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Ein landesweites Netzwerk in Baden-Württemberg will die Nutzung von Großwärmepumpen in Wärmenetzen voranbringen.
Unterstützung bei Planung und Genehmigung: In Baden-Württemberg hat sich ein Netzwerk gebildet, das der Integration von Großwärmepumpen in Wärmenetze den Weg ebnen will. Verknüpft haben sich Kommunen, regionale Energieagenturen, Unternehmen, Behörden und Wissenschaftseinrichtungen.
Die Fäden laufen bei der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) zusammen. Einschlägiges Fachwissen hat die KEA in ihren Kompetenzzentren „Wärmewende“ und „Wasser und Boden“ gebündelt.
Ziel des Netzwerks ist es nach Angaben der KEA, für Kommunen, Versorger und Planer Zahlen, Daten und Fakten sowie eine Liste mit Best-Practice-Beispielen zusammenzustellen. Zudem will man Informationen zum regulatorischen Rahmen für die Errichtung und den Betrieb von Großwärmepumpen bereitstellen. Auch eine Technologieübersicht und Hinweise zu gängigen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Wärmeerzeugern wie der Kraft-Wärme-Kopplung seien geplant.
Auslegungstabellen und Rechenhilfen sollen bei der Dimensionierung von Anlagen helfen. Darüber hinaus soll es eine Übersicht über Planungsbüros, Hersteller, Errichter bis hin zu Contractoren und Projektentwicklern geben.
Baden-Württemberg strebt laut KEA bis 2030 einen Anteil von Großwärmepumpen in Wärmenetzen von mindestens 15
Prozent, bis 2040 sollen sie wenigstens 25
Prozent ausmachen. In der kommunalen Wärmeplanung im Südwesten seien Großwärmepumpen derzeit nahezu flächendeckend vorgesehen, heißt es. Planung, Genehmigung, Finanzierung und Integration in die Netze stellten Kommunen, Versorger und Planer jedoch noch vor Herausforderungen, betont die Klimaschutz- und Energieagentur.
Das
nächste Netzwerktreffen findet am 5. März 2026 in Karlsruhe statt.
Montag, 23.02.2026, 15:19 Uhr
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