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Energie & Management > Wasserstoff - Ammoniak-Importterminal nimmt erste Hürde
Rendering des geplanten Ammoniak-Importterminals. Quelle: Uniper
Wasserstoff

Ammoniak-Importterminal nimmt erste Hürde

Mit der Reservierung erster Kapazitäten hat das in Wilhelmshaven geplante Ammoniak-Importterminal einen ersten Meilenstein erreicht. Jetzt können die Planungen konkreter werden. 
Uniper setzt die Entwicklung seines geplanten Ammoniak-Importterminals in Wilhelmshaven nach Abschluss der ersten Phase der Open Season fort. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor, der zufolge Uniper Absichtserklärungen mit Marktteilnehmern unterzeichnet und so Kapazitätsreservierungen in einem Umfang erhalten hat, der die weitere Entwicklung des Projekts ermöglicht. 

Die bislang geschlossenen Absichtserklärungen sind nach den Angaben in der Pressemitteilung noch keine endgültigen Terminalnutzungsverträge. Wie hoch die reservierten Kapazitäten sind, wie viele Marktteilnehmer sich beteiligt haben und welche Unternehmen Interesse angemeldet haben, teilt Uniper nicht mit. Die Open Season hatte das Unternehmen Mitte Mai 2026 gestartet (wir berichteten). 

Mit den Kapazitätsreservierungen ist die erste Phase des Verfahrens abgeschlossen. In der zweiten Phase will Uniper sogenannte Heads of Terms mit den Interessenten ausarbeiten. Darin werden Eckpunkte für mögliche spätere Vereinbarungen festgehalten. Zudem soll eine Terminalnutzungsvereinbarung entwickelt werden. 

Ausbau auf 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak möglich 

Uniper plant das Terminal modular. Bei entsprechender Nachfrage soll die Importkapazität auf einen maximalen Durchsatz von 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak pro Jahr erweitert werden können. Das entspricht nach Angaben des Unternehmens rund 350.000 Tonnen Wasserstoff. 

Zeigt sich am Markt ein darüber hinausgehender Bedarf, will Uniper eine oder mehrere zusätzliche Open Seasons durchführen. Dabei könnten andere Kapazitätsprodukte und Geschäftsbedingungen als in der aktuellen Vermarktungsrunde angeboten werden. Nach Angaben des Unternehmens sollen dadurch die Rechte der Teilnehmer der laufenden Open Season unberührt bleiben. (kmt)

Freitag, 4.09.2026, 13:46 Uhr
Katia Meyer-Tien
Energie & Management > Wasserstoff - Ammoniak-Importterminal nimmt erste Hürde
Rendering des geplanten Ammoniak-Importterminals. Quelle: Uniper
Wasserstoff
Ammoniak-Importterminal nimmt erste Hürde
Mit der Reservierung erster Kapazitäten hat das in Wilhelmshaven geplante Ammoniak-Importterminal einen ersten Meilenstein erreicht. Jetzt können die Planungen konkreter werden. 
Uniper setzt die Entwicklung seines geplanten Ammoniak-Importterminals in Wilhelmshaven nach Abschluss der ersten Phase der Open Season fort. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor, der zufolge Uniper Absichtserklärungen mit Marktteilnehmern unterzeichnet und so Kapazitätsreservierungen in einem Umfang erhalten hat, der die weitere Entwicklung des Projekts ermöglicht. 

Die bislang geschlossenen Absichtserklärungen sind nach den Angaben in der Pressemitteilung noch keine endgültigen Terminalnutzungsverträge. Wie hoch die reservierten Kapazitäten sind, wie viele Marktteilnehmer sich beteiligt haben und welche Unternehmen Interesse angemeldet haben, teilt Uniper nicht mit. Die Open Season hatte das Unternehmen Mitte Mai 2026 gestartet (wir berichteten). 

Mit den Kapazitätsreservierungen ist die erste Phase des Verfahrens abgeschlossen. In der zweiten Phase will Uniper sogenannte Heads of Terms mit den Interessenten ausarbeiten. Darin werden Eckpunkte für mögliche spätere Vereinbarungen festgehalten. Zudem soll eine Terminalnutzungsvereinbarung entwickelt werden. 

Ausbau auf 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak möglich 

Uniper plant das Terminal modular. Bei entsprechender Nachfrage soll die Importkapazität auf einen maximalen Durchsatz von 2,6 Millionen Tonnen Ammoniak pro Jahr erweitert werden können. Das entspricht nach Angaben des Unternehmens rund 350.000 Tonnen Wasserstoff. 

Zeigt sich am Markt ein darüber hinausgehender Bedarf, will Uniper eine oder mehrere zusätzliche Open Seasons durchführen. Dabei könnten andere Kapazitätsprodukte und Geschäftsbedingungen als in der aktuellen Vermarktungsrunde angeboten werden. Nach Angaben des Unternehmens sollen dadurch die Rechte der Teilnehmer der laufenden Open Season unberührt bleiben. (kmt)

Freitag, 4.09.2026, 13:46 Uhr
Katia Meyer-Tien

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