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Energie & Management > Stadtwerke - Neues Self-Assessment soll Stadtwerken Orientierung geben
Quelle: Jonas Rosenberger
Stadtwerke

Neues Self-Assessment soll Stadtwerken Orientierung geben

Mit dem Online-Tool „SW.Check“ können Stadtwerke ihren Reifegrad bei Digitalisierung und Dekarbonisierung analysieren. Das Instrument entstand im Forschungsprojekt „Roadmap.SW“.
Die Anforderungen an Stadtwerke wachsen. Klimaschutz, Digitalisierung, regulatorische Vorgaben und wirtschaftlicher Druck zwingen viele Unternehmen dazu, ihre strategische Ausrichtung zu überprüfen. Vor diesem Hintergrund haben die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (Asew), Fraunhofer „UMSICHT“, das „FIR“ an der RWTH Aachen und die Ideenstadtwerke das Online-Self-Assessment „SW.Check“ entwickelt, teilte Asew am 15. Juni mit.

Das Instrument entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „Roadmap.SW“ und soll Stadtwerken eine erste Einschätzung ihres Entwicklungsstands ermöglichen. Nach Angaben der Projektpartner richtet sich das kostenfreie Angebot insbesondere an Unternehmen, die ihren Status bei Digitalisierung und Dekarbonisierung systematisch erfassen möchten. 

Neben klimapolitischen Vorgaben und regulatorischen Veränderungen gewinnen digitale Prozesse und neue Geschäftsmodelle an Bedeutung. Gleichzeitig erwarten Kunden, Anteilseigner und Partner eine wirtschaftlich stabile Entwicklung. 

Nach Einschätzung von Stefan Schulze-Sturm, Leiter Forschungsprojekte bei der Asew, erfordert diese Situation eine strategische „Transformation der Unternehmen“. Voraussetzung dafür sei ein realistischer Blick auf den eigenen Ausgangspunkt. Hier setze „SW.Check“ an. Das Tool soll eine strukturierte Analyse des aktuellen Reifegrads ermöglichen, ohne dass zunächst externe Berater hinzugezogen werden müssen.

Drei Phasen bis zur Roadmap

Der Prozess gliedert sich in drei Schritte. Den Einstieg bildet ein Online-Self-Assessment. Anhand verschiedener Fragen ermitteln die teilnehmenden Unternehmen ihren Reifegrad in den Bereichen Digitalisierung und Dekarbonisierung.

Im Anschluss folgt ein Workshop zur Auswertung der Ergebnisse. Dabei betrachten die Beteiligten sowohl den Gesamtstatus als auch Teilbereiche einzelner Anwendungsfelder. Auf dieser Grundlage lassen sich Ziele und prioritäre Handlungsfelder definieren.

In einem dritten Schritt entwickeln die Beteiligten eine Roadmap für die Umsetzung. Dabei wählen sie Maßnahmen aus, ordnen Verantwortlichkeiten zu und legen zeitliche Meilensteine fest. Die Roadmap soll anschließend als Grundlage für die Umsetzung und Fortschrittskontrolle dienen.

Nach Angaben der Projektpartner endet der Prozess nicht mit der Analyse. Die identifizierten Maßnahmen müssten anschließend in den Unternehmen umgesetzt und kontinuierlich überprüft werden. Die Roadmap diene dabei als Leitfaden für die Weiterentwicklung der definierten Handlungsfelder.

Das Forschungsprojekt „Roadmap.SW“ wird vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms gefördert. 

Montag, 15.06.2026, 15:14 Uhr
Heidi Roider
Energie & Management > Stadtwerke - Neues Self-Assessment soll Stadtwerken Orientierung geben
Quelle: Jonas Rosenberger
Stadtwerke
Neues Self-Assessment soll Stadtwerken Orientierung geben
Mit dem Online-Tool „SW.Check“ können Stadtwerke ihren Reifegrad bei Digitalisierung und Dekarbonisierung analysieren. Das Instrument entstand im Forschungsprojekt „Roadmap.SW“.
Die Anforderungen an Stadtwerke wachsen. Klimaschutz, Digitalisierung, regulatorische Vorgaben und wirtschaftlicher Druck zwingen viele Unternehmen dazu, ihre strategische Ausrichtung zu überprüfen. Vor diesem Hintergrund haben die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (Asew), Fraunhofer „UMSICHT“, das „FIR“ an der RWTH Aachen und die Ideenstadtwerke das Online-Self-Assessment „SW.Check“ entwickelt, teilte Asew am 15. Juni mit.

Das Instrument entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „Roadmap.SW“ und soll Stadtwerken eine erste Einschätzung ihres Entwicklungsstands ermöglichen. Nach Angaben der Projektpartner richtet sich das kostenfreie Angebot insbesondere an Unternehmen, die ihren Status bei Digitalisierung und Dekarbonisierung systematisch erfassen möchten. 

Neben klimapolitischen Vorgaben und regulatorischen Veränderungen gewinnen digitale Prozesse und neue Geschäftsmodelle an Bedeutung. Gleichzeitig erwarten Kunden, Anteilseigner und Partner eine wirtschaftlich stabile Entwicklung. 

Nach Einschätzung von Stefan Schulze-Sturm, Leiter Forschungsprojekte bei der Asew, erfordert diese Situation eine strategische „Transformation der Unternehmen“. Voraussetzung dafür sei ein realistischer Blick auf den eigenen Ausgangspunkt. Hier setze „SW.Check“ an. Das Tool soll eine strukturierte Analyse des aktuellen Reifegrads ermöglichen, ohne dass zunächst externe Berater hinzugezogen werden müssen.

Drei Phasen bis zur Roadmap

Der Prozess gliedert sich in drei Schritte. Den Einstieg bildet ein Online-Self-Assessment. Anhand verschiedener Fragen ermitteln die teilnehmenden Unternehmen ihren Reifegrad in den Bereichen Digitalisierung und Dekarbonisierung.

Im Anschluss folgt ein Workshop zur Auswertung der Ergebnisse. Dabei betrachten die Beteiligten sowohl den Gesamtstatus als auch Teilbereiche einzelner Anwendungsfelder. Auf dieser Grundlage lassen sich Ziele und prioritäre Handlungsfelder definieren.

In einem dritten Schritt entwickeln die Beteiligten eine Roadmap für die Umsetzung. Dabei wählen sie Maßnahmen aus, ordnen Verantwortlichkeiten zu und legen zeitliche Meilensteine fest. Die Roadmap soll anschließend als Grundlage für die Umsetzung und Fortschrittskontrolle dienen.

Nach Angaben der Projektpartner endet der Prozess nicht mit der Analyse. Die identifizierten Maßnahmen müssten anschließend in den Unternehmen umgesetzt und kontinuierlich überprüft werden. Die Roadmap diene dabei als Leitfaden für die Weiterentwicklung der definierten Handlungsfelder.

Das Forschungsprojekt „Roadmap.SW“ wird vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms gefördert. 

Montag, 15.06.2026, 15:14 Uhr
Heidi Roider

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