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Energie & Management > Glasfaser - Stadtwerke Osnabrück nutzen Netz von Glasfaser Nordwest
Glasfaser Nordwest und die Stadtwerke Osnabrück haben eine Vermarktungskooperation vereinbart. Quelle: Glasfaser Nordwest
Glasfaser

Stadtwerke Osnabrück nutzen Netz von Glasfaser Nordwest

Glasfaser Nordwest und die Stadtwerke Osnabrück haben eine Kooperation vereinbart. Sie sehen ein Vermarktungspotenzial von knapp 90.000 Haushalten.
Glasfaser Nordwest und die Stadtwerke Osnabrück haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Stadtwerke treten damit als weiterer Telekommunikationsanbieter auf dem Glasfasernetz des Oldenburger Infrastrukturanbieters auf und vermarkten eigene Produkte in Osnabrück und Wallenhorst. Erste Kundenschaltungen sind nach Unternehmensangaben ab Juni vorgesehen.

Nach Angaben der Partner umfasst das Vermarktungspotenzial knapp 90.000 Haushalte und Unternehmen. Rund 35.000 Adressen in 38 Ausbaugebieten könnten künftig zwischen zusätzlichen Angeboten wählen. Grundlage ist das Open-Access-Modell von Glasfaser Nordwest, bei dem das Netz diskriminierungsfrei mehreren Anbietern offensteht. Die Stadtwerke Osnabrück erweitern mit dem Einstieg ihr Portfolio um den Bereich Telekommunikation. Als kommunaler Versorger sind sie bislang in den Geschäftsfeldern Energie, Immobilien, Bäder und Mobilität tätig.

Felix Frers, Key Account Manager bei Glasfaser Nordwest, erklärte, die Gespräche seien von Beginn an offen und konstruktiv verlaufen. Der Austausch habe dazu beigetragen, den Markteintritt der Stadtwerke vorzubereiten und die Umsetzung der Kooperation zu strukturieren.

Auch Martin Saßen, Leiter Markt und Produkte bei Glasfaser Nordwest, verwies auf die Rolle des offenen Netzes. Dieses ermögliche es Stadtwerken, eigene Glasfaserprodukte direkt an Kundinnen und Kunden zu vertreiben. Dadurch entstünden mehr Wahlmöglichkeiten und zusätzlicher Wettbewerb. Das Projektteam in Osnabrück arbeite daran, die Voraussetzungen für die ersten Schaltungen zu schaffen.
 
Einstieg in neues Geschäftsfeld auch ohne Vorerfahrung


Daniel Waschow, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, sagte, die Kooperation ermögliche einen Einstieg in den Telekommunikationsmarkt. Ziel sei es, leistungsfähige Glasfaseranschlüsse anzubieten und bestehende Kundenbeziehungen zu nutzen.

Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland und dem Energiekonzern EWE gegründet. Das Unternehmen verantwortet in Teilen des Nordwestens Deutschlands den eigenwirtschaftlichen Ausbau von Glasfasernetzen sowie deren Betrieb. Die Infrastruktur wird nach Unternehmensangaben dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst haben EWE und Telekom Deutschland das Netz genutzt, nun sind weitere Vermarktungspartner vorgesehen.

Mit dem Beitritt der Stadtwerke Osnabrück wächst die Zahl der regionalen Anbieter auf dem Netz. Der Schritt der Stadtwerke zeige, dass auch Regionalversorger ohne umfassende Vorerfahrung im Telekommunikationsmarkt erfolgreich in dieses Geschäftsfeld einsteigen, heißt es in einer Mitteilung von Glasfaser Nordwest.

Die Kooperation steht exemplarisch für das Open-Access-Modell, bei dem Infrastruktur- und Vertriebsrollen getrennt sind. So können unterschiedliche Anbieter auf ein bereits verlegtes Glasfasernetz zugreifen. Kunden können ihren Anbieter frei wählen, während ein unwirtschaftlicher Doppelausbau von Glasfasernetzen in derselben Ortschaft vermieden wird. Open Access ist für Glasfasernetze gesetzlich zwar nicht geregelt, wird jedoch von zahlreichen Telekommunikations- und Netzanbietern freiwillig unterstützt.

