt, die Energiewende sei ohne Smart Meter nicht machbar. „Obwohl die Technik für Wärmepumpen-Haushalte längst Pflicht ist, geht es in Deutschland bisher kaum voran. Genau deshalb braucht es wettbewerbliche Messstellenbetreiber wie uns“, so der Geschäftsführer von Energy Metering, der gleichzeitig auch Deutschland-Chef von Octopus Energy ist.
Octopus Energy ist über die Metering-Tochter nicht nur wettbewerblicher Messstellenbetreiber. Das Unternehmen bietet unter anderem auch selbst Wärmepumpen und entsprechende flexible Tarife an.
Dienstag, 3.03.2026, 17:27 Uhr
Fritz Wilhelm
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