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Energie & Management > Regenerative - Innovative Direktvermarktung für Erneuerbare
Quelle: Shutterstock / lovelyday12
Regenerative

Innovative Direktvermarktung für Erneuerbare

Die Stadtwerke Kiel und „getproject“ haben einen langfristigen Rahmenvertrag zur Direktvermarktung von Wind- und Photovoltaikanlagen unterzeichnet.
Das für die Branche innovative Dienstleistungs-Konzept, wie es in einer Mitteilung der Stadtwerke Kiel heißt, biete mehrere Vorteile: Zum einen maximiere der Anlagenbetreiber seine Erträge durch eine transparente und faire Vermarktungsstrategie. Andererseits umfasst der Rahmenvertrag eine Mindestvertragslaufzeit von mehreren Jahren, was den Aufwand für jährliche Ausschreibungen beim Betreiber deutlich reduziere.

„Mit unserem neuen Angebot bieten wir über die standardisierte Direktvermarktung hinaus eine weitere Dienstleistung an, und dies sowohl für geförderte Anlagen aus dem Marktprämienmodell als auch für Anlagen, deren Förderung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ausgelaufen ist. Für die Erlössicherheit bei Getproject vereinbaren wir jedes Jahr gemeinsam einen Referenzpreis als Benchmark“, erklärte dazu Hubert Tschuschke, Bereichsleiter Portfoliomanagement Stadtwerke Kiel. Dieser wiederum diene als Grundlage für die Gewinnbeteiligung an den Erlösen der Energieanlagen, mit. 

Transparente Vermarktungsstrategie

Für geförderte Wind- oder Photovoltaikanlagen wird der anzulegende Wert als Referenzpreis festgelegt. Bei nicht geförderten Anlagen wird ein marktgerechter Festpreis bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Vertrag als Referenzpreis definiert. Am Ende jedes Kalenderjahres erfolgt eine revisionssichere Berechnung der spezifischen Jahreserlöse jeder Anlage, die anschließend mit dem vereinbarten Referenzpreis verglichen werden. „Das neue Angebot der Stadtwerke Kiel stellt dem Betreiber die individuell vorgeschlagene Vermarktungsstrategie transparent dar und überlässt ihm weiterhin das letzte Wort bei der Entscheidung“, heißt es weiter. 

Florian Burmeister, Geschäftsführer Getproject: „Der Mehrerlös wird gleichmäßig zwischen uns als Anlagenbetreiber und den Stadtwerken Kiel aufgeteilt. Sollte der Jahreserlös unter dem Referenzpreis liegen, trägt unser Partner das Preisrisiko. Lediglich für den administrativen Aufwand erhebt der Kieler Energieversorger ein vereinbartes Dienstleistungsentgelt.“ 

„Wir bieten bereits Betreibern von Photovoltaik- und Windkraftanlagen aus unserer Region die Dienstleistung der einfachen Direktvermarktung an. Nun rollen wir auch das neue Angebot aus“, so Tschuschke. Es unterstütze zudem die Marktintegration erneuerbarer Energien und stärke die Versorgungssicherheit.

Dienstag, 10.02.2026, 13:47 Uhr
Günter Drewnitzky
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Innovative Direktvermarktung für Erneuerbare
Die Stadtwerke Kiel und „getproject“ haben einen langfristigen Rahmenvertrag zur Direktvermarktung von Wind- und Photovoltaikanlagen unterzeichnet.
Das für die Branche innovative Dienstleistungs-Konzept, wie es in einer Mitteilung der Stadtwerke Kiel heißt, biete mehrere Vorteile: Zum einen maximiere der Anlagenbetreiber seine Erträge durch eine transparente und faire Vermarktungsstrategie. Andererseits umfasst der Rahmenvertrag eine Mindestvertragslaufzeit von mehreren Jahren, was den Aufwand für jährliche Ausschreibungen beim Betreiber deutlich reduziere.

„Mit unserem neuen Angebot bieten wir über die standardisierte Direktvermarktung hinaus eine weitere Dienstleistung an, und dies sowohl für geförderte Anlagen aus dem Marktprämienmodell als auch für Anlagen, deren Förderung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ausgelaufen ist. Für die Erlössicherheit bei Getproject vereinbaren wir jedes Jahr gemeinsam einen Referenzpreis als Benchmark“, erklärte dazu Hubert Tschuschke, Bereichsleiter Portfoliomanagement Stadtwerke Kiel. Dieser wiederum diene als Grundlage für die Gewinnbeteiligung an den Erlösen der Energieanlagen, mit. 

Transparente Vermarktungsstrategie

Für geförderte Wind- oder Photovoltaikanlagen wird der anzulegende Wert als Referenzpreis festgelegt. Bei nicht geförderten Anlagen wird ein marktgerechter Festpreis bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Vertrag als Referenzpreis definiert. Am Ende jedes Kalenderjahres erfolgt eine revisionssichere Berechnung der spezifischen Jahreserlöse jeder Anlage, die anschließend mit dem vereinbarten Referenzpreis verglichen werden. „Das neue Angebot der Stadtwerke Kiel stellt dem Betreiber die individuell vorgeschlagene Vermarktungsstrategie transparent dar und überlässt ihm weiterhin das letzte Wort bei der Entscheidung“, heißt es weiter. 

Florian Burmeister, Geschäftsführer Getproject: „Der Mehrerlös wird gleichmäßig zwischen uns als Anlagenbetreiber und den Stadtwerken Kiel aufgeteilt. Sollte der Jahreserlös unter dem Referenzpreis liegen, trägt unser Partner das Preisrisiko. Lediglich für den administrativen Aufwand erhebt der Kieler Energieversorger ein vereinbartes Dienstleistungsentgelt.“ 

„Wir bieten bereits Betreibern von Photovoltaik- und Windkraftanlagen aus unserer Region die Dienstleistung der einfachen Direktvermarktung an. Nun rollen wir auch das neue Angebot aus“, so Tschuschke. Es unterstütze zudem die Marktintegration erneuerbarer Energien und stärke die Versorgungssicherheit.

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