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Energie & Management > Finanzierung - Encosa Energy sammelt 25 Millionen Euro ein
Batteriespeicher aus München. Quelle: Encosa Energy GmbH
Finanzierung

Encosa Energy sammelt 25 Millionen Euro ein

Batteriespeicher für den Mittelstand sollen schneller verfügbar werden. Dafür hat das Münchner Start-up Encosa 25 Millionen Euro Kapital eingeworben.
Die Encosa Energy GmbH aus München will ihr Geschäft mit Batteriespeichern für Gewerbe- und Industriekunden ausbauen. Wie das Start-up in einer Mitteilung vom 1. Juni schreibt, hat es in einer Seed-Finanzierungsrunde − einer frühen Wachstumsfinanzierung für Start-ups − 25 Millionen Euro eingeworben.

Mit dem Kapital will das Unternehmen sein Angebot an Batteriespeichern in Deutschland erweitern und seine Technologieplattform weiterentwickeln. Nach eigenen Angaben arbeitet Encosa an einer Plattform, die verschiedene Erlösquellen für Batteriespeicher bündeln und künftig auch Funktionen virtueller Kraftwerke integrieren soll.

Encosa plant, finanziert, installiert und betreibt Batteriespeicher für Unternehmen mit hohem Energiebedarf. Zu den Zielbranchen zählen laut Unternehmen unter anderem Chemie, Lebensmittel, Kunststoff, Papier, Glas, Metall, Maschinenbau und Logistik. Das Angebot richtet sich vor allem an mittelständische Betriebe, die ihre Stromkosten senken und zusätzliche Erlöse am Strommarkt erzielen wollen.

Nach eigenen Angaben übernimmt Encosa sämtliche Projektschritte von der Planung über Genehmigungen und Netzanschlüsse bis zum Betrieb der Anlagen. Damit will das Unternehmen den organisatorischen Aufwand für Speicherprojekte auf Kundenseite verringern.

Drei Finanzierungsmodelle

Kunden können zwischen Kauf, Miete und Pacht wählen. Alternativ bringt Encosa eigenes Kapital ein oder begleitet Direktinvestitionen. Geschäftsführer und Mitgründer Sascha Koberstaedt sieht Batteriespeicher vor dem breiten Einsatz im Mittelstand. Die Frage sei nicht mehr, ob sich die Technologie durchsetze, sondern wie schnell, wird er in der Mitteilung zitiert.

Das im Jahr 2024 gegründete Unternehmen sieht einen Markt von mehr als 100.000 potenziellen Kunden in Deutschland. Mit den neuen Mitteln will Encosa seine Position im wachsenden Markt für gewerbliche Batteriespeicher ausbauen.

Die Finanzierungsrunde führte der Investor Realyze Ventures an. Nach Angaben von Encosa Energy beteiligten sich erneut auch die Investoren aus der früheren Pre-Seed-Runde an der Finanzierung. Zu den Geldgebern gehört zudem Wepa Ventures, die Beteiligungsgesellschaft des Hygienepapierherstellers Wepa aus Arnsberg.

Montag, 1.06.2026, 11:03 Uhr
Davina Spohn
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Batteriespeicher aus München. Quelle: Encosa Energy GmbH
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Encosa Energy sammelt 25 Millionen Euro ein
Batteriespeicher für den Mittelstand sollen schneller verfügbar werden. Dafür hat das Münchner Start-up Encosa 25 Millionen Euro Kapital eingeworben.
Die Encosa Energy GmbH aus München will ihr Geschäft mit Batteriespeichern für Gewerbe- und Industriekunden ausbauen. Wie das Start-up in einer Mitteilung vom 1. Juni schreibt, hat es in einer Seed-Finanzierungsrunde − einer frühen Wachstumsfinanzierung für Start-ups − 25 Millionen Euro eingeworben.

Mit dem Kapital will das Unternehmen sein Angebot an Batteriespeichern in Deutschland erweitern und seine Technologieplattform weiterentwickeln. Nach eigenen Angaben arbeitet Encosa an einer Plattform, die verschiedene Erlösquellen für Batteriespeicher bündeln und künftig auch Funktionen virtueller Kraftwerke integrieren soll.

Encosa plant, finanziert, installiert und betreibt Batteriespeicher für Unternehmen mit hohem Energiebedarf. Zu den Zielbranchen zählen laut Unternehmen unter anderem Chemie, Lebensmittel, Kunststoff, Papier, Glas, Metall, Maschinenbau und Logistik. Das Angebot richtet sich vor allem an mittelständische Betriebe, die ihre Stromkosten senken und zusätzliche Erlöse am Strommarkt erzielen wollen.

Nach eigenen Angaben übernimmt Encosa sämtliche Projektschritte von der Planung über Genehmigungen und Netzanschlüsse bis zum Betrieb der Anlagen. Damit will das Unternehmen den organisatorischen Aufwand für Speicherprojekte auf Kundenseite verringern.

Drei Finanzierungsmodelle

Kunden können zwischen Kauf, Miete und Pacht wählen. Alternativ bringt Encosa eigenes Kapital ein oder begleitet Direktinvestitionen. Geschäftsführer und Mitgründer Sascha Koberstaedt sieht Batteriespeicher vor dem breiten Einsatz im Mittelstand. Die Frage sei nicht mehr, ob sich die Technologie durchsetze, sondern wie schnell, wird er in der Mitteilung zitiert.

Das im Jahr 2024 gegründete Unternehmen sieht einen Markt von mehr als 100.000 potenziellen Kunden in Deutschland. Mit den neuen Mitteln will Encosa seine Position im wachsenden Markt für gewerbliche Batteriespeicher ausbauen.

Die Finanzierungsrunde führte der Investor Realyze Ventures an. Nach Angaben von Encosa Energy beteiligten sich erneut auch die Investoren aus der früheren Pre-Seed-Runde an der Finanzierung. Zu den Geldgebern gehört zudem Wepa Ventures, die Beteiligungsgesellschaft des Hygienepapierherstellers Wepa aus Arnsberg.

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