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Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev hat bei seinem Besuch in Berlin eine langfristige Energiepartnerschaft mit Deutschland vereinbart.
Bei den Gesprächen mit Kanzler Friedrich Merz standen Energiesicherheit, Handel und Zusammenarbeit im Verkehrsbereich im Mittelpunkt, schreibt „Georgia Today“.
Während des Besuchs unterzeichneten Aserbaidschan und Deutschland eine Erklärung zur strategischen Partnerschaft sowie mehrere Abkommen in den Bereichen Energie, Verkehr, Infrastruktur, Handel, Investitionen sowie Wissenschaft und Technologie.
Deutschland ist nach Italien das zweite europäische Land, das ein solches Partnerschaftsabkommen mit Aserbaidschan unterzeichnet hat. Der Energiebereich stand im Fokus der Gespräche. Merz begrüßte die wachsende Rolle Aserbaidschans bei der Erdgasversorgung Europas; die jährlichen Lieferungen nach Deutschland sollen im nächsten Jahr rund zwei Milliarden cbm erreichen, während Berlin seine Bemühungen fortsetzt, die Energieimporte weg von Russland zu diversifizieren.
Die Staats- und Regierungschefs erörterten zudem die Verkehrsroute „Mittlerer Korridor“, die Europa und Asien über den Südkaukasus verbindet und zunehmend als alternativer Handelskorridor zwischen den europäischen und asiatischen Märkten angesehen wird. Parallel zu den offiziellen Treffen fand ein gemeinsames Wirtschaftsforum statt.
Der Besuch erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Aserbaidschan bestrebt ist, seine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit europäischen Partnern über den Öl- und Gassektor hinaus auszuweiten, wobei beide Seiten Interesse an einer verstärkten Zusammenarbeit in den Bereichen Logistik, Fertigung und Investitionen bekundeten. (liwi)
Donnerstag, 23.07.2026, 09:22 Uhr
Lisa Wick
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