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Der Plattformanbieter Eueco hat einen Leitfaden dafür entwickelt, wie Stadtwerke Bürgerbeteiligung als Finanzierungsinstrument nutzen können.
Die Münchner Eueco beschreibt in einem neu entwickelten Leitfaden Wege, Bürgerbeteiligung als Instrument zur Eigenkapital- und Co-Finanzierung für Investitionen in erneuerbare Energien, Speicher sowie Strom- und Wärmenetze zu nutzen.
Das Unternehmen, das selbst Plattformen für Bürgerbeteiligung anbietet, unterscheidet im Leitfaden mit dem Titel „Finanzierung für Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen – Bürgerbeteiligung als Instrument der Eigenkapital- und Co-Finanzierung“ zwei zentrale Anwendungsfälle: Finanzierungen über Projektgesellschaften sowie Finanzierungen auf Ebene des Stadtwerks ohne separate Gesellschaft. Je nach Struktur kann Bürgerkapital dabei unterschiedliche Funktionen erfüllen, etwa als wirtschaftliches Eigenkapital in Projekten oder zur langfristigen Stärkung der Unternehmensfinanzierung.
Als konkrete Modelle nennt der Leitfaden Nachrangdarlehen in Projektgesellschaften, Genussrechte auf Unternehmensebene sowie Schwarmfinanzierung als digitale Umsetzungsform. Diese Ansätze ermöglichen es, kleinere Investitionsbeträge zu bündeln und als Finanzierungsbaustein zu nutzen.
Neben der Kapitalbereitstellung wird auch die strategische Wirkung hervorgehoben: Die Einbindung von Bürgern, Kunden und Mitarbeitenden erweitert die Kapitalbasis und kann die Bindung an lokale Energieprojekte erhöhen. Die Beteiligten erhalten eine vertraglich geregelte Vergütung, während die Stimmrechte bei den Stadtwerken verbleiben.
Der Leitfaden „
Finanzierung für Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen – Bürgerbeteiligung als Instrument der Eigenkapital- und Co-Finanzierung“ kann auf der Unternehmensseite von Eueco bestellt werden.
Dienstag, 28.04.2026, 14:27 Uhr
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