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Energie & Management > Elektrofahrzeuge - Eon und URW planen Schnelllader an Einkaufszentren
Quelle: Jonas Rosenberger
Elektrofahrzeuge

Eon und URW planen Schnelllader an Einkaufszentren

Unibail-Rodamco-Westfield und Eon wollen die Ladeinfrastruktur an vier Einkaufszentren ausbauen. Geplant sind insgesamt 308 zusätzliche Schnellladepunkte.
Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und Eon wollen die Ladeinfrastruktur an vier Einkaufs- und Freizeitstandorten in Deutschland deutlich erweitern. Wie die Unternehmen mitteilten, sollen in den kommenden Jahren insgesamt 308 neue Schnellladepunkte in den Centern Westfield Centro in Oberhausen, Westfield Ruhr Park in Bochum, Westfield Hamburg-Überseequartier sowie im Paunsdorf Center in Leipzig entstehen. Damit werde das aktuelle Angebot an Schnellladepunkten mehr als vervierfacht.

Die ersten Ladepunkte im Hamburger Überseequartier sollen laut Mitteilung bis Ende 2026 in Betrieb gehen. Für die übrigen drei Standorte ist der Start ab Mitte 2027 geplant. Installiert werden sollen Schnellladesysteme mit 50 kW Ladeleistung sowie Schnell- und Superschnelllader mit bis zu 200 beziehungsweise 400 kW. Das Angebot soll sowohl Nutzer ansprechen, die nur einen kurzen Stopp einlegen, als auch Nutzer, die längere Zeit zum Laden haben.

URW erklärte, mit dem Ausbau wolle das Unternehmen den eigenen Nachhaltigkeitsplan „Better Places“ weiter umsetzen und zugleich die Anforderungen von Kundinnen und Kunden berücksichtigen. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms hat sich URW zum Ziel gesetzt, bis 2030 in der gesamten Unternehmensgruppe insgesamt 4.000 Ladepunkte auszubauen.

Auch Eon verweist auf die Bedeutung von Einkaufs- und Freizeitstandorten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Timo Sillober, CEO von Eon Drive Infrastructure, weist auf eine Umfrage von Eon aus dem Sommer 2025 hin. Diese habe ergeben, dass 70 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos Lademöglichkeiten an Einkaufszentren erwarten. Damit leiste man einen Beitrag zur Mobilitätswende im Alltag.

Unibail-Rodamco-Westfield betreibt nach eigenen Angaben 66 eigene Einkaufszentren in Europa und den USA, davon 41 unter der Marke Westfield. Das Immobilienportfolio der Gruppe wird mit einem Wert von rund 49 Milliarden Euro angegeben.

Dienstag, 19.05.2026, 13:37 Uhr
Fritz Wilhelm
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Unibail-Rodamco-Westfield und Eon wollen die Ladeinfrastruktur an vier Einkaufszentren ausbauen. Geplant sind insgesamt 308 zusätzliche Schnellladepunkte.
Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und Eon wollen die Ladeinfrastruktur an vier Einkaufs- und Freizeitstandorten in Deutschland deutlich erweitern. Wie die Unternehmen mitteilten, sollen in den kommenden Jahren insgesamt 308 neue Schnellladepunkte in den Centern Westfield Centro in Oberhausen, Westfield Ruhr Park in Bochum, Westfield Hamburg-Überseequartier sowie im Paunsdorf Center in Leipzig entstehen. Damit werde das aktuelle Angebot an Schnellladepunkten mehr als vervierfacht.

Die ersten Ladepunkte im Hamburger Überseequartier sollen laut Mitteilung bis Ende 2026 in Betrieb gehen. Für die übrigen drei Standorte ist der Start ab Mitte 2027 geplant. Installiert werden sollen Schnellladesysteme mit 50 kW Ladeleistung sowie Schnell- und Superschnelllader mit bis zu 200 beziehungsweise 400 kW. Das Angebot soll sowohl Nutzer ansprechen, die nur einen kurzen Stopp einlegen, als auch Nutzer, die längere Zeit zum Laden haben.

URW erklärte, mit dem Ausbau wolle das Unternehmen den eigenen Nachhaltigkeitsplan „Better Places“ weiter umsetzen und zugleich die Anforderungen von Kundinnen und Kunden berücksichtigen. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms hat sich URW zum Ziel gesetzt, bis 2030 in der gesamten Unternehmensgruppe insgesamt 4.000 Ladepunkte auszubauen.

Auch Eon verweist auf die Bedeutung von Einkaufs- und Freizeitstandorten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Timo Sillober, CEO von Eon Drive Infrastructure, weist auf eine Umfrage von Eon aus dem Sommer 2025 hin. Diese habe ergeben, dass 70 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos Lademöglichkeiten an Einkaufszentren erwarten. Damit leiste man einen Beitrag zur Mobilitätswende im Alltag.

Unibail-Rodamco-Westfield betreibt nach eigenen Angaben 66 eigene Einkaufszentren in Europa und den USA, davon 41 unter der Marke Westfield. Das Immobilienportfolio der Gruppe wird mit einem Wert von rund 49 Milliarden Euro angegeben.

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