Quelle: Fotolia / s_l
Die Wind- und Wasserstoffbranche ordnet ihre Führung neu. Der WAB e.V. setzt dabei auf bekannte Köpfe und mehrere neue Vorstandsmitglieder.
Der Windindustrie- und Wasserstoffverband WAB e.V. aus Bremerhaven hat einen neuen Vorstand gewählt. Die Mitglieder des Branchenverbands bestimmten auf ihrer Mitgliederversammlung am 5. Mai turnusgemäß das neue Gremium für die kommenden drei Jahre. Anschließend bestätigte der Vorstand Jens Assheuer erneut als Vorsitzenden.
Aus dem bisherigen Vorstand ausgeschieden sind Matthias Brandt, Randy Tinkerman und Dr. Antje Wagenknecht. Laut WAB kandidierten sie nicht erneut für das Amt.
Neben Jens Assheuer von der Assheuer Entwicklungsgesellschaft mbH und Norbert Giese von der GefuE Verwaltungs- und Betriebsführungs GmbH gehören auch Dr. Johannes Kammer von der Tennet TSO GmbH sowie Dr. Dennis Kruse von der Deutsche WindGuard GmbH weiterhin dem Vorstand an. Markus Lesser von Executive Advisory, Marcus Rönner von der Stahlbau Nord GmbH und Björn Wittek von der Rhenus Offshore Logistics GmbH & Co. KG komplettieren den Kreis der bisherigen Vorstandsmitglieder.
Neu in das Gremium wählten die Mitglieder Linda Neddermann von der Deutschen Windtechnik AG, Jennifer Santen von der Gesellschaft für maritimes Notfallmanagement mbH sowie Sebastian Schmidt von der EMS Maritime Offshore GmbH.
Mit der personellen Aufstellung will die WAB ihre Arbeit für die Windenergie- und Wasserstoffbranche fortsetzen. Laut Verband stehen in den kommenden Jahren insbesondere der Ausbau der Offshore- und Onshore-Windenergie sowie der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Fokus. Assheuer erklärte nach seiner Wiederwahl, die Branche brauche bessere Rahmenbedingungen und müsse weitere Innovationen vorantreiben, um die Energiewende voranzubringen.
Die WAB vertritt nach eigenen Angaben rund 250 Unternehmen und Institute aus der Windindustrie, der maritimen Wirtschaft, der Wasserstoffbranche sowie aus Forschungseinrichtungen. Der Verband spricht laut eigener Darstellung für rund 160.000 Fachkräfte entlang der Wertschöpfungskette. Neben der Offshore-Windindustrie versteht sich die WAB auch als Netzwerk für die Onshore-Windenergie im Nordwesten Deutschlands.
Mittwoch, 6.05.2026, 15:10 Uhr
Davina Spohn
© 2026 Energie & Management GmbH