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Energie & Management > Bildung - Lausitzer Qualifizierungsverbund setzt zweite Förderphase um
Quelle: Shutterstock
Bildung

Lausitzer Qualifizierungsverbund setzt zweite Förderphase um

Der Qualifizierungsverbund Lausitz für Erneuerbare Energien (QLEE) geht in die zweite Förderperiode bis 2029. Die Kommunen rücken stärker in den Fokus.
Der QLEE unterstützt seit 2022 Unternehmen, Beschäftigte, Kommunen sowie Akteure der Zivilgesellschaft in der Lausitz bei den Herausforderungen des Strukturwandels. Der Verbund hat jetzt die Schwerpunkte für die zweite Förderperiode vorgestellt, die bis 2029 läuft. 

Die Angebote sollen noch stärker auf die Bedürfnisse von Lausitzer Kommunen abgestimmt werden, von denen man zudem mehr als neue Verbundpartner gewinnen möchte, teilte der QLEE dazu mit. Träger des Projekts sind die Leag, das Institut für Betriebliche Bildungsforschung (IBBF) sowie der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Ziel ist es, Qualifikations- und Informationsangebote für die Transformation der Energieregion bereitzustellen. 

Fortgeführt werden bestehende Angebote zu den Themen Künstliche Intelligenz, Führung und Kommunikation. Diese hätten sich in den vergangenen Jahren etabliert und würden weiterhin nachgefragt.

Daneben führt QLEE neue Weiterbildungsformate ein. Die Qualifikationen sind modular aufgebaut und lassen sich einzeln oder kombiniert absolvieren. Zu den neuen Angeboten zählen ein Selbstlernkurs zu Transformationskompetenzen, die Qualifikation „Betrieb und Sicherheit von stationären Batterien-Energiespeichersystemen (BESS) für Elektrofachkräfte“, die Ausbildung von Transformationslotsen sowie das Format „Energiezukunft-Designer“, das gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg entwickelt wurde.

Kostenfreie Dialog- und Transferformate geplant

Ergänzend plant der Verbund kostenfreie Transfer- und Dialogangebote. Dazu gehören Grundkurse, Fachworkshops, Veranstaltungen zum Austausch über die Energiewende vor Ort sowie politische Informationsformate. Die Angebote richten sich insbesondere an Kommunen und lokale Akteure.

Katja Müller, Leiterin der Leag-Akademie, verwies auf die Erfahrungen aus der ersten Förderphase: „Wir haben gelernt, dass Transformation ein komplexer Prozess ist, der alle Bereiche der Gesellschaft betrifft und der selten geradlinig verläuft. Anforderungen und Bedarfe verändern sich, Kompetenzen wachsen und müssen verfestigt werden, neue Ideen brauchen Raum und Unterstützung.“ QLEE könne auf diese Entwicklungen flexibel reagieren und wissenschaftliche Expertise mit betrieblicher Praxis verbinden.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hebt vor allem die Rolle der Kommunen hervor. Projektbegleiter Ralf Holzschuher betonte, dass Städte und Gemeinden die Energiewende vor Ort konkret umsetzten und von deren wirtschaftlichen Effekten profitieren könnten. QLEE unterstütze sie dabei mit Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten.

Mit der zweiten Förderphase reagiert QLEE auf neue Anforderungen der Energiewende und des Strukturwandels in der Lausitz. Neben technischen Themen wie Batteriespeichern gewinnen dabei Kompetenzen für Transformationsprozesse, kommunale Beteiligung und regionale Vernetzung an Bedeutung.

Donnerstag, 4.06.2026, 11:25 Uhr
Heidi Roider
Energie & Management > Bildung - Lausitzer Qualifizierungsverbund setzt zweite Förderphase um
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Lausitzer Qualifizierungsverbund setzt zweite Förderphase um
Der Qualifizierungsverbund Lausitz für Erneuerbare Energien (QLEE) geht in die zweite Förderperiode bis 2029. Die Kommunen rücken stärker in den Fokus.
Der QLEE unterstützt seit 2022 Unternehmen, Beschäftigte, Kommunen sowie Akteure der Zivilgesellschaft in der Lausitz bei den Herausforderungen des Strukturwandels. Der Verbund hat jetzt die Schwerpunkte für die zweite Förderperiode vorgestellt, die bis 2029 läuft. 

Die Angebote sollen noch stärker auf die Bedürfnisse von Lausitzer Kommunen abgestimmt werden, von denen man zudem mehr als neue Verbundpartner gewinnen möchte, teilte der QLEE dazu mit. Träger des Projekts sind die Leag, das Institut für Betriebliche Bildungsforschung (IBBF) sowie der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Ziel ist es, Qualifikations- und Informationsangebote für die Transformation der Energieregion bereitzustellen. 

Fortgeführt werden bestehende Angebote zu den Themen Künstliche Intelligenz, Führung und Kommunikation. Diese hätten sich in den vergangenen Jahren etabliert und würden weiterhin nachgefragt.

Daneben führt QLEE neue Weiterbildungsformate ein. Die Qualifikationen sind modular aufgebaut und lassen sich einzeln oder kombiniert absolvieren. Zu den neuen Angeboten zählen ein Selbstlernkurs zu Transformationskompetenzen, die Qualifikation „Betrieb und Sicherheit von stationären Batterien-Energiespeichersystemen (BESS) für Elektrofachkräfte“, die Ausbildung von Transformationslotsen sowie das Format „Energiezukunft-Designer“, das gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg entwickelt wurde.

Kostenfreie Dialog- und Transferformate geplant

Ergänzend plant der Verbund kostenfreie Transfer- und Dialogangebote. Dazu gehören Grundkurse, Fachworkshops, Veranstaltungen zum Austausch über die Energiewende vor Ort sowie politische Informationsformate. Die Angebote richten sich insbesondere an Kommunen und lokale Akteure.

Katja Müller, Leiterin der Leag-Akademie, verwies auf die Erfahrungen aus der ersten Förderphase: „Wir haben gelernt, dass Transformation ein komplexer Prozess ist, der alle Bereiche der Gesellschaft betrifft und der selten geradlinig verläuft. Anforderungen und Bedarfe verändern sich, Kompetenzen wachsen und müssen verfestigt werden, neue Ideen brauchen Raum und Unterstützung.“ QLEE könne auf diese Entwicklungen flexibel reagieren und wissenschaftliche Expertise mit betrieblicher Praxis verbinden.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hebt vor allem die Rolle der Kommunen hervor. Projektbegleiter Ralf Holzschuher betonte, dass Städte und Gemeinden die Energiewende vor Ort konkret umsetzten und von deren wirtschaftlichen Effekten profitieren könnten. QLEE unterstütze sie dabei mit Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten.

Mit der zweiten Förderphase reagiert QLEE auf neue Anforderungen der Energiewende und des Strukturwandels in der Lausitz. Neben technischen Themen wie Batteriespeichern gewinnen dabei Kompetenzen für Transformationsprozesse, kommunale Beteiligung und regionale Vernetzung an Bedeutung.

Donnerstag, 4.06.2026, 11:25 Uhr
Heidi Roider

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