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Energie & Management > Bilanz - PPA und Speichergeschäft dominieren bei Citiworks
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
Bilanz

PPA und Speichergeschäft dominieren bei Citiworks

Der Energiehändler Citiworks hat 2025 seinen Jahresüberschuss erhöht, obwohl die Erlöse infolge niedrigerer Energiepreise zurückgingen.
Die Darmstädter Citiworks AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Jahresüberschuss abgeschlossen. Wie die Tochtergesellschaft der Entega mitteilt, stieg das Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr von 1,9 auf 2,1 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse gingen dagegen infolge des gesunkenen Preisniveaus an den Energiemärkten von 1,872 Milliarden auf 1,620 Milliarden Euro zurück.

Ein Schwerpunkt der Geschäftsentwicklung lag erneut auf langfristigen Stromlieferverträgen (Power Purchase Agreements). Gemeinsam mit der Entega AG und der Entega Plus GmbH schloss Citiworks nach eigenen Angaben weitere Verträge für Strom aus Wind-, Solar- und Wasserkraftanlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 900.000 MWh ab. Im Geschäftsjahr 2024 waren Verträge über 1,1 Millionen MWh abgeschlossen worden, was einer Steigerung um 300.000 MWh gegenüber 2023 entsprach. Nach dem außergewöhnlich starken Vorjahr 2024 habe sich das Geschäft damit auch 2025 auf einem hohen Niveau bewegt.

Darüber hinaus investierte das Unternehmen in den Ausbau seiner technischen Infrastruktur zur Anbindung, Steuerung und Vermarktung energiewirtschaftlicher Flexibilitäten. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern für das Energiesystem. Citiworks zufolge wurden im Geschäftsjahr 2025 erste Ergebnisse dieser Investitionen erzielt.

Neue Vermarktungsmodelle

Im Speicherbereich entwickelte das Unternehmen neue Vermarktungsmodelle. Angeboten werden unter anderem Revenue-Share-Modelle sowie sogenannte Tolling-Lösungen. Dabei übernimmt Citiworks den Energiehandel, während der Betreiber die Speicherkapazität bereitstellt. Die Vermarktung erfolgt über mehrere Märkte hinweg, darunter die Regelleistungsmärkte sowie der Day-Ahead- und Intraday-Handel.

Nach Angaben des Unternehmens wurde zudem die IT-Landschaft für den Energiehandel modernisiert. Als zentralen Baustein bezeichnet Citiworks die Einführung eines cloud-nativen Energy Trading and Risk Management Systems (ETRM). Dieses soll die Handelsprozesse weiter automatisieren und beschleunigen.
„Die Energiemärkte werden volatiler, dezentraler und komplexer. Umso wichtiger ist es, die richtigen Fähigkeiten frühzeitig aufzubauen“, sagt Vorstand Christian Stewens.

Wichtige Bausteine seien insbesondere das PPA-Geschäft, die Vermarktung von Flexibilitäten und Batteriespeichern sowie hochautomatisierte Handelsprozesse. Dass diese Strategie mit einem verbesserten Jahresergebnis einhergegangen sei, bestätige den eingeschlagenen Weg.

Montag, 6.07.2026, 16:47 Uhr
Fritz Wilhelm
Energie & Management > Bilanz - PPA und Speichergeschäft dominieren bei Citiworks
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
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PPA und Speichergeschäft dominieren bei Citiworks
Der Energiehändler Citiworks hat 2025 seinen Jahresüberschuss erhöht, obwohl die Erlöse infolge niedrigerer Energiepreise zurückgingen.
Die Darmstädter Citiworks AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Jahresüberschuss abgeschlossen. Wie die Tochtergesellschaft der Entega mitteilt, stieg das Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahr von 1,9 auf 2,1 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse gingen dagegen infolge des gesunkenen Preisniveaus an den Energiemärkten von 1,872 Milliarden auf 1,620 Milliarden Euro zurück.

Ein Schwerpunkt der Geschäftsentwicklung lag erneut auf langfristigen Stromlieferverträgen (Power Purchase Agreements). Gemeinsam mit der Entega AG und der Entega Plus GmbH schloss Citiworks nach eigenen Angaben weitere Verträge für Strom aus Wind-, Solar- und Wasserkraftanlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 900.000 MWh ab. Im Geschäftsjahr 2024 waren Verträge über 1,1 Millionen MWh abgeschlossen worden, was einer Steigerung um 300.000 MWh gegenüber 2023 entsprach. Nach dem außergewöhnlich starken Vorjahr 2024 habe sich das Geschäft damit auch 2025 auf einem hohen Niveau bewegt.

Darüber hinaus investierte das Unternehmen in den Ausbau seiner technischen Infrastruktur zur Anbindung, Steuerung und Vermarktung energiewirtschaftlicher Flexibilitäten. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern für das Energiesystem. Citiworks zufolge wurden im Geschäftsjahr 2025 erste Ergebnisse dieser Investitionen erzielt.

Neue Vermarktungsmodelle

Im Speicherbereich entwickelte das Unternehmen neue Vermarktungsmodelle. Angeboten werden unter anderem Revenue-Share-Modelle sowie sogenannte Tolling-Lösungen. Dabei übernimmt Citiworks den Energiehandel, während der Betreiber die Speicherkapazität bereitstellt. Die Vermarktung erfolgt über mehrere Märkte hinweg, darunter die Regelleistungsmärkte sowie der Day-Ahead- und Intraday-Handel.

Nach Angaben des Unternehmens wurde zudem die IT-Landschaft für den Energiehandel modernisiert. Als zentralen Baustein bezeichnet Citiworks die Einführung eines cloud-nativen Energy Trading and Risk Management Systems (ETRM). Dieses soll die Handelsprozesse weiter automatisieren und beschleunigen.
„Die Energiemärkte werden volatiler, dezentraler und komplexer. Umso wichtiger ist es, die richtigen Fähigkeiten frühzeitig aufzubauen“, sagt Vorstand Christian Stewens.

Wichtige Bausteine seien insbesondere das PPA-Geschäft, die Vermarktung von Flexibilitäten und Batteriespeichern sowie hochautomatisierte Handelsprozesse. Dass diese Strategie mit einem verbesserten Jahresergebnis einhergegangen sei, bestätige den eingeschlagenen Weg.

Montag, 6.07.2026, 16:47 Uhr
Fritz Wilhelm

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