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Energie & Management > Politik - Energie-Partnerschaft steht im Fokus beim Nordsee-Gipfel
Das Bundeskanzleramt in Berlin. Quelle: Georg Eble
Politik

Energie-Partnerschaft steht im Fokus beim Nordsee-Gipfel

Das dritte Nordsee-Gipfeltreffen der Nordsee-Anrainer findet in Hamburg statt. Der Ausbau einer Energie-Partnerschaft steht im Mittelpunkt.
Esbjerg, Ostende, jetzt Hamburg: Das dritte Gipfeltreffen der Nordsee-Anrainer findet in der größten deutschen Hafenstadt statt. Der Ausbau der Energie-Partnerschaft steht im Mittelpunkt des dritten Nordsee-Gipfels, zu dem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Anrainerstaaten am 26. Januar nach Hamburg eingeladen hat. Erwartet werden im Rathaus Staats- und Regierungschefs sowie die Energieminister aus neun Nordsee-Ländern. 

Der Kanzler will, dass die Nordsee zum „größten Reservoir für saubere Energie weltweit“ wird. Ziel des Gipfels sei es, den grenzüberschreitenden Ausbau der Offshore-Windenergie, den Wasserstoffmarkt und zugleich eine leistungsfähige und vernetzte Offshore-Infrastruktur im gesamten Nordseeraum weiter „ambitioniert“ voranzutreiben, heißt es aus Berlin.

Windparks auf See sollen zum Erreichen der Klimaziele eine zentrale Rolle spielen genauso wie der Einsatz von Wasserstoff als Ersatz fossiler Energien. Außerdem soll es um eine Vernetzung von Windparks für einen verstärkten internationalen Stromhandel gehen. Dem Kanzler zufolge sollen in Hamburg die Weichen gestellt werden, um die grenzüberschreitende Energieerzeugung und den -transport zu ermöglichen. 

Staats- und Regierungschefs werden in Hamburg erwartet

Fragt man den Senat, heißt es: „Hamburg ist als einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Europas sowie als Zentrum für die Windenergie- und Wasserstoffwirtschaft der richtige Standort für den Nordsee-Gipfel.“ Zwei Drittel der deutschen Offshore-Windprojekte würden aus der Hansestadt gesteuert, zudem sei Hamburg mit Leuchtturmprojekten wie dem geplanten Wasserstoff-Groß-Elektrolyseur in Moorfleet Vorreiter und in der Wasserstoffwirtschaft.

„Die Hansestadt hat insofern ein substanzielles Interesse daran, dass auf dem Gipfel konkrete Abkommen und Ergebnisse erzielt werden“, heißt es aus dem Rathaus. Zudem sei man als größte deutsche Hafenstadt traditionell eng mit den Nordseeanrainern verbunden. Die beiden vorherigen Nordsee-Gipfel fanden in den Hafenstädten Ostende in Belgien und Esbjerg in Dänemark statt. 

Eingeladen sind die Staats- und Regierungschefs sowie Energieministerinnen und Energieminister aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen und Island sowie Vertreter der Europäischen Kommission und der Nato. Die meisten haben zugesagt. 

Es sollen sieben Staats- und Regierungschefs nach Hamburg kommen − inklusive Kanzler. Die anderen lassen sich durch Stellvertreter oder andere Regierungsmitglieder vertreten. Außerdem werden mehr als 100 Unternehmensvertreterinnen und -Vertreter erwartet. 

Freitag, 23.01.2026, 12:29 Uhr
dpa
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Das Bundeskanzleramt in Berlin. Quelle: Georg Eble
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Energie-Partnerschaft steht im Fokus beim Nordsee-Gipfel
Das dritte Nordsee-Gipfeltreffen der Nordsee-Anrainer findet in Hamburg statt. Der Ausbau einer Energie-Partnerschaft steht im Mittelpunkt.
Esbjerg, Ostende, jetzt Hamburg: Das dritte Gipfeltreffen der Nordsee-Anrainer findet in der größten deutschen Hafenstadt statt. Der Ausbau der Energie-Partnerschaft steht im Mittelpunkt des dritten Nordsee-Gipfels, zu dem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Anrainerstaaten am 26. Januar nach Hamburg eingeladen hat. Erwartet werden im Rathaus Staats- und Regierungschefs sowie die Energieminister aus neun Nordsee-Ländern. 

Der Kanzler will, dass die Nordsee zum „größten Reservoir für saubere Energie weltweit“ wird. Ziel des Gipfels sei es, den grenzüberschreitenden Ausbau der Offshore-Windenergie, den Wasserstoffmarkt und zugleich eine leistungsfähige und vernetzte Offshore-Infrastruktur im gesamten Nordseeraum weiter „ambitioniert“ voranzutreiben, heißt es aus Berlin.

Windparks auf See sollen zum Erreichen der Klimaziele eine zentrale Rolle spielen genauso wie der Einsatz von Wasserstoff als Ersatz fossiler Energien. Außerdem soll es um eine Vernetzung von Windparks für einen verstärkten internationalen Stromhandel gehen. Dem Kanzler zufolge sollen in Hamburg die Weichen gestellt werden, um die grenzüberschreitende Energieerzeugung und den -transport zu ermöglichen. 

Staats- und Regierungschefs werden in Hamburg erwartet

Fragt man den Senat, heißt es: „Hamburg ist als einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Europas sowie als Zentrum für die Windenergie- und Wasserstoffwirtschaft der richtige Standort für den Nordsee-Gipfel.“ Zwei Drittel der deutschen Offshore-Windprojekte würden aus der Hansestadt gesteuert, zudem sei Hamburg mit Leuchtturmprojekten wie dem geplanten Wasserstoff-Groß-Elektrolyseur in Moorfleet Vorreiter und in der Wasserstoffwirtschaft.

„Die Hansestadt hat insofern ein substanzielles Interesse daran, dass auf dem Gipfel konkrete Abkommen und Ergebnisse erzielt werden“, heißt es aus dem Rathaus. Zudem sei man als größte deutsche Hafenstadt traditionell eng mit den Nordseeanrainern verbunden. Die beiden vorherigen Nordsee-Gipfel fanden in den Hafenstädten Ostende in Belgien und Esbjerg in Dänemark statt. 

Eingeladen sind die Staats- und Regierungschefs sowie Energieministerinnen und Energieminister aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen und Island sowie Vertreter der Europäischen Kommission und der Nato. Die meisten haben zugesagt. 

Es sollen sieben Staats- und Regierungschefs nach Hamburg kommen − inklusive Kanzler. Die anderen lassen sich durch Stellvertreter oder andere Regierungsmitglieder vertreten. Außerdem werden mehr als 100 Unternehmensvertreterinnen und -Vertreter erwartet. 

Freitag, 23.01.2026, 12:29 Uhr
dpa

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