Montag, 2.03.2026, 16:30 Uhr
Fritz Wilhelm
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Glasfaser Nordwest und die Stadtwerke Osnabrück haben eine Vermarktungskooperation vereinbart. Quelle: Glasfaser Nordwest
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Stadtwerke Osnabrück nutzen Netz von Glasfaser Nordwest
Glasfaser Nordwest und die Stadtwerke Osnabrück haben eine Kooperation vereinbart. Sie sehen ein Vermarktungspotenzial von knapp 90.000 Haushalten.
Glasfaser Nordwest und die Stadtwerke Osnabrück haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Stadtwerke treten damit als weiterer Telekommunikationsanbieter auf dem Glasfasernetz des Oldenburger Infrastrukturanbieters auf und vermarkten eigene Produkte in Osnabrück und Wallenhorst. Erste Kundenschaltungen sind nach Unternehmensangaben ab Juni vorgesehen.

Nach Angaben der Partner umfasst das Vermarktungspotenzial knapp 90.000 Haushalte und Unternehmen. Rund 35.000 Adressen in 38 Ausbaugebieten könnten künftig zwischen zusätzlichen Angeboten wählen. Grundlage ist das Open-Access-Modell von Glasfaser Nordwest, bei dem das Netz diskriminierungsfrei mehreren Anbietern offensteht. Die Stadtwerke Osnabrück erweitern mit dem Einstieg ihr Portfolio um den Bereich Telekommunikation. Als kommunaler Versorger sind sie bislang in den Geschäftsfeldern Energie, Immobilien, Bäder und Mobilität tätig.

Felix Frers, Key Account Manager bei Glasfaser Nordwest, erklärte, die Gespräche seien von Beginn an offen und konstruktiv verlaufen. Der Austausch habe dazu beigetragen, den Markteintritt der Stadtwerke vorzubereiten und die Umsetzung der Kooperation zu strukturieren.

Auch Martin Saßen, Leiter Markt und Produkte bei Glasfaser Nordwest, verwies auf die Rolle des offenen Netzes. Dieses ermögliche es Stadtwerken, eigene Glasfaserprodukte direkt an Kundinnen und Kunden zu vertreiben. Dadurch entstünden mehr Wahlmöglichkeiten und zusätzlicher Wettbewerb. Das Projektteam in Osnabrück arbeite daran, die Voraussetzungen für die ersten Schaltungen zu schaffen.
 
Einstieg in neues Geschäftsfeld auch ohne Vorerfahrung


Daniel Waschow, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, sagte, die Kooperation ermögliche einen Einstieg in den Telekommunikationsmarkt. Ziel sei es, leistungsfähige Glasfaseranschlüsse anzubieten und bestehende Kundenbeziehungen zu nutzen.

Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland und dem Energiekonzern EWE gegründet. Das Unternehmen verantwortet in Teilen des Nordwestens Deutschlands den eigenwirtschaftlichen Ausbau von Glasfasernetzen sowie deren Betrieb. Die Infrastruktur wird nach Unternehmensangaben dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst haben EWE und Telekom Deutschland das Netz genutzt, nun sind weitere Vermarktungspartner vorgesehen.

Mit dem Beitritt der Stadtwerke Osnabrück wächst die Zahl der regionalen Anbieter auf dem Netz. Der Schritt der Stadtwerke zeige, dass auch Regionalversorger ohne umfassende Vorerfahrung im Telekommunikationsmarkt erfolgreich in dieses Geschäftsfeld einsteigen, heißt es in einer Mitteilung von Glasfaser Nordwest.

Die Kooperation steht exemplarisch für das Open-Access-Modell, bei dem Infrastruktur- und Vertriebsrollen getrennt sind. So können unterschiedliche Anbieter auf ein bereits verlegtes Glasfasernetz zugreifen. Kunden können ihren Anbieter frei wählen, während ein unwirtschaftlicher Doppelausbau von Glasfasernetzen in derselben Ortschaft vermieden wird. Open Access ist für Glasfasernetze gesetzlich zwar nicht geregelt, wird jedoch von zahlreichen Telekommunikations- und Netzanbietern freiwillig unterstützt.

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