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Energie & Management > PPA-Preisindex - PPA-Preise setzen Anstieg im September fort
Quelle: E&M
PPA-Preisindex

PPA-Preise setzen Anstieg im September fort

Die Preiskorridore für marktübliche Power Purchase Agreements sind im September angestiegen. Das ergibt der PPA-Preisindex von E&M und Enervis.
Die erzielbaren Preiskorridore für typische Strom-Direktlieferverträge aus Erneuerbare-Energien-Anlagen (Power Purchase Agreements, PPA) sind in Deutschland im September − in Abhängigkeit vom Strom-Terminmarkt der Börse EEX − gestiegen. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Analysehauses Enervis für den gemeinsamen PPA-Preisindex mit Energie und Management. 

Demnach sind die Preise im Terminmarkt im September, die die Referenzpreise für PPA bilden, gestiegen. 

Grafik 1: Neue PV-Freiflächenanlagen
 
Neue Photovoltaik-Großanlagen konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zehnjährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen − hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
Quelle: Enervis 

Für PPA auf neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit zehnjähriger Stromlieferung und einem Lieferstart im Oktober 2026 lag der Preiskorridor im September zwischen 29 Euro/MWh und 42 Euro/MWh. Damit lag das Preisniveau abermals über dem Niveau des Vormonats.

Der dazu korrespondierende Terminmarkt-Mischpreis im September für die betreffende PPA-Laufzeit lag bei circa 84 Euro/MWh und damit knapp 5 Euro/MWh höher als noch im Vormonat. 

Grafik 2: Onshore-Windenergieanlagen im Bestand
 
Über 20 Jahre alte Windräder an Land konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zweijährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen - hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
Quelle: Enervis Energy Advisors GmbH

Für PPA auf bestehende, über 20 Jahre alte, ausgeförderte Windenergieanlagen an Land (Ü20-Anlagen) mit zweijähriger Stromlieferung vom Oktober an ermittelten die Analysten von Enervis eine realistische Schwankungsbreite im September von 69 Euro/MWh bis 96 Euro/MWh. Diese hängt neben dem Terminmarkt-Mischpreis von Standort, Anlagentyp und weiteren PPA-Parametern ab. Die PPA-Preisrange liegt somit durch am kurzen Ende angestiegene Terminmarktpreise wieder deutlich oberhalb des Niveaus des Vormonats August und bestätigt den Trend der letzten Monate.

Der Terminmarkt-Mischpreis, der die Referenz für diesen PPA-Preis darstellt, lag bei rund 123 Euro/MWh und ist damit deutlich um knapp 15 Euro/MWh gestiegen.
 

Die Methodik des PPA-Preisindex

Die Marktpreis-Bandbreiten von PPA ermitteln die Analysten von Enervis auf folgende Weise: Sie nehmen vom ermittelten durchschnittlichen Preis der jeweils einschlägigen Terminmarkt-Lieferprodukte auf dem Graustrom-Terminmarkt der Börse EEX − dem Dreh- und Angelpunkt für die Bepreisung dieser langfristigen Direktlieferverträge − verschiedene Ab- und Zuschläge vor: für das technologie- und standortspezifische Einspeiseprofil sowie für energiewirtschaftliche Abwicklung und Risikoprämie. Dann schlagen sie aktuelle Preis-Bandbreiten für Herkunftsnachweise (HKN) auf (Näheres zur Methodik sowie Nutzungshinweise). Denn Strom aus grünen PPA erhält in der Regel im Gegensatz zur geförderten Direktvermarktung HKN und darf auch als Ökostrom verkauft werden.
 

Dienstag, 6.10.2026, 11:09 Uhr
Redaktion
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Quelle: E&M
PPA-Preisindex
PPA-Preise setzen Anstieg im September fort
Die Preiskorridore für marktübliche Power Purchase Agreements sind im September angestiegen. Das ergibt der PPA-Preisindex von E&M und Enervis.
Die erzielbaren Preiskorridore für typische Strom-Direktlieferverträge aus Erneuerbare-Energien-Anlagen (Power Purchase Agreements, PPA) sind in Deutschland im September − in Abhängigkeit vom Strom-Terminmarkt der Börse EEX − gestiegen. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Analysehauses Enervis für den gemeinsamen PPA-Preisindex mit Energie und Management. 

Demnach sind die Preise im Terminmarkt im September, die die Referenzpreise für PPA bilden, gestiegen. 

Grafik 1: Neue PV-Freiflächenanlagen
 
Neue Photovoltaik-Großanlagen konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zehnjährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen − hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
Quelle: Enervis 

Für PPA auf neue Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit zehnjähriger Stromlieferung und einem Lieferstart im Oktober 2026 lag der Preiskorridor im September zwischen 29 Euro/MWh und 42 Euro/MWh. Damit lag das Preisniveau abermals über dem Niveau des Vormonats.

Der dazu korrespondierende Terminmarkt-Mischpreis im September für die betreffende PPA-Laufzeit lag bei circa 84 Euro/MWh und damit knapp 5 Euro/MWh höher als noch im Vormonat. 

Grafik 2: Onshore-Windenergieanlagen im Bestand
 
Über 20 Jahre alte Windräder an Land konnten in den vergangenen zwölf Monaten in zweijährigen PPA diese Preis-Bandbreiten erzielen - hat das Analysehaus Enervis für E&M ermittelt
Quelle: Enervis Energy Advisors GmbH

Für PPA auf bestehende, über 20 Jahre alte, ausgeförderte Windenergieanlagen an Land (Ü20-Anlagen) mit zweijähriger Stromlieferung vom Oktober an ermittelten die Analysten von Enervis eine realistische Schwankungsbreite im September von 69 Euro/MWh bis 96 Euro/MWh. Diese hängt neben dem Terminmarkt-Mischpreis von Standort, Anlagentyp und weiteren PPA-Parametern ab. Die PPA-Preisrange liegt somit durch am kurzen Ende angestiegene Terminmarktpreise wieder deutlich oberhalb des Niveaus des Vormonats August und bestätigt den Trend der letzten Monate.

Der Terminmarkt-Mischpreis, der die Referenz für diesen PPA-Preis darstellt, lag bei rund 123 Euro/MWh und ist damit deutlich um knapp 15 Euro/MWh gestiegen.
 

Die Methodik des PPA-Preisindex

Die Marktpreis-Bandbreiten von PPA ermitteln die Analysten von Enervis auf folgende Weise: Sie nehmen vom ermittelten durchschnittlichen Preis der jeweils einschlägigen Terminmarkt-Lieferprodukte auf dem Graustrom-Terminmarkt der Börse EEX − dem Dreh- und Angelpunkt für die Bepreisung dieser langfristigen Direktlieferverträge − verschiedene Ab- und Zuschläge vor: für das technologie- und standortspezifische Einspeiseprofil sowie für energiewirtschaftliche Abwicklung und Risikoprämie. Dann schlagen sie aktuelle Preis-Bandbreiten für Herkunftsnachweise (HKN) auf (Näheres zur Methodik sowie Nutzungshinweise). Denn Strom aus grünen PPA erhält in der Regel im Gegensatz zur geförderten Direktvermarktung HKN und darf auch als Ökostrom verkauft werden.
 

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