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Energie & Management > Regenerative - Bisher 2025 fast 18 Milliarden Euro EEG-Förderung
Quelle: Fotolia / Jürgen Fälchle
Regenerative

Bisher 2025 fast 18 Milliarden Euro EEG-Förderung

In den ersten elf Monaten des Jahres haben die Übertragungsnetzbetreiber an Betreiber von Erneuerbaren-Anlagen 17,6 Milliarden Euro ausbezahlt. Einen Großteil davon deckt der Bund ab.
Der Bund hat auf das EEG-Konto in den ersten elf Monaten dieses Jahres ziemlich genau 16 Milliarden Euro gezahlt, um die Auszahlung von Fördersätzen für eingespeisten Ökostrom mit den geringeren Markteinnahmen aus gefördertem grünem Strom auszugleichen. Das geht aus dem jüngsten Kontoabschluss des EEG-Kontos hervor, das die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) treuhänderisch führen.

Demnach zahlten die Netzbetreiber von Januar bis November 17,6 Milliarden Euro Einspeisevergütung an Betreiber von Erneuerbaren-Anlagen aus, davon gut 1 Milliarde Euro im November selbst. Dem standen Einnahmen aus der Pflichtvermarktung des geförderten Ökostroms durch die ÜNB von gut 2,1 Milliarden Euro gegenüber. Der Kostendeckungsgrad zwischen dem größten systeminternen Einnahme- und Ausgabeposten betrug also 12,2 Prozent.

Im November alleine betrug er nur 11,4 Prozent, und das, obwohl sich die kWh-spezifischen Marktwerte der größten Technologien Wind und Solar saisonüblich erholt hatten (wir berichteten): Die Markteinnahmen sanken gegenüber Oktober von 200 auf 158 Millionen Euro. Die Auszahlungen sanken ebenfalls: von fast 1,7 Milliarden Euro auf gut 1,3 Milliarden Euro. Im November 2024 waren Markteinnahmen von nur 144 Millionen Euro Auszahlungen von lediglich 1,2 Milliarden Euro gegenübergestanden.

Der geringe Kostendeckungsgrad ist vor allem auf den sogenannten Kostenrucksack hoher gesetzlicher Fördersätze von bis zu 50 Cent/kWh (500 Euro/MWh) für alte private PV-Anlagen zurückzuführen. Für sie gibt es eine Garantie auf gut 20 Betriebsjahre, die erst nach und nach ausläuft.

Diese Betreiber bekommen ihre Einspeisevergütung zudem auch bei negativen Preisen, was den Zuschussbedarf weiter erhöht - dies ist erst bei Neuinstallationen seit diesem Februar abgeschafft. Aus alledem steht das EEG-Konto in den sonnigen Sommermonaten schlechter da als in den sonnenärmeren Monaten. 

Mit der weiteren Milliarde vom Bund auf dem Konto schmolz das Guthaben auf dem EEG-Konto von gut 2 Milliarden Euro auf knapp 1,9 Milliarden Euro ab.

Die EEG-Kontoabrechnungen von Januar 2011 bis November 2025 stehen auf der Transparenzseite der ÜNB zur Verfügung

Freitag, 12.12.2025, 10:39 Uhr
Georg Eble
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Quelle: Fotolia / Jürgen Fälchle
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Bisher 2025 fast 18 Milliarden Euro EEG-Förderung
In den ersten elf Monaten des Jahres haben die Übertragungsnetzbetreiber an Betreiber von Erneuerbaren-Anlagen 17,6 Milliarden Euro ausbezahlt. Einen Großteil davon deckt der Bund ab.
Der Bund hat auf das EEG-Konto in den ersten elf Monaten dieses Jahres ziemlich genau 16 Milliarden Euro gezahlt, um die Auszahlung von Fördersätzen für eingespeisten Ökostrom mit den geringeren Markteinnahmen aus gefördertem grünem Strom auszugleichen. Das geht aus dem jüngsten Kontoabschluss des EEG-Kontos hervor, das die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) treuhänderisch führen.

Demnach zahlten die Netzbetreiber von Januar bis November 17,6 Milliarden Euro Einspeisevergütung an Betreiber von Erneuerbaren-Anlagen aus, davon gut 1 Milliarde Euro im November selbst. Dem standen Einnahmen aus der Pflichtvermarktung des geförderten Ökostroms durch die ÜNB von gut 2,1 Milliarden Euro gegenüber. Der Kostendeckungsgrad zwischen dem größten systeminternen Einnahme- und Ausgabeposten betrug also 12,2 Prozent.

Im November alleine betrug er nur 11,4 Prozent, und das, obwohl sich die kWh-spezifischen Marktwerte der größten Technologien Wind und Solar saisonüblich erholt hatten (wir berichteten): Die Markteinnahmen sanken gegenüber Oktober von 200 auf 158 Millionen Euro. Die Auszahlungen sanken ebenfalls: von fast 1,7 Milliarden Euro auf gut 1,3 Milliarden Euro. Im November 2024 waren Markteinnahmen von nur 144 Millionen Euro Auszahlungen von lediglich 1,2 Milliarden Euro gegenübergestanden.

Der geringe Kostendeckungsgrad ist vor allem auf den sogenannten Kostenrucksack hoher gesetzlicher Fördersätze von bis zu 50 Cent/kWh (500 Euro/MWh) für alte private PV-Anlagen zurückzuführen. Für sie gibt es eine Garantie auf gut 20 Betriebsjahre, die erst nach und nach ausläuft.

Diese Betreiber bekommen ihre Einspeisevergütung zudem auch bei negativen Preisen, was den Zuschussbedarf weiter erhöht - dies ist erst bei Neuinstallationen seit diesem Februar abgeschafft. Aus alledem steht das EEG-Konto in den sonnigen Sommermonaten schlechter da als in den sonnenärmeren Monaten. 

Mit der weiteren Milliarde vom Bund auf dem Konto schmolz das Guthaben auf dem EEG-Konto von gut 2 Milliarden Euro auf knapp 1,9 Milliarden Euro ab.

Die EEG-Kontoabrechnungen von Januar 2011 bis November 2025 stehen auf der Transparenzseite der ÜNB zur Verfügung

Freitag, 12.12.2025, 10:39 Uhr
Georg Eble

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