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Energie & Management > Windkraft Onshore - Höhere Ausschreibungen 2026 gefordert
Quelle: Fotolia / John
Windkraft Onshore

Höhere Ausschreibungen 2026 gefordert

Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg appellieren an Bundesregierung und Bundesnetzagentur, mehr Windkraftleistung auszuschreiben. Andernfalls seien die Ziele nicht erreichbar.
Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (PEE BW) und der Landesverband Erneuerbare Energien Bayern (LEE Bayern) haben am 12. Februar an die Bundesregierung und Bundesnetzagentur appelliert. In ihrem Schreiben mahnen sie, das Ausschreibungsvolumen für Windenergie an Land im Jahr 2026 spürbar anzuheben.

„Bundesweit liegen zahlreiche Windparkprojekte vollständig geplant und genehmigt vor und könnten kurzfristig in den Bau gehen – doch die aktuell stark überzeichneten Ausschreibungen bremsen den Ausbau aus“, so die Verbände. Durch mehr genehmigte Zubaumengen könnte die klimafreundliche Windenergie schneller fossilen Kohlestrom aus dem Netz verdrängen, argumentieren PEE BW und LEE Bayern.

Auch die bayerische Staatsregierung, das Umweltministerium Baden-Württemberg sowie weitere Bundesländer sprechen sich für höhere Ausschreibungsvolumina in diesem Jahr aus. Diese Erweiterung wäre ein pragmatischer Schritt innerhalb der bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, um die Engpässe bei den Ausschreibungen zu entschärfen.

Deutschland nicht auf dem Zielpfad für 2030

„Selbst wenn besonders viele Projekte in Nord- und Ostdeutschland unmittelbar profitieren würden, ist eine Erhöhung des Ausschreibungsvolumens im Sinne der gesamtdeutschen Energiewende richtig und notwendig“, betonen die Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg. Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e.V. (PEE BW) ist eine Dachorganisation der Verbände, Unternehmen und Forschungsinstitute aus der Erneuerbaren-Energien-Branche in Baden-Württemberg.

Zuvor hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) resümiert, dass der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft in Deutschland nicht genügen für den notwendigen Zielpfad bis 2030 (Wir berichteten). In seinem Energiewende-Monitor für das zweite Halbjahr 2025 sieht das Institut „nicht das Tempo, das für Klimaschutz und Energiesouveränität wünschenswert wäre.“

So erreichte Ende 2025 die Photovoltaik 117.000 von 215.000 MW, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz für 2030 vorsieht. Die Windkraft an Land kommt auf knapp 60 Prozent des angestrebten Niveaus. Deutlich größer fällt der Rückstand bei der Windkraft auf See aus.

Donnerstag, 12.02.2026, 12:40 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Windkraft Onshore - Höhere Ausschreibungen 2026 gefordert
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Windkraft Onshore
Höhere Ausschreibungen 2026 gefordert
Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg appellieren an Bundesregierung und Bundesnetzagentur, mehr Windkraftleistung auszuschreiben. Andernfalls seien die Ziele nicht erreichbar.
Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (PEE BW) und der Landesverband Erneuerbare Energien Bayern (LEE Bayern) haben am 12. Februar an die Bundesregierung und Bundesnetzagentur appelliert. In ihrem Schreiben mahnen sie, das Ausschreibungsvolumen für Windenergie an Land im Jahr 2026 spürbar anzuheben.

„Bundesweit liegen zahlreiche Windparkprojekte vollständig geplant und genehmigt vor und könnten kurzfristig in den Bau gehen – doch die aktuell stark überzeichneten Ausschreibungen bremsen den Ausbau aus“, so die Verbände. Durch mehr genehmigte Zubaumengen könnte die klimafreundliche Windenergie schneller fossilen Kohlestrom aus dem Netz verdrängen, argumentieren PEE BW und LEE Bayern.

Auch die bayerische Staatsregierung, das Umweltministerium Baden-Württemberg sowie weitere Bundesländer sprechen sich für höhere Ausschreibungsvolumina in diesem Jahr aus. Diese Erweiterung wäre ein pragmatischer Schritt innerhalb der bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, um die Engpässe bei den Ausschreibungen zu entschärfen.

Deutschland nicht auf dem Zielpfad für 2030

„Selbst wenn besonders viele Projekte in Nord- und Ostdeutschland unmittelbar profitieren würden, ist eine Erhöhung des Ausschreibungsvolumens im Sinne der gesamtdeutschen Energiewende richtig und notwendig“, betonen die Verbände aus Bayern und Baden-Württemberg. Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e.V. (PEE BW) ist eine Dachorganisation der Verbände, Unternehmen und Forschungsinstitute aus der Erneuerbaren-Energien-Branche in Baden-Württemberg.

Zuvor hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) resümiert, dass der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft in Deutschland nicht genügen für den notwendigen Zielpfad bis 2030 (Wir berichteten). In seinem Energiewende-Monitor für das zweite Halbjahr 2025 sieht das Institut „nicht das Tempo, das für Klimaschutz und Energiesouveränität wünschenswert wäre.“

So erreichte Ende 2025 die Photovoltaik 117.000 von 215.000 MW, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz für 2030 vorsieht. Die Windkraft an Land kommt auf knapp 60 Prozent des angestrebten Niveaus. Deutlich größer fällt der Rückstand bei der Windkraft auf See aus.

Donnerstag, 12.02.2026, 12:40 Uhr
Susanne Harmsen

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