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Die Bundesnetzagentur hat Daten zu Lieferantenwechseln bei Strom und Gas im Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach wechselten etwas weniger Kunden als 2024.
Die Bundesnetzagentur hat am 11. März auf der Energiemarktdatenplattform Smard Daten zu Lieferantenwechseln bei Strom und Gas im Jahr 2025 veröffentlicht. Durch einen Vergleich der Energiepreise kann sich für Kundinnen und Kunden ein Wechsel des Versorgers finanziell lohnen, sagte der Präsident der Behörde Klaus Müller: „Wir sehen an der weiterhin hohen Anzahl der Lieferantenwechsel, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher vom Wettbewerb am Energiemarkt profitieren.“
Lieferantenwechsel lohnen sichIm Jahr 2025 haben 6,7
Millionen Haushalte ihren Stromlieferanten gewechselt. Damit sparten sie insgesamt rund 280
Millionen Euro ein. Ein Großteil der Verbraucherinnen und Verbraucher sind jedoch bei ihrem Lieferanten geblieben. Zugleich wird der Bundesnetzagentur in diesem Zusammenhang zunehmend von Problemen auf der Verteilernetzebene berichtet, die diesen Lieferantenwechsel erschweren.
Im selben Zeitraum haben ungefähr 2,1
Millionen Haushalte den Gas-Anbieter gewechselt. Dabei ergab sich eine Gesamtersparnis von rund 126
Millionen Euro.
Seit Beginn der Erhebung war 2025 das zweithöchste Wechseljahr. Den historischen Höchststand verzeichnete das Jahr 2024: 6,9
Millionen Haushaltskunden wechselten ihren Stromlieferanten und 2,4
Millionen ihren Gaslieferanten. Dies führte zu einer geschätzten finanziellen Entlastung von rund 2,3
Milliarden Euro im Strom- und 1,1
Milliarden Euro im Gasbereich.
Weitere Entlastung für Haushalte möglichNach der Modellierung der Bundesnetzagentur sind die Neukundenpreise für Strom und Gas im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Im Januar 2026 lag der modellierte Strompreis für Neukunden bei 34,9
Cent/kWh und damit rund sieben Prozent unter dem Vorjahreswert. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500
kWh können Haushalte durch einen Lieferantenwechsel im Schnitt rund 95
Euro pro Jahr einsparen. Sollten Haushalte 2026 ähnlich häufig wechseln wie 2025, könnten sich die Entlastungen auf rund 590
Millionen Euro summieren.
Der modellierte Gaspreis für Neukunden lag im Januar 2026 bei 9,6
Cent/kWh. Er sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 13
Prozent. Bei einem typischen Jahresverbrauch von 20.000
kWh liegt das Einsparpotenzial für Haushalte, die ihren Versorger wechseln, etwa bei 360
Euro pro Jahr. Bei einer Wechselaktivität auf dem Niveau des Jahres 2025 würde sich die Entlastung auf rund 390
Millionen Euro belaufen.
Weitere
Kennzahlen der Bundesnetzagentur stehen im Internet bereit.
Mittwoch, 11.03.2026, 11:27 Uhr
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