Quelle: Windpark Schiederhof im Landkreis Straubing-Bogen, unweit des Unternehmenssitzes in Regensburg. Quelle: Perigus Energy
Die Übernahme des Onshorewind-Geschäfts von Orsted durch Copenhagen Infrastructure Partners ist abgeschlossen.
Nach Abschluss der Übernahme des europäischen Onshore-Geschäfts der dänischen Orsted durch Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) firmiert das Unternehmen nun unter dem Namen Perigus Energy. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.
Die Transaktion hat ein Volumen von 1,44 Milliarden Euro und wurde über den Fonds „CI V“ umgesetzt. Sie ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung des dänischen Orsted-Energiekonzerns, der sich künftig auf das Offshorewind-Geschäfft fokussieren will. Insgesamt hat Orsted in den Jahren 2025 und 2026 Transaktionen im Umfang von rund 6,17 Milliarden Euro vereinbart und damit eigene Zielmarken übertroffen (wir berichteten).
Das jüngst veräußerte Onshore-Geschäft umfasst Aktivitäten in Deutschland, Irland, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Zum Portfolio zählen 578 MW in Betrieb sowie 248 MW im Bau. Auch eine Projektpipeline im Umfang mehrerer tausend MW in den Bereichen Onshorewind, Photovoltaik und Batteriespeicher sei Teil des Geschäfts, teilt Perigus Energy mit. Fünf Projekte befinden sich derzeit in Deutschland und Irland im Bau.
Mit der Übernahme gehen sämtliche Mitarbeitenden, Projekte und bestehenden Verträge unverändert auf Perigus Energy über. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 200 Mitarbeitende, davon rund 80 in Deutschland. Hauptsitz ist Cork, weitere Standorte befinden sich unter anderem in Regensburg (die vormalige Ostwind vor dem Kauf durch Orsted), London und Madrid.
Orsted will sich künftig auf Offshorewind in europäischen Kernmärkten konzentrieren, wo eine hohe Ausschreibungsdynamik erwartet wird. Das Onshore-Geschäft in den USA bleibt davon unberührt und wird separat weitergeführt.
Copenhagen Infrastructure Partners plant, die bestehende Projektpipeline weiterzuentwickeln und zusätzliche Kapazitäten in den europäischen Strommärkten zu realisieren.
Montag, 4.05.2026, 12:19 Uhr
Katia Meyer-Tien
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