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Energie & Management > Stromspeicher - Alterric und Voltfang koppeln Speicher an Windpark in Berne
Quelle: Fotolia / malp
Stromspeicher

Alterric und Voltfang koppeln Speicher an Windpark in Berne

Alterric und Voltfang errichten in Berne einen Batteriespeicher mit 3,8 MW und 10 MWh. Die Inbetriebnahme ist für Januar 2027 vorgesehen.
Am Windpark Berne im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch wollen die Partner einen Batteriespeicher mit 3,8 MW Leistung und 10 MWh Kapazität errichten. Die Anlage soll nach Angaben der Unternehmen im Januar 2027 in Betrieb gehen. Der Speicher wird am bestehenden Netzverknüpfungspunkt des Windparks angeschlossen und soll dessen freie Anschlusskapazität nutzen.

Das Konzept ist als Co-Location ausgelegt. Der Batteriespeicher erhält demnach keinen eigenständigen Netzanschluss, sondern teilt sich den Netzverknüpfungspunkt mit dem Windpark. Den Projektpartnern zufolge soll auf diese Weise der Bau eines zusätzlichen Netzanschlusses vermieden werden. Voltfang und Alterric verweisen dabei auf lange Wartezeiten für neue Netzanschlüsse von Großspeichern.

Der Speicher soll ausschließlich Strom aus den gekoppelten Windenergieanlagen aufnehmen und keinen Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen. Bei hoher Einspeisung soll Windstrom zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgegeben werden. Alterric erwartet dadurch geringere Abregelungsverluste und zusätzliche Möglichkeiten bei der Vermarktung. Angaben dazu, wie viel Windstrom jährlich gespeichert oder vor einer Abregelung bewahrt werden könnte, machten die Unternehmen nicht. Die nominelle Speicherdauer liegt bei rund 2,6 Stunden, wenn die angegebene Kapazität von 10 MWh vollständig mit der Nennleistung von 3,8 MW genutzt werden kann.

Alterric stellt für das Projekt nach eigenen Angaben die Fläche und den vorhandenen Netzanschluss zur Verfügung und übernimmt die Abstimmung mit Netzbetreiber und Vermarkter. Voltfang fungiert als Generalunternehmer für das Batteriespeichersystem. Zum Leistungsumfang gehören laut Mitteilung Systemdesign, Engineering der Mittelspannungsschaltanlage, Mess- und Schutzkonzept, Anlagenzertifizierung, Bauausführung sowie die softwareseitige Einbindung in das Parkregelungssystem.

Für die energierechtliche Ausgestaltung ist relevant, dass der Speicher nach Angaben der Projektpartner ausschließlich der Windenergieerzeugung zugeordnet bleibt. Die Unternehmen gehen deshalb von einer vereinfachten Genehmigung und dem Erhalt der EEG-Förderfähigkeit des zwischengespeicherten Stroms aus.

Das Marktstammdatenregister weist den bestehenden Windpark Berne in der Gemeinde Berne mit fünf Windenergieanlagen des Typs Enercon E-82 E2 aus. Jede Anlage verfügt über 2,3 MW Leistung; zusammen sind damit 11,5 MW registriert. Die Anlagen gingen zwischen März und April 2015 in Betrieb. Vier Anlagen haben eine Nabenhöhe von 108 Metern, eine weitere von 98 Metern; der Rotordurchmesser beträgt jeweils 82 Meter. Als Betreiber des Windparks ist die IFE Windpark Berne GmbH & Co. Betriebs-KG, eine Tochtergesellschaft von Alterric, eingetragen. (fw)

Dienstag, 18.08.2026, 14:37 Uhr
Fritz Wilhelm
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Stromspeicher
Alterric und Voltfang koppeln Speicher an Windpark in Berne
Alterric und Voltfang errichten in Berne einen Batteriespeicher mit 3,8 MW und 10 MWh. Die Inbetriebnahme ist für Januar 2027 vorgesehen.
Am Windpark Berne im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch wollen die Partner einen Batteriespeicher mit 3,8 MW Leistung und 10 MWh Kapazität errichten. Die Anlage soll nach Angaben der Unternehmen im Januar 2027 in Betrieb gehen. Der Speicher wird am bestehenden Netzverknüpfungspunkt des Windparks angeschlossen und soll dessen freie Anschlusskapazität nutzen.

Das Konzept ist als Co-Location ausgelegt. Der Batteriespeicher erhält demnach keinen eigenständigen Netzanschluss, sondern teilt sich den Netzverknüpfungspunkt mit dem Windpark. Den Projektpartnern zufolge soll auf diese Weise der Bau eines zusätzlichen Netzanschlusses vermieden werden. Voltfang und Alterric verweisen dabei auf lange Wartezeiten für neue Netzanschlüsse von Großspeichern.

Der Speicher soll ausschließlich Strom aus den gekoppelten Windenergieanlagen aufnehmen und keinen Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen. Bei hoher Einspeisung soll Windstrom zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgegeben werden. Alterric erwartet dadurch geringere Abregelungsverluste und zusätzliche Möglichkeiten bei der Vermarktung. Angaben dazu, wie viel Windstrom jährlich gespeichert oder vor einer Abregelung bewahrt werden könnte, machten die Unternehmen nicht. Die nominelle Speicherdauer liegt bei rund 2,6 Stunden, wenn die angegebene Kapazität von 10 MWh vollständig mit der Nennleistung von 3,8 MW genutzt werden kann.

Alterric stellt für das Projekt nach eigenen Angaben die Fläche und den vorhandenen Netzanschluss zur Verfügung und übernimmt die Abstimmung mit Netzbetreiber und Vermarkter. Voltfang fungiert als Generalunternehmer für das Batteriespeichersystem. Zum Leistungsumfang gehören laut Mitteilung Systemdesign, Engineering der Mittelspannungsschaltanlage, Mess- und Schutzkonzept, Anlagenzertifizierung, Bauausführung sowie die softwareseitige Einbindung in das Parkregelungssystem.

Für die energierechtliche Ausgestaltung ist relevant, dass der Speicher nach Angaben der Projektpartner ausschließlich der Windenergieerzeugung zugeordnet bleibt. Die Unternehmen gehen deshalb von einer vereinfachten Genehmigung und dem Erhalt der EEG-Förderfähigkeit des zwischengespeicherten Stroms aus.

Das Marktstammdatenregister weist den bestehenden Windpark Berne in der Gemeinde Berne mit fünf Windenergieanlagen des Typs Enercon E-82 E2 aus. Jede Anlage verfügt über 2,3 MW Leistung; zusammen sind damit 11,5 MW registriert. Die Anlagen gingen zwischen März und April 2015 in Betrieb. Vier Anlagen haben eine Nabenhöhe von 108 Metern, eine weitere von 98 Metern; der Rotordurchmesser beträgt jeweils 82 Meter. Als Betreiber des Windparks ist die IFE Windpark Berne GmbH & Co. Betriebs-KG, eine Tochtergesellschaft von Alterric, eingetragen. (fw)

Dienstag, 18.08.2026, 14:37 Uhr
Fritz Wilhelm

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